Zitat: Zitat von Dinania:
darauf hin bin ich zusammen gebrochen. Ich habe ihm gesagt ich kann nicht ohne ihn und das er bei mir bleiben muss und das ich das nicht ertragen würde und das er das den kindern nicht antun kann
Das hat bei mir EINMAL funktioniert...als ich 16 war und mein erster Freund mich verlassen wollte. Da habe ich das volle Programm emotionaler Angst zugelassen und einen ähnlichen Zusammenbruch mit heulen und betteln hingelegt.
Es hat geholfen - für ganze 2 Wochen hat er mich "behalten", "zurückgenommen". Wonach er sich danach umgeschaut hat? Nach einer, die ihn um sich werben ließ, ihm die kalte Schulter zeigte und sich ihm nicht an den Hals warf wie eine Klette (wie ich seinerzeit).
Unterschiede zu @Dinania sind deutlich denke ich.
Was ich hier anmerken möchte und hoffe, es triggert jetzt nicht zu sehr: das Letzte, was sie hätte tun sollen, wenn sie den Mann "behalten" will, ist von sich aus das Wort "Trennung" (wenn auch nicht ernst gemeint) in den Mund zu nehmen. Das könnte als Steilvorlage irgendwann gegen sie verwendet werden.
Aus meinem Leben:
Mein erster Ehemann, den ich nicht mehr liebte und verlassen wollte, ließ mich nicht gehen. Ich war emotional unreif und abhängig, hatte keinen Halt in meiner Familie und wurde auch bedroht, dass mir Schlimmes passiert, wenn ich IHN verlassen würde.
Was ich aber immer war: clever und geduldig. Ich benahm mich so zu ihm, wie der Ehemann sich Dinania gegenüber verhält (außer Fremdgehen). Ich kochte nicht mehr, hatte immer nur "schlechte Laune", ignorierte ihn und hing nur rum. Bis es ihm nach einigen Wochen reichte und er die Trennung vorschlug. So ganz "nebenbei". Gespielt traurig sagte ich dann zu ihm "vermutlich hast du Recht". Dann war das Thema gegessen und ich war frei.
Es kam von IHM, obwohl ich es wollte. Er rechnete (wie früher) damit, dass ich alles daran setzen würde, ihn umzustimmen und er sich wieder über mich fühlen konnte. Da ich das nicht tat, war er zu Beginn zu stolz, die Trennung zurück zu nehmen. Er erwartete, dass ich früher oder später einknicken und mich wieder unterwerfen würde.
Ich glaube, er hat bis heute nicht verstanden, was da abging.
Zurück zu @Dinania: ich befürchte, dass sie dadurch, dass sie ihm gegenüber nicht mehr die Ahnungslose und glückliche Frau spielen kann und ihren Frust über sein Nichtanwesendsein in der Ehe derart in Worte gefasst hat, ihm in die Karten gespielt hat.
Wann immer es in naher Zukunft vielleicht zu ernsthaften Trennungsgedanken auf seiner Seite kommen könnte, und er sich mit FB darüber berät wie weiter vorzugehen, würde ihm doch niemand "verübeln", dass er sich trennt. Schließlich stimmt er damit nur Dinanias Gefühl zu.
Damit ist er fein raus, weil sie als Erste das böse Wort benutzt und vorgeschlagen hat. Er stimmt ihr schließlich "nur noch" zu. Außer, er ist nicht clever genug, das zu erkennen.
@Dinania: meinst du, du kommst da wieder raus?