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98257

Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

DieSeherin
Zitat:
sie zickt...


ich finde es ja immer wieder interessant, wie @Dinania die chats einordnet und interpretiert! was sie als "zickerei" liest, liest jemand anderes als spielerisch-flirty, wieder jemand als offenen austausch über die momentane gefühlslage...

x 4 #10876


HerrZ
Zitat von So-What:
Was immer gleich als toxisch bezeichnet wird…

Das Wort ist imho nicht gänzlich unangebracht. Ich persönlich halte die Wirkung der -durch Dinania so "kunstvoll" ausgesessenen - Situation und das heimliche Mitlesen für durchaus toxisch auf Dinania wirkend.
Also verstärkend - denn ihre Neigung die Realtität zu leugnen, sich selbst das Blaue vom Himmel herbei zu lügen, lieber in einem Luftschloss mit Pool, als auf dem Boden der Tatsachen zu leben, die ist seit Beginn des Threads vorhanden.

Dazu kommen Verhaltensweisen, die ich euphemistisch als ungesund bezeichnen mag. Für sich selbst und andere.
Intrigieren Manipulieren, Einbezugnahme des Umfelds, Schlechtreden, Schönreden, Lügen, Schauspielerei, Beratungsresistenz, mehr Wert auf Schein als auf Inhalt, Spionieren. Natürlich alles unter der Überschrift "Liebe". Weil in der Liebe und im Krieg ist ja alles erlaubt. Also ihr. AF und EM nicht. Der hat gefälligst an den heimischen Tisch zu gehören und die Scharade aufrechtzuerhalten, bis das alles nicht mehr der Rede wert ist.
Ach, das war dumm von mir. Ist es ja jetzt schon nicht zwischen dem Ehepaar.

Nein, ich finde nicht, dass das Wort "toxisch" in allen Aspekten unangemessen ist.

x 3 #10877


A


Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

x 3


N
@Dinania
Liebe Dinania
Konntest du ausnahmsweise früher mit deiner Therapeutin reden?
Was meint sie zu dem ganzen und was hat sie dir konkret geraten?

x 2 #10878


S
Zitat von HerrZ:
Nein, ich finde nicht, dass das Wort "toxisch" in allen Aspekten unangemessen ist.

Es ging aber um die Verbindung/Konversation zwischen EM und AF. Soweit würde ich nicht gehen. Sondern unsicher, kindlich, verliebt, neckend. Wenn Dinania als EF nicht wäre (ja, ich weiß, sie ist aber - trotzdem das ganze losgelöst davon betrachtet), wäre es vermutlich normales Verhalten zweier Turteltäubchen ganz am Anfang stehend.

x 4 #10879


L
Zitat von Natasa:
Konntest du ausnahmsweise früher mit deiner Therapeutin reden?

Ich verstehe den Ruf nach der Therapeutin nicht so ganz. Dinania hat doch deutlich gemacht, dass sie unregelmäßig hingeht, sich nicht öffnet, den Rat, sich um sich selbst zu kümmern nicht befolgt und dadurch nicht wirklich profitiert von den Sitzungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort in irgendeiner Art ein Vertrauensverhältnis gibt.

x 3 #10880


N
Zitat von So-What:
Es ging aber um die Verbindung/Konversation zwischen EM und AF. Soweit würde ich nicht gehen. Sondern unsicher, kindlich, verliebt, neckend. Wenn ...

Du kannst es ja so sehen.
Für mich braucht man nicht eine dritte Person zu erwähnen um sich beim OdB interessant(er ) zu machen. Das klingt für mich wie eine Drohung und das finde ich manipulativ.

Und wenn der Mann, den ich liebe, mir sagen würde, der X freut sich auf dich. Oder X und du sind süß zusammen. Oder mir Tipps gibt, wie ich einen zweiten Freund finde( das hat SIE zumindest verstanden und entsprechend reagiert). Das würde ich als ein Korb interpretieren. Somit suggeriert er, dass er mit mir unverbindlich bleibt.

x 1 #10881


M
Zitat von CleoK:
Natürlich nicht für jeden Mann. Gibt sicherlich auch solche, die gerne ein Mäuschen haben. Mit wirklich starken Frauen muss man natürlich auch zurecht kommen. Ist auch nicht immer ganz einfach.

