Zitat von Ema: Ach, der Arme!
Nein, Ironie off. Nicht nur sie will etwas. Er will genauso etwas vom FB. Zumindest wird er das dem FB so vermitteln. Sie hat in die Richtung also überhaupt keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben.
Ich habe nie gesagt, dass er das Opfer und bemitleidenswert ist. Und ob sie ein schlechtes Gewissen haben braucht oder nicht, steht mir nicht zu zu beurteilen. Vermutlich hast Du recht, aber faktisch zu wissen, dass es so ist, ist ja losgelöst von dem was sie wohl fühlt.
In meiner Antwort ging es nur um die Wahrnehmung der TE. Sie sagt, es geht FB schlecht und ihre Interpretation dazu war, dass er FB gesagt haben muss, dass er sich nie trennen wird. Und das halte ich persönlich für unzutreffend.
Zitat von Ema: Und noch einmal: Nein, nicht wegen ihr. Sondern weil er es selbst so will.
Und er "muss" nur deshalb stärker investieren, weil er nicht bereit ist, endlich mal klar Schiff zu machen.
Ich hab da null Mitleid und hätte an FB Stelle auch kein schlechtes Gewissen.
Natürlich will er auch was. Und ich habe auch kein Mitleid mit ihm, nicht mit FB und mittlerweile aber auch keins mehr mit der TE. Ich schrieb das ja auch nirgends.
Aber es ging ja nun mal um die TE bzw. es geht hier die ganze Zeit um die TE, ihre Wahrnehmung, ihre Handlungen und ihre Interpretationen. Und die halte ich eben für falsch. Es ist ihr Thread.
Zitat von Ema: Das einzige, was ich echt nicht verstehe, ist, wieso das FB ihm nicht schon längst den Vogel gezeigt hat. Angebliche Liebe hin oder her. Ich würde denken: Wer mich fast zwei Jahre lang hinhält (und seine Frau fast zwei Jahre lang betrügt), der kann mich nicht wirklich lieben. Zumindest hat er keinen Respekt. Weder vor mir, noch vor seiner Frau.
Ich wäre an ihrer Stelle über alle Berge und würde die zwei in ihrem verlogenen und lieblosen Ehesumpf hübsch allein lassen.
Soll er sich melden, wenn er da endlich raus ist, würde ich denken. Und wenn ich dann noch frei wäre, dann könnte man ja mal weitersehen.
Es spielt ja keine Rolle, ob Du das verstehst oder ich das verstehe. Ich verstehe niemanden in diesem Dreieck.
Und es spielt ja keine Rolle, was wir tun würden. FB ist nicht die erste und letzte, die sich mehrere Jahre mit Worten hinhalten lässt. Deshalb ihr abzusprechen, dass es ihr nicht gut dabei geht oder dass sie ein schlechtes Gewissen hat, wegen allem möglichen, würde ich trotzdem nicht. Und ob jeder der drei selbst schuld ist oder nicht, ob ihr Vorgehen verständlich ist oder nicht, wird das alles bei FB wohl nicht nur positive Emotionen hervorrufen.
Mir fällt nur auf, dass die TE immer wieder erzählt, dass es ihrem Mann schlecht geht und dass es FB schlecht geht. Aber selbst relativ emotional nüchtern klingt und wenig über ihre Gefühlswelt teilt. (Muss sie natürlich auch nicht.) Einmal erzählte sie von einem Beinahe-Zusammenbruch. Ich finde tatsächlich, dass jeder Tag bei allen drei birgt bei impulsiven, emotionalen Menschen, ob selbst verschuldet oder nicht, das Risiko eines Nervenzusammenbruchs. Deshalb erschreckt mich die TE auch immer wieder.
Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass der Grund, warum die TE denkt, dass sich FB schlecht fühlt (weil ihr Mann ihr gesagt hat, dass er sich nie trennen wird), vermutlich nicht passt, sondern es andere Möglichkeiten gibt, warum sich FB schlecht fühlt. Ich glaube sogar, dass er dem FB genau das Gegenteil, nämlich von der baldigen Trennung, erzählt hat. Ich schrieb aber auch, dass es trotzdem äußerst fraglich ist, ob er es auch tut.
Und ja, jeder der Beteiligten sollte ins agieren kommen. Tun sie aber nicht. Die TE ist aber die, die hier ist und ihre Gedanken niederschreibt.