@Dinania
Weißt du, das erinnert mich sehr an die Situation letzten Sommer.
Auch damals hast du deinem EM eine klare Ansage gemacht – er solle den Kontakt zu ihr lassen. Und was ist passiert? Er hat dir in aller Deutlichkeit gezeigt, was er davon hält – indem er genau mit ihr weitergemacht hat, sogar ein Treffen beim Verein organisiert hat, sichtbar für alle.
Und jetzt wiederholt sich das Ganze. Du hast wieder eine Grenze gesetzt, hast gesagt, dass du das nicht willst. Und wie reagiert er? Er lädt sie zu einem öffentlichen Turnier ein. Du sitzt da und direkt neben dir die Affäre deines Mannes. Und als ob das nicht schon demütigend genug wäre, läuft sie direkt nach dem Spiel zu ihm, stellt sich offen zu ihm – als sei das alles völlig normal.
Was da passiert ist, war eine öffentliche Zurschaustellung dieser Affäre. Und du warst mittendrin.
Dein EM und das Federbällchen haben keinen Moment gezögert, dir ganz offen zu zeigen, wo sie dich in diesem Dreieck sehen. Das war keine zufällige Begegnung. Das war eine Machtdemonstration.
Und was hast du gemacht? Du hast geschwiegen. Bist stehen geblieben. Hast dich klein gemacht.
Ich verstehe, dass man manchmal einfach nur funktionieren will, um nicht völlig zu zerbrechen – aber ich frage dich trotzdem: Warum tust du dir das an? Warum lässt du zu, dass sie dich so behandeln?
Es geht nicht darum, laut zu werden oder zu eskalieren – aber wäre es nicht ein kraftvolleres Zeichen gewesen, einfach zu gehen? Dich dieser Szenerie zu entziehen? Oder ihn später ganz ruhig, aber klar zur Rede zu stellen – nicht mit Vorwürfen, sondern mit Haltung: So geht man nicht mit mir um.
Du musst nicht zuschauen, wie andere deine Würde mit Füßen treten. Du darfst Grenzen setzen. Du darfst aufstehen. Und du darfst deinen Platz selbst bestimmen – ohne um Erlaubnis zu fragen.
Denk mal bitte darüber nach.