Ganz selten hat ein Mensch nur eine "Eigenschaft". Wenn ich jetzt kurz ins Offtopic wechsle und an meine Partnerin denke. Die hat ganz viele solcher Facetten und lässt sich kaum schubladisieren. Das gilt für ganz viele Menschen. Beispielsweise definiert sie ihr Frau-Sein über etwas ein altmodischeres Rollenbild. Ihr ist wichtig, im Haushalt die Chefin zu sein, zu kochen, zu putzen etc. Hingegen empfindet es sie als sehr "männlich" wenn ich Mobiliar oder ihr Fahrzeug repariere, die Einkäufe trage usw. das gefällt ihr. Sie hat also eine klare Vorstellung was sie als männlich und weiblich empfindet. Sie ist ausserdem sehr einfühlsam und auch nicht sehr laut. So gesehen würde man denken, sie wäre ein Mäuschen.

Andererseits ist sie aber auch unglaublich meinungsstark und hat ein unglaubliches Mindset, wo ich bei weitem nicht mithalten kann. Sie ist gedanklich, gefühlstechnisch so viel stärker und resistenter als ich, sodass ich teilweise echt neidisch bin. Ich versuche immer wieder zu ergründen, wie ein Mensch so positiv sein kann und komm irgendwie nicht dahinter. Also sie gehört mit zu den stärksten Frauen, nein gar Menschen, denen ich je begegnet bin.

Somit denke ich eben man kann in gewissen Themen ein Mäuschen sein und bei anderen Themen unheimlich stark. Das Eine schliesst das Andere nicht aus.

Zitat von CleoK:
Auch hier habe ich Männer vernommen, die sehr stark und Reflektiert erscheinen. (Aber es gibt auch hier die Aggros und die Mimimi Typen - sind momentan allesamt nicht hier anzufinden - GsD) Dich zähle ich übrigens zur ganz ersten Gruppe

Vielen Dank dafür, sofern ich das richtig aufgefasst habe. Ich würde mich ebenfalls als reflektiert bezeichnen, das bringen über 3 Jahre Therapie mit sich. Ich bin aber keinesfalls stark. Körperlich vielleicht, seelisch bin ich aber ziemlich soft und habe noch eine Menge Arbeit vor mir. Man bringt mich seelisch noch immer leicht aus der Ruhe und würde mich als tendentiell ängstlich bezeichnen. Gut, das liegt auch ein bissl an der Angststörung und ausserdem bin ich sehr emotional, weine wenn ein Film mich mitnimmt oder wenn wir bei der Therapie in die Tiefe gehen. Dann bin ich jeweils fix und foxy. Ich bin aber fein damit.

Zitat von CleoK:
Kannst du uns hier erklären, um welchen Männertyp - jetzt so aus rein männlicher Sicht - es sich beim Ehemann der TE handelt? Irgendwie wurde er so diffus beschrieben. Auf der einen Seite dominant, auf der anderen Seite naiv und die Seite der AF zeigt, ist wieder einmal eine ganz andere Nummer - für mich liest sich der Typ komisch....

Phuuuu das ist nicht so leicht. Ich sag dir gerne wie ich ihn sehe, ob es zutrifft wird nur @Dinania sagen können.

Ich glaube, er ist in einer ganz gewöhnlichen Familie aufgewachsen, zumindest für die damalige Zeit. Vater das Familienoberhaupt, Mutter Hausfrau. Der Vater eher streng, die Mutter liebevoll. Für Liebe und Gefühle gab es eher wenig Platz, gesehen hat er es auch nicht sehr oft (bei den Eltern). Es war halt normal, man ist verheiratet und bleibt das auch. Er bekam vom Vater Glaubenssätze aufgedrückt wie "Ein Indianer kennt keinen Schmerz", "Jungen weinen nicht, das tun nur Mädchen". Ich glaube seine Eltern lieben ihn, aber insbesondere der Vater zeigte wenig Gefühl. Ich vermute er strebte sein halbes Leben lang danach, dass sein Vater stolz auf ihn ist. Deswegen die Karriere, der berufliche Stress und kein Platz für Gefühle. "Reiss dich zusammen", war wohl an der Tagesordnung. Er dürfte Geschwister haben, ist meiner Meinung nach der Jüngste.

