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Innerlich zerbrochen

C

Chaosinski
Mitglied

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15
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3
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6
Mitglied seit:
Hallo zusammen,
Ich versuche hier noch mal, da ich letzes mal so tolle Nachrichten von Euch bekommen habe.

Ich bin das zweite mal auf dem gleichen Mann heriengefallen. Ich habe es sowiet akzeptiert, dass es nie mehr wird, aber mein Selbstbewusstsein leidet sehr drunter.
An den guten Tagen weiß ich genau wie sinnlos meine Gedanken sind, aber an den wie heute, hinterfrage ich mich ganz stark.

Ich bin eigentlich ein lebensfroher Mensch, aber innerlich zerbreche ich immer wieder und immer wieder finde ich weniger Kraft morgens aufzustehen. Ich frage mich wieso bin ich so? Wieso kann es mir nicht egal sein. Ich weiß, dass es in einem Jahr keine Bedeutung mehr haben wird, aber heute würde ich am liebsten vor der ganzen Welt weglaufen Traurig

#1


J
Hallo,

sagt dir der Film "Alles steht Kopf" etwas? Da findet Freude am Ende des Films heraus, dass eben nicht jede Erfahrung positiv sein kann und muss.

So ist es bei dir nun mal gerade auch. Gehört einfach zum Lernprozess dazu. Genauso wie die Trauer, die eben Zeit benötigt, damit diese verarbeitet werden kann.

D.h. wenn du aufgrund deiner Persönlichkeit und Lebensweg zwei oder sogar mehrere Male auf denselben hinein fällst, brauchst du das eben für den Lernprozess.

Das ist auch nix falsches oder schlimmes. Dann bist du gerade eben so. D.h. aber nicht, dass du morgen nicht dazu lernen darfst.
Mach dich nicht so fertig, akzeptiere dich und lern dich selber besser kennen, dann verstehst du eben auch besser warum du das zweimal mit dir machen lässt und eben auch warum du zwei mal den "Fehler" machen musst.

Den Verarbeitungsprozess kann man mit verschiedenen Techniken beschleunigen, aber jeder braucht seine eigene Zeit. Die Techniken findest du hier im Forum und würde diese eben nicht erneut aufzählen.

Bleib stark, bleib dir treu und viel Ergolg!

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A


Innerlich zerbrochen

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C
@Jalnex18 das Problem für mich ist, dass ich schin 33 Jahre alt bin und dachte reif genug und mit so einer Situation umgehen zu können, aber es stellt sich immer wieder heraus, dass ich absolut nichts dazulernen und das schmerzt noch zusätzlich. Vielen Dank für deine lieben Worte, das ist heute das, was ich gebeaucht habe!

#3


A
Wärst du gern an dem Punkt, an dem das Ego wegen eines Typen nicht mehr so jault und komplett in sich selbst zusammenfällt. Dafür brauchst du eben genau so Typen, damit du merkst, wie fragil dein Selbstwert tatsächlich ist und wie abhängig vom Außen. Von einem einzigen Wicht. Und was dran änderst. Denn er ist nur ein (wichtiger) karmischer Lernpartner.

x 2 #4


C
@Arnika genau! Ich dachte ich bin schon an dem Punkt und nun stellt sich heraus, dass es eben nicht so ist! Ich fühle mich gerade wie damals mit 16….bin enttäuscht von mir selbst! Ich arbeite jeden Tag an mir selbst, wiel das Leben für mich wie ein Kampf ist. Trotzdem scheint es nicht genug zz sein, weil sich absolut nichts ändert. Vielen Dank

#5


J
Doch du lernst dazu! Nur vielleicht nicht so viel wie du von dir erwartest?
Bist du nicht vielleicht schneller jetzt im Forum aktiv als das letzte Mal?

Und selbst wenn es stimmt, dann ist dies eben dein Lebensweg? Gräm dich doch dafür nicht... Gibt genug Beispiele für Menschen, die erst spät ihren Weg gefunden haben. Beispiel Walt Disney. Der hat mehrere Pleite erlebt bevor er das jetzige Disney erschaffen hat. Jedes mal hat er dazu gelernt. Immer ein bisschen. Nur in der deutschen Kultur ist man direkt ein Versager, wenn etwas nicht gelingt. Aber nur die Fehltritte weisen uns den Weg, was wir möchten, was uns gut tut. Wie war das noch Eile mit Weile 😉

Ich bin auch so ein Mensch der anderen mehrere Chancen gibt, weil ich eben selber von mir weiß,
dass man ab und zu blöde Fehler macht. Hier muss man aber auch irgendwann lernen wachsam zu sein und eben gewisse Menschen auszusieben, die einem nicht gut tun. Ein paar Mal ansprechen und ein paar Mal ein mieses Gefühl bei Menschen haben, und wenn es nicht besser wird, sich klar machen, dass diese besser nicht teil des Lebens sein sollten.

Das gibt eben einem auch wieder mehr Macht über sein eigenes Leben und man kommt aus der "Opfer"-Rolle heraus. Man muss eben nicht warten.

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A
Naja, ist eh die Frage, ob das so stimmt, dass man ewig an sich arbeiten muss. Außer, du bist im Buddhismus zu Hause, für alle anderen ist es eher wurscht. Da bleibt dir ja ohnehin nicht genug Lebenszeit, bis es so oder so vorbei ist. Da geht’s maximal um etwas Seelen-Kosmetik. zwinkern

Also sei da etwas gnädiger zu dir. Entweder hast eh noch hunderttausende Jahre Lebenszeit. Das musst und kannst du ergo nicht alles in diesem Leben schaffen. Oder du hast nur dieses Leben, da ersparst du dir einiges, aber da kann natürlich auch nicht alles nur schön und leicht und supi sein. Zum erleuchteten erhabenen Zen-Buddhisten wirst in den paar Jährchen aber halt nicht zwinkern

So oder so, der Typ triggert was in dir. Und dem ins Auge zu blicken tut halt weh - sonst würde mans ja nicht. Also sieh es eher als Chance. Der legte halt den Finger auf eine Wunde, die du sonst ignoriert hättest. Und die aber offensichtlich etwas Pflege und Balsam braucht, damit’s nicht eitrig wird.

#7