Lapis
Gast
mein Partner und ich stehen kurz vor der Trennung. Mein erster Beitrag hier erzählte die ersten Probleme die mein Partner und ich haben.
Kurze Einführung:
Ich bin weiblich, 20 Jahre alt und beginne bald mein Studium. Mein Partner ist Männlich, 24 Jahre alt und Studiert schon über längere Zeit.
Wir sind im Oktober 2016 zusammengekommen. Kennengelernt haben wir uns über das Internet.
Schon als die Beziehung noch in den Kinderschuhen steckte, kam ein großes Problem auf. Ich stellte mein "Liebes"leben vor ihn als unschuldig dar, doch dabei habe ich es 2016 auf über 6 Sexualpartner geschafft und hab mich ausnehmen lassen wie eine junge Gans.
Ich kann will mich nicht mehr so auf die Erinnerung vom letzten Jahr einlassen, da ich mich dafür schäme.
Nach der ersten Lüge, kamen immer neue Lügen zum Vorschein aber das, meines Verschuldens, über Monate Stück für Stück.
Ich glaube ihr könnt euch vorstellen wie grausam es für meinen Partner war, dass er so nachbohren musste, um die Wahrheit zu erfahren.
Noch dazu habe ich in meinen jungen leben schon 2 Partner betrogen und das war auch erst letztes Jahr.
Man kann also sagen dass ich nichts anderes war, als eine Hu. ich denke ihr wisst was ich meine.
Noch dazu kamen viele Probleme noch durch meine Familie hinzu indem ich zu schwach war, meine Eltern so umzustimmen dass sie ihre Beleidigung gegenüber meinen Partner zurücknehmen. Genaueres habe ich in meinen ersten Beitrag beschrieben.
Als ich dachte, ich hätte nun genug zugelernt und ich würde ihn nicht nochmal mit Lügen schaden, kam ein neues (naja was heißt neues?) Problem hinzu.
Ich habe eine Geschlechtskrankheit an mir entdeckt ungefähr Anfang Mai 2017, Feigwarzen.
Warum ich es hinterfrage ob man es ein neues Problem nennen kann, liegt daran, dass ich mich verantwortungsbewusst hätte testen lassen bevor ich mit meinen Partner zum ersten mal Sex hatte.
Das habe ich aber nicht getan und ich hielt es nicht für nötig da ich dachte, dass ich wenn dann doch schon längst was gemerkt hätte.
Zudem vermutet mein Partner dass ich ihn Fremdgegangen wäre und ich diese Krankheit dadurch bekommen hätte.
Das habe ich aber nicht getan, doch er kann meinen Worten aufgrund des vielen Verheimlichen und den Lügen keinen glauben mehr schenken, jetzt erst recht da ich ihn ja damit eventuell angesteckt habe.
Der Verdacht, dass die Krankheit von ihm käme, ist nicht nötig, da er sagt, dass er seine Sexualpartner im Gegensatz zu mir gewissenhaft ausgesucht hat.
Wir haben jetzt also keinen Sex mehr und ich fühle mich sehr schlecht und schuldig.
Vermutlich hab ich nicht mehr die Chance, auf eine schöne Partnerschaft mit ihm, Kinder zu bekommen, denn der HPV Virus gilt als unheilbar, wobei die Hoffnung besteht, dass durch das stärken des Immunsystems eine eventuelle Heilung auftreten könnte.
Dies ist aufjedenfall meine Absicht, gesünder leben und Sport treiben.
Tagelang und wochenlang haben wir Gespräche in denen er mir sagt, dass es so keine Beziehung mehr ist aber er mich dennoch auf viele andere Wege schätzt und mich liebt.
Das verwirrt mich und tut mir unheimlich weh. Erst recht wenn er mich auch lässt, ihn s.uell zu befriedigen ( natürlich kein Geschlechtsverkehr).
Gestern fragte ich ihn wie es weitergehen solle.
Ich habe das Gefühl, als kann ich nun nicht viel machen außer ihn bekochen, verwöhnen, mein Leben auf die Kette zu bekommen, das beste für die Beziehung zu machen. Ich gehe die Tage nochmal zum Frauenarzt und fordere einen gründlichen Test.
Mir scheint das ganze als so ausweglos und meine Hoffnung eine Beziehung zu führen die auf Ehrlichkeit und inder das Wohlbefinden des anderen am höchsten steht, scheint 0, denn er ist der Einzige für dem Ehrlichkeit an höchster Stelle im sozialen miteinander steht und er weiß selber, dass er noch nie auf jemanden getroffen ist, für dem selbst kleine Lügen nicht in Frage kommen.
Also kurz und bündig: auch wenn ich noch jung bin, weiß Ich, dass er der einzige ist, der so lebt und so eine Beziehung haben möchte wie ich sie mir wünsche.
Momentan lebe ich bei meinen Partnern weil ich zuhause bei meinen Eltern nicht mehr leben kann (davon handelte mein 2. Beitrag.).
Das macht alles umso schwerer, ich habe kein Geld und muss schnell eine eigene Wohnung finden denn ich glaube dass es ihn und mir gut tun würde, wenn ich nicht bei ihm zusammen in seinen kleinen Wohnheim Zimmer leben würde.
Zurück zum eigentlichen.
Ich fragte ihn ob wir nicht vielleicht doch ein Jahr Pause machen sollten (wie wir es schon mal machen sollten) aber unter der Bedingung, dass wenn wir uns wirklich lieben, dass wir aufeinander warten und keiner mit jemand anderen Sex hat.
Er sagte dann dass es keine liebe von mir sein kann, wenn ich ihm den Keuchheitsgürtel umbinden würde so gesehen, denn liebe ist es nur dann, wenn man will dass es dem anderen gut geht.
Was ich aber von der Pause erhofft hätte, wäre dass ich viel mehr alleine schaffe und nicht dauernd eine Hilfestellung von ihm bekommen würde. Wenn er aber in der Zeit eine andere kennen lernt, mit ihr Sex hat aber merkt dass sie doch nicht so ist und er dann wieder mit mir zusammenkommen würde dann wäre es grausam für mich. Das ist etwas da kann ich nicht das Wohlergehen von ihm über mein eigenes stellen.
Ich weiß aber nicht was richtig ist und was ich nun noch tun kann.
In der Zeit mit ihm ist so viel passiert und so ganz nebenbei wäre ich obdachlos wenn ich nicht bei ihm leben dürfte.
Meine Worte haben keinen glauben mehr was mich verzweifeln lässt, aber ich bin selbst dran schuld und mein Partner sagt mir glatt tagtäglich dass er nie mehr mit mir Sex haben möchte. Es war ja nicht das erste mal dass die romantischen Gefühle, von seiner Seite, weg sind.
So sagte er es zumindest.
Ich weiß wirklich nicht mehr was ich tun kann. Ich kann ihm spüren lassen dass ich ihm wenigstens vertraue (was mir persönlich eine Schwierigkeit darstellt weil mein Gefühl jemanden wirklich vertrauen zu können fast nie in meinen jungen leben vorhanden war). Ich kann ihn weiter bekochen, mit ihn Sachen machen, ihn rundum unterstützen, ihn befriedigen und auf alles achten was nötig ist damit er sich rundum wohlfühlt aber ich werde das Gefühl nicht los, als verschlechtert es sich zwischen uns nur.
Er freut sich über das ganze, sagt dass er mich liebt aber fast jeden Tag habe ich mit ihm dieses Gespräch was mich immer wieder schrecklich zum weinen bringt und mir deutlich vor Augen legt, dass ich ihn wohlmöglich durch mein ganzes dummes Verhalten für immer verloren habe.