Zitat:Ella: Genau so sehe ich das auch. Die Beschreibung dieser abendlichen Szene tut mir beim Lesen richtig weh. Wahrscheinlich stellvertretend für Dinania. Es ist nicht nur grotesk, sondern grausam in meinen Augen. Alles in mir empört sich, dass Dinania sich antut, es fühlt sich so an, als würde ich zusehen, wie jemand sich selbst verstümmelt.
Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrung zeigt das deutlich, dass sowohl EM als auch FB davon ausgehen, dass @Dinania zwar hin und wieder eifersüchtig reagiert, aber vom vollen Umfang der Affäre NICHTS weiß !
Mir ging es damals ähnlich, als mein Mann seine lange Affäre hatte: da wurden gerade nach meinen Rückfragen "normale" Termine mit allen Beteiligten verabredet oder künstlich erschaffen.
Weil die Affärenteilnehmer mir beweisen wollten, dass da nicht mehr ist, als eine Freundschaft. Damit ich das nicht als Grund für die Lieblosigkeit anführe (wie bei dir, Dinania).
Natürlich auch aus Schutz vor einer eventuellen gemeinsamen Zukunft der beiden AP. Und gleichzeitig bei beiden Männern parallel zu beobachten, dass sie sich ihrer Sache (gehen oder bleiben) so gar nicht sicher sind und auf keinen Fall eine Entscheidung treffen wollen.
Dieser Typ Mann, egal, wie verliebt er in die Neue ist, hängt noch immer an seinen gewohnten und liebgewonnenen Strukturen und Abläufen. Und natürlich hängt er auch an der wieder entfachten Begeisterung um seine Person. Solange er von FB bekommt, was er vermisst und sich selbst nicht geben kann, wird er an eine eventuelle große Liebe mit Zukunft glauben.
Meine eigene Erfahrung war tatsächlich, dass, je mehr ich mich mit ihm und der Affäre beschäftigt habe und je mehr ich gekämpft habe (um zu beweisen, dass ICH doch die bessere Wahl bin), desto weiter entfernte er sich.
Männer investieren in eine Beziehung. Und desto mehr sie investiert haben, desto weniger wollen sie es loslassen.
Dein Mann, Dinania hat früher in dich, in eure Familie investiert - freiwillig. Momentan ist es Pflichtprogramm für ihn, also Druck. Du kannst eigentlich nur gewinnen, in dem du - wie schon so oft geraten - dich unabhängig von seiner Liebe, seiner Launen, seinen Bemühungen um dich machst.
Interessiere dich bewusst nicht mehr so viel für ihn, für SIE - interessiere dich möglichst ausschließlich für dich und deine Kinder und zeige das auch.
Es ist schwer, wenn man sein Leben lang auf die Anerkennung des Ehegatten angewiesen war. Ich weiß leider zu genau, wovon ich rede.
Und auch wenn es dir unvorstellbar scheinen mag: DU wirst für ihn erst wieder interessant, spannend und eine Herausforderung, wenn du zu dir selber findest.
@Atomicblue: deine Ratschläge für Dina sind sehr gut. Ich habe deinen eigenen Strang von Anfang an verfolgt und dir innerlich Hochachtung ausgesprochen. Weil du bereits in einem so frühen Stadium die Dynamiken verstanden und akzeptiert hast. Und weil du das trotz, dass es oft weh tut, umsetzt.
Ich bin da erst viel, viel später hingekommen und kann dir nur bestätigen, dass du für dich definitiv alles richtig machst.
Selbstfürsorge ist wichtiger, als alle gekochten Essen oder gebügelten Hemden für den Göttergatten.
Wenn er nämlich sieht, dass du dich selbst zurückstellst, wird er so auf dich reagieren. Kümmerst du dich ausgiebig um dich, wächst im Mann der Wunsch, sich noch mehr als du selbst zu kümmern. Er möchte eine Aufgabe haben, auch in deinem Leben, also lass ihn sich um dich kümmern. Sag, was dir fehlt, was du dir wünschst.
(das gilt nicht für restlos alle, aber für die meisten Männer)
Das Experiment, sich mal ein paar Tage vollkommen anders zu verhalten und anders zu reagieren, wird sich auch bei dir lohnen. Tu mal einfach das, was dir gerade in den Sinn kommt und lass dich möglichst nicht verunsichern, was ER darüber denken oder wie er danach handeln KÖNNTE.