into-the-dark
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Ich (25) habe einen guten Bekannten, den ich sehr mag. Wir arbeiten in der gleichen Branche und treffen uns gelegentlich auf Events. Dort verstehen wir uns immer sehr gut, da wir die gleichen Interessen, Ansichten und Vorlieben haben. Wir können stundenlang über unsere Hobbies sprechen und es wird nie langweilig. Mehr als Freundschaft hat sich aber nie entwickelt, da ich in festen Händen war und er sich in dieser Hinsicht nie geäußert hat. Insgeheim war ich aber irgendwie immer ein wenig verschossen in ihn...
Nun sind wir vor 14 Tagen durch Zufall online ins Gespräch gekommen und er hat mir gebeichtet, dass er mich in all den Jahren toll fand und sich daran auch nichts geändert hat. Da er sich aber keine Chance bei mir ausrechnete, hat er mich nie nach einem Date gefragt. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Wir redeten die halbe Nacht, flirteten und alberten herum. Seitdem stehen wir permanent in Kontakt und es fühlt sich wirklich gut und vertraut an.
Leider sagte er mir gestern, dass er in 14 Tagen für 3 Monate beruflich nach Südamerika geht. Das hat mich völlig aus der Bahn geworfen. Da haben wir es endlich geschafft, uns gegenseitig unser Interesse zu bekunden und dann sowas. Ich bin natürlich traurig und enttäuscht. Er selbst sagte mir, dass er Angst hat, dass ich mich in seiner Abwesenheit in jemand anderen verliebe. Wovon ich nicht ausgehe, da ich nicht aktiv auf der Suche bin und von Online-Dating nichts halte.
Ein Treffen vor seiner Abreise bekommen wir zeitlich vermutlich nicht mehr hin. Außerdem befürchtet er, dass der Abschied dadurch für uns beide noch schwieriger wird. Ich würde ihn gerne sehen, weiß aber genau, dass er recht hat. Eine Freundin riet mir nun, den Kontakt sofort abzubrechen, um mir selbst nicht unnötig wehzutun.
Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen? Kontakt auf Eis legen oder ganz abbrechen? Oder weiterhin schreiben und abwarten? Denkt ihr, dass diese Geschichte eine Perspektive hat?