Zitat von AjnosXX:Dann wäre ein Neuanfang nicht möglich? Oder ist der eine Partner die Affäre?
Das weiß ich leider nicht denn diese Freundin meiner Freundin kenne ich nicht
😁Aber interessant, ich überlege gerade wie es wäre, wenn mein Nochmann und ich uns in einigen Jahren gut verstehen würden…
Also zuerst einmal, es wäre schon toll wenn es so käme, dass wir wie Freunde miteinander umgehen. Alleine schon wegen der Kinder.
Aber einen Neuanfang könnte ich mir aktuell überhaupt nicht vorstellen. Aus mehreren Gründen:
1) da ist der Betrug, die Affäre und seine echt unfairen Schuldzuweisungen und diese dauernde Schuldumkehr. Ich habe sicher auch einen Teil dazu beigetragen, dass unsere Ehe sich auseinander gelebt hat. Aber er hat seine Arbeit stets an 1. Stelle gesetzt. Es ging immer nur um ihn, seine Kunden, seine Probleme und seine Zipperlein.
Hier müssten wir erst einmal grundsätzlich miteinander reden und er müsste massivst an sich und seinem Verhalten, damit ich das überhaupt auch nur ansatzweise in Erwägung ziehen kann.
Der Urlaub mit seiner Schnalle da ist dabei nur die Kirsche auf diesem ganzen Haufen.
2) seitdem er die Trennung ausgesprochen hat, wirkt er momentan sehr lost. Aber er hat noch kein einziges Mal mit den Kindern ernsthaft darüber geredet sondern windet sich aus diesem Krisengebiet raus wie ein feiger Wurm.
Zudem steht mir mit der neuen Wohnung und dem ganzen Drumherum gerade ein riesiger Gewaltakt an Organisation bevor. Ich mache persönliche Abstriche, damit es den Kindern gut geht.
Die Wohnung ist klargemacht aber sie muss eingerichtet werden, sie ist teuer, es fehlen noch Dinge wie GEZ, Internet, Telefon, TV…
Ich muss aufpassen wie ein Haftlmacher weil ich weiterhin möglichst noch zumindest ein bisschen was wegsparen will.
Die Kinder sind traurig, mein Sohn bitter enttäuscht weil Papa die Affäre hat. Das alles muss ich aktuell auffangen, jonglieren, ich muss mich um trauernde Kinder kümmern und gleichzeitig die Kosten im Überblick behalten um langfristig ein stabiles Fundament aufzubauen.
weinen und heulen darf ich dabei nicht. Das mache ich dann wenn die Kinder mich nicht sehen.
Lass uns da nochmal in einem Jahr Bilanz ziehen, bis dahin hat sich sicher vieles gefestigt und sieht nicht mehr ganz so düster aus. Und trotzdem bin ich sauer.
Ich kann verzeihen. Aber nicht vergessen.
So ein Stachel sitzt tief und ich bin hier nicht der billige Jakob, der wieder zurückgeht und tut als wäre wieder alles Friede-Freude-Eierkuchen.
3) Aufgewärmt schmeckt nur Gulasch.