Zitat von Und_jetzt: Aber, alle Männer leben bei ihren Ehefrauen und nicht bei den Afs, und alle würden ja scheinbar die EFs als weitere Partnerin vorziehen, wenn sie entscheiden müssten.
Angeblich bleiben 90% der verheirateten, männlichen Affärengänger bei ihren Frauen. Warum sollten Männer das gewohnte System auch aufgeben? Es hat sich doch prima eingespielt,. Haus, Garten, Kinder, eine funktionierende, fleißige Ehefrau, die das Familienleben managt, es ist alles da. Die gewohnte Routine, die Sicherheit. Trennungen erforden einen hohen Energieaufwand, verursachen viel Stress und beinhalten eine große Unsicherheit, ob eine Beziehung mit der Affärenfrau überhaupt hält und an das Gewohnte jemals heran reicht.
Ich kann die Männer gut verstehen dass sie Haus, Familie und die ganzen sozialen Beziehungen mit Verwandten, Freunden, Eltern, Schwiegereltern, die zunächst mal gestört wären bewahren wollen. Der Preis ist sehr hoch, finanziell sowieso, die Auswirkungen auf die Kinder und das Verhalten selbiger sind unwägbar.
Bleiben immer noch die 10 %, die den Absprung wagen. Statistisch gesehen, wenn man der Statistik glauben kann, jeder Zehnte.
Und dann gibt es noch die Sonderklasse. Irgendwann geht der Mann und verlässt sein System, aber er geht keine Beziehung mit der AF ein, sondern findet wie von Zauberhand auf einmal eine ganz neue Frau. Und damit gehen sowohl die EF und die AF leer aus.
Von daher sind die Chancen für Dina ja gar nicht so schlecht, dass sie ihn behält. Was die ständigen Heimlichkeiten und das Rumtaktieren und Lügen für die Ehe bedeutet, geschenkt. Juckt keinen, weder die EF die alles hintenrum mitkriegt, sich aber dafür entschieden hat, gegenüber ihrem Ehemann die drei "Affen" zu spielen. Nichts hören, nichts sehen und nichts sagen. Neu sind aber nun die Drohungen von Dina womit sie ihn zurecht stutzt und ihm Angst macht.
Und der EM verkauft seine EF zwar für blöd und spricht ihr ihre Wahrnehmung und Ängste ab, aber er bleibt doch weil es bequemer ist. Nicht ehrlicher, aber bequemer.
Dass er sich nach der AF verzehrt und lieber bei ihr wäre, ist der Preis den er zahlt. Aber auch das geht irgendwann in eine Gewohnheit über. Und so fährt man halt zweigleisig, so lange die AF das mit macht. Die EF hat sich schon lange entschlossen das Feld nicht "kampflos" zu verlassen, sondern eisern zu bleiben und ihre Position zu verteidigen. Dann geht er halt fremd, so what! Aber er bleibt und das ist das was für sie zählt.
Die Qualität der Ehe und des Miteinanders spielen schon lange keine Rolle mehr, nur der Status quo.