Zitat von Timeconsumption: Ein JA-Wort, gemeinsame Kinder und ein Haus sind aber keine Garantie für ewige Liebe oder gar Besitzanspruch, wie Dina ihn stellt.
Naja, selbstverständlich gibt es keine Garantie - für nichts!
Das JA-Wort stand mal für‘s ganze Leben.
Okay, vielleicht etwas zu blauäugig?!?
Dennoch, wenn man sich (irgendwann, wenn das erwachsene Leben beginnt oder auch später) zusammentut, eine gemeinsame Zukunft plant, entsprechende Kompromisse gerne eingeht
UND einfach aus ganzem Herzen liebt, hofft man auf eine ähnliche Einstellung des „Lebens-Buddy“.
Ja klar, können sich Gefühle ändern.Ist es dann einseitig, verletzt es den andern enorm.
Auch wenn es nie eine Garantie gab - für niemanden von uns, hofft doch jede/jeder, dass die Investition der eigenen Gefühle gespiegelt werden.
Somit verletzt @Dinania diese Erkenntnis, dass ihre Liebe nicht mehr erwidert wird, sehr.
Ist es „Besitzanspruch“, wenn sie sich anderes wünscht, bzw. Wege sucht, um die jetzige Situation zu ändern?
Ist es nicht nachvollziehbar, dass sie sich sehnlichst wünscht, dass alles wieder gut wird?
Für Dinania ist „alles wieder gut“ unmittelbar mit ihrer Ehe verknüpft.
Vermutlich/ hoffentlich wird sie irgendwann erkennen, dass es viele andere Wege gibt, die dies erfahren lassen.
Nur gerade ist es so!
Dass diese Ehe, selbst wenn ihr Mann sich letztendlich für die entscheidet, so einfach nicht mehr funktionieren wird, ist ihr noch gar nicht bewusst.
Denn ihre eigene Gemütslage und ihre Gefühle kennt bzw. achtet sie bisher noch nicht.
Aber, dies wird einmal wichtig sein - egal, wie sich diese Geschichte entwickeln wird.
Denn,
selbst wenn er zurückkäme, würde sie nicht so einfach verzeihen können.
Seine Lügen wiegen schwer!
Sein Betrug ist da.
Er missbraucht ihr Vertrauen täglich.
Er respektiert sie überhaupt nicht.
Er bricht problemlos Versprechen.
Er demütigt sie vor anderen.
…
Dass es sich bei seiner Affäre zudem um ihre ExFreundin handelt, ist ebenfalls von Belang.
Es ist ein doppelter Vertrauensbruch.
Dabei braucht auch keiner mit dem Argument kommen, dass sich niemand aussucht, in wen er sich verliebt.
Die beiden hätten rechtzeitig stoppen können NEIN müssen.
Aber, es ist, wie es ist.
Die TE hofft mit ihrem „stillen“ Ausharren auf ein Auslaufen der Affäre. Dabei verkennt sie, dass dies ein Prozess ist, der sich wie eine Spirale immer tiefer graben kann.
Ich persönlich glaube nicht an den Erfolg des geduldigen Abwartens, sonder bin viel ehe davon überzeugt: Je länger es dauert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der EM genervt aufgibt.
Ob aus der Affäre irgendwann eine offizielle Beziehung würde, weiß niemand.
Aber bis dahin ist die Ehe der TE in tausend Stücke zerbrochen.