Zitat von Sonnenblume53: Da er aber ihr "Besitz" zu sein scheint, ist dies nicht nötig in Ihren Augen.
Ich denke, dass ihr Mann diese Ehe bis zu diesem Zeitpunkt ähnlich definiert hat. Bzw. sie haben sich beide in einer sehr pragmatisch und konservativ geführten Ehe eingerichtet. Vermutlich kannten es BEIDE nicht anders und haben sich gemeinsam so eingerichtet. Das ist nicht Dinas alleinige Schuld.
Sie wurden im
Freundeskreis verkuppelt, sie übernimmt die Care-Jobs der Familie. Er ist der „Kerl“, alles scheint rational und oberflächlich. Das erklärt, warum sie immer fährt und ihre Mutter- und Ehefrauenrolle so stringent ist. Und er sah das bis Dato auch so auf seiner Seite.
Nun hat er eine Erfahrung gemacht, die ihm fremd war, Schmetterlinge; Verlangen, Leidenschaft. Für ihn fühlt es sich nach Liebe an, die er so nicht kennt. Dina kennt das aber nach wie vor nicht, woher auch. Deshalb kommt sie da nicht hinterher und versteht es auch nicht. Er ist für sie nicht bei Sinnen, FB sucht ganz rational einen EM-Ersatz. Was sie aber ja auch nicht versteht, denn FB (und natürlich die Kinder) hatte ja gem. Dinas Meinung alles, was frau braucht. Ganz pragmatisch.
Wir hier wissen alle, wie es sich anfühlt mal so richtig partnerschaftlich zu fühlen. Egal was. Wir schütteln deshalb mit dem Kopf ob ihrer Interpretationen.
Ihr Mann erlebt was neues, entwickelt sich und vermutlich wird er sich künftig nicht mehr mit weniger zufrieden geben. Wie die meisten eben. Es ist ein schönes Gefühl. Deshalb wird das Problem auch nicht mit FB verschwinden und er Dina eher auch künftig mit Verachtung bestraft.
Das ist zumindest meine Meinung dazu.
Dina sollte sich dringend auch mal so richtig verlieben. Das würde ihr helfen. Aber dass das auch noch passiert, ist natürlich unwahrscheinlich.