E
Eloise
Gast
Liebes Forum, ich hader schon seit längerem mit meiner Beziehung.
Immer wieder denke ich daran, mich zu trennen.
Mein Mann und ich haben kaum noch Gemeinsamkeiten, keine gemeinsamen Freunde, keine Hobbies.
Was wir ganz gut können ist noch gemeinsam Filme gucken oder gelegentlich mal einen Ausflug mit unserem Sohn machen.
Es gibt auch zwischendurch immer mal wieder einzelne Momente, in denen so etwas wie Zuwendung auftaucht, wenn er mir einen Tee mit ins Wohnzimmer bringt oder ich sein Lieblingsessen mache, um ihm eine Freude zu machen.
Der Großteil des Alltags ist aber geprägt durch schweigen, Distanz und Getrenntsein.
Ich habe viel gelesen.
Überall lese ich immer wieder, dass schwere Krisen weiterhelfen können und sich auch Paare, die jahrelang nicht mehr geredet haben/keinen Sex mehr hatten irgendwie wiedergefunden haben.
Das ermutigt mich manchmal, noch zu bleiben und abzuwarten und nochmal was anderes zu versuchen.
Manchmal entmutigt es mich aber auch. Dann denke ich, es sei eben meine Schuld, dass die Beziehung so schlecht ist und ich müsste mich nur mehr anstrengen und mich einfach entscheiden, ihn wieder zu lieben und zu begehren und dann wäre alles ganz einfach.
Es scheint mir egoistisch und gemein, mich zu trennen, vielleicht auch "zu früh".
Andererseits verspüre ich tatsächlich nur noch etwas wie Zuneigung für meinen Mann. Mal mehr mal weniger.
Kennt hier jemand dieses Problem?
Immer wieder denke ich daran, mich zu trennen.
Mein Mann und ich haben kaum noch Gemeinsamkeiten, keine gemeinsamen Freunde, keine Hobbies.
Was wir ganz gut können ist noch gemeinsam Filme gucken oder gelegentlich mal einen Ausflug mit unserem Sohn machen.
Es gibt auch zwischendurch immer mal wieder einzelne Momente, in denen so etwas wie Zuwendung auftaucht, wenn er mir einen Tee mit ins Wohnzimmer bringt oder ich sein Lieblingsessen mache, um ihm eine Freude zu machen.
Der Großteil des Alltags ist aber geprägt durch schweigen, Distanz und Getrenntsein.
Ich habe viel gelesen.
Überall lese ich immer wieder, dass schwere Krisen weiterhelfen können und sich auch Paare, die jahrelang nicht mehr geredet haben/keinen Sex mehr hatten irgendwie wiedergefunden haben.
Das ermutigt mich manchmal, noch zu bleiben und abzuwarten und nochmal was anderes zu versuchen.
Manchmal entmutigt es mich aber auch. Dann denke ich, es sei eben meine Schuld, dass die Beziehung so schlecht ist und ich müsste mich nur mehr anstrengen und mich einfach entscheiden, ihn wieder zu lieben und zu begehren und dann wäre alles ganz einfach.
Es scheint mir egoistisch und gemein, mich zu trennen, vielleicht auch "zu früh".
Andererseits verspüre ich tatsächlich nur noch etwas wie Zuneigung für meinen Mann. Mal mehr mal weniger.
Kennt hier jemand dieses Problem?