Ich frage mich wieso die "Kinder" überhaupt dabei sein müssen jetzt. Klar Hawaii ist was anderes (da würde ich jetzt noch mit ü40 mit wollen), aber jetzt Ostern sollte Dinania mit ihrem Mann mal alleine wegfahren. Wieso müssen die Kinder überhaupt ständig dabei sein und eingebunden werden? Also früher waren ich und meine Geschwister happy, als wir so alt waren (ich glaube bei mir war es ab 16) nicht mehr mit den Urlaub zu müssen. Sturmfrei und Haushaltsgeld von den Eltern, das in den ersten 2 Tagen bis auf 1/4 verprasst und danach nur noch von Nudeln mit Ketchup, sowie Billiglimo gelebt wurde.

Sorry...bin kurz in Erinnerungen abgetaucht. Aber es war eine tolle Zeit und ich finde so etwas brauchen Kinder auch....oder so ähnlich.
Kann es sein @Dinania, dass du und dein Mann nichts miteinander anfangen könnt ohne dass andere dabei sind (Kinder, Freunde)? Sowas kommt auch oft vor. Da wird zB dann alles dafür getan, dass die "Kinder" so lange es nur geht im Haus bleiben und den Eltern als Ablenkung voneinander dienen.
Kann klappen, wenn die Kinder nicht irgendwann doch flügge werden wollen. Es ist aber alles andere als gut. Für die Kinder nicht, weil die so niemals lernen selbstständig zu werden und irgendwann letztendlich selbst auch in einer Abhängigkeitsbeziehung/ehe enden. Aber auch für das Ehepaar nicht, weil sie so die eigentlichen Probleme nur verdrängen.
So ähnlich ist es auch, wenn man immer nur mit mehreren Leuten was unternehmen kann.
Dinania sollte mit ihrem Mann mehr Zweisamkeit haben. Mehr nur zu zweit unternehmen.
Ausflüge, Kino, Essen gehen, Urlaube, eventuell ein anderes gemeinsames Hobby nur für die beiden anfangen u.s.w.
Dann zeigt sich ob es beide als Liebespaar auch noch gibt, ob da überhaupt noch eine gemeinsame Basis ist.
Die Kinder ziehen irgendwann aus (wäre denen zu wünschen für ihre Entwicklung) und die Freunde haben sicher auch nicht immer Zeit, Lust, werden älter, nach und nach kommen die ersten Zipperlein, oder es gibt mal Krach, der Verein macht dicht.
Sie und ihr Mann müssen sich dann selbst genügen. So wie es eigentlich auch in wirklich guten Partnerschaften sein sollte.