Zitat von Und_jetzt: Oh. Das heißt Männer die Affären führen sind in Wahrheit selbstlose Ritter, die die Gefühle ihrer schlimmen Frauen über ihr eigenes Wohlergehen stellen und das Opfer bringen, dann eben mit anderen Frauen schlafen zu müssen?
Wieso "schlimme Frauen"?
Wir wurden so geprägt, dass es sich für einen Mann nicht schickt, mehrere Frauen parallel begatten zu wollen. Dabei liegt das in seiner Natur. Gorillas zum Beispiel, die sehr mit uns verwandt sind, wollen immer der Obermacker einer Gruppe sein, dem Weibchen und junge Männchen angehören. Gorillamännchen verlassen die Herkunftsgruppe, um nach den Wanderjahren entweder in einer bestehenden Gruppe die Führung zu übernehmen oder eine eigene Gruppe zu gründen. Und sie sind es dann, die die Weibchen der Gruppe begatten.
Gorillaweibchen indes schließen sich nach dem Verlassen der Herkunftsgruppe schnell einer anderen Gruppe an.
Was sagt uns das? Wir haben mit den anderen Affen viel gemein und stehen dazu aber nicht:
Immer wieder versuchen einige Weibchen aus unserer Art, das Unmögliche möglich zu machen. Sprich - aus einem Gorillamann ein ausgestopftes Meerschweinchen zu machen, das gut zur Einrichtung passt. Ausgestiopft deshalb, weil selbst Meerschweinchenmännchen alles begatten, was sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht hat.
Anzuerkennen, dass selbst der liebste Mann in seiner Natur ein Gorillamännchen ist, ist der Schlüssel. Es ist die Natur, und der sind wir alle unterworfen, egal, wieviele Eheversprechen wir uns geben.
Zitat von Und_jetzt: Also sollte Dina hier ihrem Mann die Füße küssen vor Dankbarkeit, dass er sie nicht traurig macht, sondern nur das Federbällchen "bespielt"?
Also, wenn es der TE tatsächlich nur um den äußeren Schein geht: Ja.