Er hat also nie gelernt über seine Gefühle zu sprechen, denn die hatte er als Junge. Die wurden ihm aber abgesprochen, sodass er sich das Muster aneignete, die Gefühle nicht zu zeigen. Er verarbeitet bei der Arbeit, denn das hat bis anhin funktioniert. Er pariert und ist ein Peoplepleaser, hasst Streit und möchte es allen Recht machen. Denn wenn alle zufrieden sind, hat er seine Ruhe. Ich schätze zu seinen Eltern hat er engen Kontakt. Zu seiner Mutter ein sehr gutes Verhältnis, zum Vater ein eher kühles. Sie lieben sich zwar, dennoch macht er ihm innerlich Vorwürfe, wieso er nicht einfach stolz auf ihn sein konnte. Und ich glaube er ist sehr schlau.

Er frisst Vieles in sich hinein. Glaubt den Druck mit Arbeit ausgleichen zu können. Er führt nichts Böses im Schilde und fühlt sich unwohl in seiner Haut. Denn eigentlich möchte er gehen und das schon länger. Seit ein paar Jahren ist er nicht mehr glücklich, gehen kann er aber nicht. Er kann doch nicht seine Leute enttäuschen, seinen Vater um dessen Anerkennung er schon sein Leben lang lechzt. Seine Mutter, die bittere Tränen weinen dürfte, die er nicht sehen möchte. Seine Geschwister, die alle noch glücklich mit den Partnern sind; die Freunde, die ihn nicht verstehen können; Seine Kinder, die ihm das nicht verzeihen würden; Er ist ein Peoplepleaser und die grösste Strafe für ihn ist nicht Wut und Hass, sondern Enttäuschung. Das darf er nicht.

Deswegen diese Heimlichkeit. Er weiss selbst nicht wo ihm der Kopf steht. Ihm fehlt der Mut zu tun, was er tun muss um Glück zu empfinden. Wird aber solange die Kinder nicht flügge sind, bleiben. Sein Auftreten ist übrigens Fassade. Er braucht einen Schluck oder zwei um sein Auftreten hinzubekommen. Gegen Aussen hat er Humor, ist charmant, kommt gut an. Jahrelang antrainiertes Muster. Im Innern ist er sehr traurig und lebt nicht, er überlebt. Sorry, für die lange Ausführung, aber in etwa so sehe ich ihn.

x 2 #10882


T
Zitat von So-What:
Was immer gleich als toxisch bezeichnet wird…

Toxisch ist es vielleicht nicht, aber manipuliert wird hier schon.

x 2 #10883


Ema
Zitat von Mann1989:
weiss selbst nicht wo ihm der Kopf steht. Ihm fehlt der Mut zu tun, was er tun muss um Glück zu empfinden. Wird aber solange die Kinder nicht flügge sind, bleiben. Sein Auftreten ist übrigens Fassade. Er braucht einen Schluck oder zwei um sein Auftreten hinzubekommen. Gegen Aussen hat er Humor, ist charmant, kommt gut an

Sprichst du da teilweise aus Erfahrung?

#10884


CleoK
Zitat von Mann1989:
Vielen Dank dafür, sofern ich das richtig aufgefasst habe. Ich würde mich ebenfalls als reflektiert bezeichnen, das bringen über 3 Jahre Therapie mit sich. Ich bin aber keinesfalls stark. Körperlich vielleicht, seelisch bin ich aber ziemlich soft und habe noch eine Menge Arbeit vor mir. Man bringt mich seelisch noch immer leicht aus der Ruhe und würde mich als tendentiell ängstlich bezeichnen. Gut, das liegt auch ein bissl an der Angststörung und ausserdem bin ich sehr emotional, weine wenn ein Film mich mitnimmt oder wenn wir bei der Therapie in die Tiefe gehen. Dann bin ich jeweils fix und foxy. Ich bin aber fein damit.

Ja, du kommst auf jeden Fall sehr stark rüber. Klar und definiert. Wenn es dir so geht wie du es beschreibst, dann hat es schreibtechnisch zumindest einen anderen Anschein.

