ehernein
Gast
Zitat:Ich denke schon, dass das geht.
Die Frage ist nur: Tut er dem gleibten Menschen das bewusst an, weil er weiß, wo seine Schwachpunkte sind oder tut dem anderen etwas weh aus ganz anderen Gründen, deren Ursache in ihm liegen.
Es ist ja wirklich so, dass man den Menschen, die/den man am meisten liebt, auch am meisten zumutet. Das ist einfach eine Folge von "Innigkeit", "sich öffnen" (oder wie das immer heißt. Man vertraut meist auch seine weniger schönen Seiten eben diesem Menschen an und erwartet dann, dass dieser sie versteht oder zumindest mitträgt.
Ich glaube, Liebe sollte man nicht so einseitig als ausschließlich etwas Wunderbares hinstellen. Sie hat auch ihre anderen Seiten, die einem Leid zumuten/zufügen. Liebe macht Menschen nicht zu Engeln, aber sie kann das gemeinsame Leben schöne machen, kann verzeihen, auch wenn Schmerz zugefügt wird. Das ist ein großes Thema.
sehr interessant! Ich teile Deine Ansicht und könnte- um beim Thema zu bleiben- einen Ehebruch durchaus verzeihen. Wichtig wäre aber für mich, dass mein Partner emotional mit mir geht, mitfühlt, wie es für mich ist. Damit meine ich nicht, dass er Schübeweise Vorwürfe über sich ergehen lassen sollte, nein aber ich würde mir wünschen, dass er mir zur Seite steht, wenn ich traurig bin. Narzissten tun das aber meistens nicht. Sie empfinden sogar die Getroffenheit und Trauer des Partners als Angriff.