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Hallo,
ausklingend zum Jahresende möchte ich hier auch mal meine Gefühlswelt offenbaren, da es mir trotz der langen Zeit seit der Trennung in 2018, noch immer nicht besser geht!
Ich habe hier ja schon einige Beiträge lesen können, die eine sehr ähnliche Geschichte aufzeigen wie meine. Auch für mich kam die Trennung mit 50 wie aus heiterem Himmel nach über zwanzig Jahren Ehe. Die Zeit danach, brachte Stück für Stück dann noch so einiges zu Tage was die seelischen Verletzungen noch schlimmer machte! Ich glaube, es ist auch bei mir hauptsächlich das Gefühl nach all der Zeit und Vergangenheit, einfach so ausgetauscht zu werden. Sie lebt glücklich mit dem Neuen (auch demonstrativ nach außen) ein neues Leben, während ich noch immer vor den Scherben stehe und keine Hoffnung mehr finde!
Sie ging durch die Tür - und das wars für sie! Alles lief nur noch über Gerichte und Anwälte. Ich habe alles verloren: Mein Kind, mein Haus, meine Freunde und meine Lebensfreude. Nichts lief von ihrer Seite mit nur einem Funken Anstand ab. Ich musste wegziehen, habe mir eine neue Arbeit gesucht und versucht, mir ein neues Leben aufzubauen. Aber es gelingt mir einfach nicht! Auch mit neuen Partnerinnen hatte ich bisher kein Glück. Die erste festere Beziehung nach der Trennung (1 Jahr später), hielt nur 6 Monate. Ihr Leben und ihre Lebenseinstellung passte nicht mit mir zusammen. In Singelbörsen musst ich schnell die Erfahrung machen, dass Frauen zwischen 45 u. 50 anscheinend ihre Auswahl danach betreiben, wie viel Geld oder Statussymbole jemand vor sich her trägt. Auch das Äußerliche muss dabei eher dem Bild des muskulösen und zwei Meter großen Feuerwehrmanns entsprechend, als einem soliden Familienmenschen!?
Natürlich möchte ich auch gerne eine attraktive Frau mit ansehnlicher Figur, aber Geld oder Besitztümer spielen dabei doch keine Rolle! Auch der zweite Anlauf ist/war nicht von Erfolg gekrönt! So nach und nach wird mir bewusst, dass hier wohl ein Alk. im Raum steht! Jetzt sitze ich hier vor Weihnachten und mache mir so meine Gedanken, wie ich das Ganze am besten beenden könnte! Es ist in der Tat nicht einfach und unheimlich schwer, in dem Alter eine vernünftige Frau mit halbwegs normaler Lebenseinstellung kennenzulernen. Und hinblickend auf die Zeiten von Corona mal ganz abzusehen!
So! Zu allem Übel steht jetzt Weihnachten an und ich sitze das erste Mal in meinem Leben alleine vorm Tannenbaum. Ich vermisse mein altes Leben und kann immer noch nicht fassen, an welchen Punkt in meinem Leben ich mittlerweile mit 52 angekommen bin. Früher saß ich in meinem festlich geschmückten Haus, haben uns mit Freunden im Garten zum Glühweinfeuer getroffen und sorglos mit der Familie Weihnachten gefeiert. Und dann kommen wieder die Gedanken, dass meine Ex (mittlerweile schon wieder verheiratet) glücklich ihr Leben einfach so auf der anderen Straßenseite weiterlebt, so, als wäre es das Normalste von der Welt! Mir bleibt nur noch mit dem Schicksal zu hadern und Gott oder was auch immer zu verfluchen, wieso ich so eine Ungerechtigkeit erfahren muss.
Ich bringe es mal auf den Punkt: ich habe meinen Lebensmut nun gänzlich verloren! Und manchmal geht mir der Gedanke durch den Kopf, einfach Schluss zu machen und meinem Leben ein Ende zu setzen. Auch mit meiner therapeutischen Hilfe gelingt es mir nicht über diese Trauer, Enttäuschung und Wut hinweg zu kommen. Es sind für mich alles leere Worte und Gedanken, der Situation was positives abgewinnen zu können.
Früher war ich ein heiterer Mensch mit einem schönen ausgefüllten Leben, Familie und Zukunftsplänen. Heute sitze desillusioniert und traurig ich in einer Dreizimmerwohnung und trauere einem Menschen nach, der es logisch betrachtet es noch nicht mal verdient hat und dem ich alles Schlechte auf der Welt wüsche. Kann man in so einer Situation noch an Gott oder das Schicksal glauben!?