Zitat von Mann1989:
Deswegen diese Heimlichkeit. Er weiss selbst nicht wo ihm der Kopf steht. Ihm fehlt der Mut zu tun, was er tun muss um Glück zu empfinden. Wird aber solange die Kinder nicht flügge sind, bleiben. Sein Auftreten ist übrigens Fassade. Er braucht einen Schluck oder zwei um sein Auftreten hinzubekommen. Gegen Aussen hat er Humor, ist charmant, kommt gut an. Jahrelang antrainiertes Muster. Im Innern ist er sehr traurig und lebt nicht, er überlebt. Sorry, für die lange Ausführung, aber in etwa so sehe ich ihn.

Sehr interessant - sozusagen mit den Augen eines Mannes.

@Dinania
Bist du schon etwas klarer in dem, was du als nächstes planst.

#10885


S
Toxisch ist schon ein großes Wort.

Manipulativ natürlich. Aber ich schätze jeder Mensch wendet in vielen Bereichen öfter kleine Manipulationen an um zu hören, was er hören will oder zu bekommen, was er bekommen will.
So wie hier: „Typ X war ja ganz schön heiß auf Dich.“
„Möglich, aber es ist mir egal.“
(Puuuhhh, Glück gehabt.)
Oder
„Du hast ja immer besseres zu tun.“
„Ich muss, Arbeit und so.“
(Es liegt wirklich nicht an mir!)

Dient zur vorübergehenden Selbst-Beruhigung. Im Endeffekt manipuliert man sich selbst, weil man den Gegenüber in die Ecke drängt und schon vorher weiß, er wird jetzt kaum was vernichtendes sagen und vermutlich anspringen.

Dass das blöd ist und nichts bringt, weiß man (hoffentlich) hinterher selbst, aber manchmal tut man sowas im ersten Affekt der Unsicherheit und aus Verzweiflung.

x 1 #10886


S
@Mann1989
Ich glaube tatsächlich, das trifft mit kleineren Abweichungen auf viele Jungs/Männer dieser Generation zu.

#10887


N
Zitat von So-What:
aber manchmal tut man sowas im ersten Affekt der Unsicherheit und aus Verzweiflung.

Genau. Ein liebevoller Umgang ist es momentan nicht. Es liest sich so als würden sich die beiden gegenseitig immer wieder Stiche zumuten. Was man auch verstehen kann. Es kann ganz schön frustrierend sein soooo lange in einer aussichtlosen Situation zu verbleiben.
Aber vielleicht muss sich diese Situation so extrem zuspitzen, damit endlich Veränderung kommt.

#10888


Funkenline
Zitat von Name:
Warum sollte er keins von diesen Egoisten sein, die aus beiden Welten deren Vorteile nutzen? Er kann wohl beide genießen und tut es aktuell auch schon

Ich glaube ja, sollte diese Geschichte echt sein, dass er während der ersten Krise mit Dinania auch schon eine Frau (für einen Warmwechsel o.ä.) am Wickel hatte, es sich dann aber zerschlug oder an den Trennungsgesprächen mit Dinania und der hinzugezogenen Sippe scheiterte. So wie Dinania sich hier gibt, vermute ich mal, dass sie seinen Trennungswunsch nicht gelten ließ und sich einiger manipulativer Mittel bediente.

Nun wiederholt sich das Ganze, wie so oft in solch unbefriedigenden Konstellationen, mit der Federballfrau (ich denke ja, es ist eine Miss Tennisball).

Im Gegensatz zu seinem ersten gescheiterten Versuch, die Ehe zu beenden, hält er dieses Mal seinen Trennungswunsch unter Verschluss. Zumindest solange, bis er sicher weiß, wohin der Weg mit Miss Tennisball führt. Bleibt es bei einer Affäre, wird er weiterhin den treu sorgenden Ehemann mimen und mitnehmen, was Miss Tennisball zu geben bereit ist. Springt sie ab, kommt vielleicht irgendwann die nächste. Und so weiter und so fort.

Man(n) lernt halt dazu und die Jahre gehen dahin. Prima Aussicht.

x 2 #10889


Kampfschnake
Zitat von Mann1989:
Im Innern ist er sehr traurig und lebt nicht, er überlebt.....

an einem Pool in Paderborn*.

Sorry. Aber ist das nicht ein bisschen dick aufgetragen? Der Mann traut sich lediglich nicht, seiner Gattin zu sagen was ambach ist und sülzt seit einem Jahr der heimlichen Geliebten die Hucke voll.

*Paderborn ist der dichterischen Freiheit geschuldet.

#10890


A


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