Zitat von sonntag_morgen: Obwohl in solchen Situationen ein langsames und gründliches Kennenlernen ja nicht ausgeschlossen ist.
Oder denkst du, dass die Hormone den Verstand vernebeln und ein "vernünftiges" Kennenlernen deshalb nicht funktioniert?
Wenn ich so drüber nachdenke, dann hat jede meiner Beziehungen (so viele waren es nicht und eine davon eine fast 30jährige Ehe) mit einem „Flash“ angefangen

. D. h. nicht, dass sofort irgendetwas gelaufen wäre, manchmal hatte ich noch kein Wort mit dem OdB (Objekt der Begierde

) gesprochen - aber ich hab ihn gesehen und dachte „Wow!“. Das hatte auch gar nicht nur mit äußerer Attraktivität zu tun (obwohl naja. Gutaussehend fand ich sie auch alle), sondern war ne Kombi aus Optik, Auftreten, Charme, Witz… So ging‘s los, dann lernte man sich kennen und es hat sich relativ schnell gezeigt, ob es passte (wenn auch nicht dauerhaft, aber es waren jeweils schon ein paar Jahre) oder eben nicht.
Ich (!) kenne es nicht, dass ich jemanden kennengelernt habe, wo nicht sofort eine körperliche Anziehung da war und sich trotzdem langsam eine Beziehung entwickelt hat. Aber das heißt ja überhaupt nicht, dass es bei anderen auch so sein muss.
Was mich allerdings schon als Teenie abgeturnt hat: Wenn der Mann/Junge mit „eigentlich habe ich ja eine Freundin/Ehefrau, aber das läuft eh schon lange nicht mehr gut“ ankam. Tja, dann trenn Dich und fang dann an zu baggern.