Also: Merry X-MAS liebes Schicksal! Danke für deine Ars. tritte!
ausklingend zum Jahresende möchte ich hier auch mal meine Gefühlswelt offenbaren, da es mir trotz der langen Zeit seit der Trennung in 2018, noch immer nicht besser geht!
Ich habe hier ja schon einige Beiträge lesen können, die eine sehr ähnliche Geschichte aufzeigen wie meine. Auch für mich kam die Trennung mit 50 wie aus heiterem Himmel nach über zwanzig Jahren Ehe. Die Zeit danach, brachte Stück für Stück dann noch so einiges zu Tage was die seelischen Verletzungen noch schlimmer machte! Ich glaube, es ist auch bei mir hauptsächlich das Gefühl nach all der Zeit und Vergangenheit, einfach so ausgetauscht zu werden. Sie lebt glücklich mit dem Neuen (auch demonstrativ nach außen) ein neues Leben, während ich noch immer vor den Scherben stehe und keine Hoffnung mehr finde!
Sie ging durch die Tür - und das wars für sie! Alles lief nur noch über Gerichte und Anwälte. Ich habe alles verloren: Mein Kind, mein Haus, meine Freunde und meine Lebensfreude. Nichts lief von ihrer Seite mit nur einem Funken Anstand ab. Ich musste wegziehen, habe mir eine neue Arbeit gesucht und versucht, mir ein neues Leben aufzubauen. Aber es gelingt mir einfach nicht! Auch mit neuen Partnerinnen hatte ich bisher kein Glück. Die erste festere Beziehung nach der Trennung (1 Jahr später), hielt nur 6 Monate. Ihr Leben und ihre Lebenseinstellung passte nicht mit mir zusammen. In Singelbörsen musst ich schnell die Erfahrung machen, dass Frauen zwischen 45 u. 50 anscheinend ihre Auswahl danach betreiben, wie viel Geld oder Statussymbole jemand vor sich her trägt. Auch das Äußerliche muss dabei eher dem Bild des muskulösen und zwei Meter großen Feuerwehrmanns entsprechend, als einem soliden Familienmenschen!?
Natürlich möchte ich auch gerne eine attraktive Frau mit ansehnlicher Figur, aber Geld oder Besitztümer spielen dabei doch keine Rolle! Auch der zweite Anlauf ist/war nicht von Erfolg gekrönt! So nach und nach wird mir bewusst, dass hier wohl ein Alk. im Raum steht! Jetzt sitze ich hier vor Weihnachten und mache mir so meine Gedanken, wie ich das Ganze am besten beenden könnte! Es ist in der Tat nicht einfach und unheimlich schwer, in dem Alter eine vernünftige Frau mit halbwegs normaler Lebenseinstellung kennenzulernen. Und hinblickend auf die Zeiten von Corona mal ganz abzusehen!
So! Zu allem Übel steht jetzt Weihnachten an und ich sitze das erste Mal in meinem Leben alleine vorm Tannenbaum. Ich vermisse mein altes Leben und kann immer noch nicht fassen, an welchen Punkt in meinem Leben ich mittlerweile mit 52 angekommen bin. Früher saß ich in meinem festlich geschmückten Haus, haben uns mit Freunden im Garten zum Glühweinfeuer getroffen und sorglos mit der Familie Weihnachten gefeiert. Und dann kommen wieder die Gedanken, dass meine Ex (mittlerweile schon wieder verheiratet) glücklich ihr Leben einfach so auf der anderen Straßenseite weiterlebt, so, als wäre es das Normalste von der Welt! Mir bleibt nur noch mit dem Schicksal zu hadern und Gott oder was auch immer zu verfluchen, wieso ich so eine Ungerechtigkeit erfahren muss.
Ich bringe es mal auf den Punkt: ich habe meinen Lebensmut nun gänzlich verloren! Und manchmal geht mir der Gedanke durch den Kopf, einfach Schluss zu machen und meinem Leben ein Ende zu setzen. Auch mit meiner therapeutischen Hilfe gelingt es mir nicht über diese Trauer, Enttäuschung und Wut hinweg zu kommen. Es sind für mich alles leere Worte und Gedanken, der Situation was positives abgewinnen zu können.
Früher war ich ein heiterer Mensch mit einem schönen ausgefüllten Leben, Familie und Zukunftsplänen. Heute sitze desillusioniert und traurig ich in einer Dreizimmerwohnung und trauere einem Menschen nach, der es logisch betrachtet es noch nicht mal verdient hat und dem ich alles Schlechte auf der Welt wüsche. Kann man in so einer Situation noch an Gott oder das Schicksal glauben!?
Also: Merry X-MAS liebes Schicksal! Danke für deine Ars. tritte!


