Zitat von Mariaa89: Und hier es es durchaus nicht allgemeine Strategie...Ich denke die Paare und Familien haben hier auf emotionaler Ebene durchaus die selben Probleme, wie in der Stadt...
Das habe ich nicht bestrittet. Nur wird da und dort mit solchen Problemen eben anders umgegangen.
Zitat von Mariaa89: Aber auch wir reden über unseren Partner nicht hinter dem Rücken, oder mit der Nachbarin, sondern können auch tatsächlich Gespräche auf Augenhöhe und "sogar" mit Therapeuten führen...
Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Es werden nicht eigene Probleme mit Nachbarn und Bekannten usw. betuschelt, sondern die Probleme anderer.
Zitat von Mariaa89: Und stell dir vor, wir haben sogar Internet.....
Tatsächlich?!
Da ich ja selber auf dem tiefsten Land lebe, muss ich bei Gelegenheit mal nachsehen, ob vielleicht sogar ich so etwas habe!

Zitat von Mariaa89: Ähhhhhhh...Nein.....
Zitat von Mariaa89: Ähhhh nochmal nein....
Es wundert mich nicht, dass ich wieder mal völlig falsch gelegen bin. Ich gehe immer wieder Vorurteilen und subjektiven Irrwegen auf den Leim und erkenne durch Richtigstellungen dann jedes Mal, dass ich das Denken und Reden und Schreiben besser den Klügeren und Lebenserfahreneren überlassen sollte.
Es sind diese verflixten Ausrutscher, die so manchen gelegentlich ja passieren können (hoffentlich löst das bei Dir nicht das nächste "Ähhh nein ..."-Ereignis aus!

).
Zitat von Mariaa89: Sicherlich war das in früheren Zeiten der Fall, als die großen Höfe vererbt wurden und danach entschieden wurde..Aber auch in der Stadt, in den feudaleren Häusern und im Adel, wurden die ehen in der Zeit sicher nicht aus Liebe geschlossen a la Bridgerton....
Ich hatte sehr glücklich verheiratete Eltern und auch meine Großeltern durften sich schon aus Liebe Heiraten, mit denen davor hab ich nie gesprochen...
Ja, das ist mir bekannt. Und bis heute rührt mich noch diese wunderbare Hölderlin-Diotima-Liebesgeschichte.
Allerdings ging es mir nicht um diese von anderen, meist den Eltern arrangierten Ehen, sondern um die heutigen, in aller Regel vollkommen freiwilligen. Auch heute steht der Pragmatismus bei der Partnerwahl durchaus ziemlich im Mittelpunkt, und etwa eine den Hof erbende Bauerstochter würde wohl kaum einen Stadt-Dandy oder gar einen ausgesprochen lieben und tiefsinnigen kif*fenden Straßenmusikanten ehelichen, selbst wenn der ihr noch so die Augen verdreht hätte.
Und Beispiele dieser Art ließen sich ja in Endlosschleife aufzählen. Dass Liebe das absolute Hauptkriterium bei der Partnerwahl sei, das scheint mir doch eine ziemlich idealistisch Einschätzung der Dinge zu sein. Aber natürlich mag ich mich wieder irren.