Joey14
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Liebe Mitleidenden,
ich bin jetzt mit Mitte 30 das erste Mal im Leben Single. Ich war bis letztes Jahr in einer sehr langen Beziehung, wir kamen zusammen, als ich 16 war. Diese Beziehung ist auf sehr unschöne Weise in die Brüche gegangen. (er hat mich schlimm betrogen) Allerdings hatten wir uns schon vorher auseinander gelebt, die Trennung war also letztlich das Vernünftigste. Direkt im Anschluss schlitterte ich völlig ungeplant in die nächste Beziehung, die allerdings nach nur etwas mehr als 2 Monaten in die Brüche ging, weil seine Gefühle plötzlich weg waren und er keine Perspektive sah. Diese Trennung hat mich beinahe mehr getroffen als die Trennung nach der langen Beziehung. Und ich vermute, da liegt der Knackpunkt: Ich kann offensichtlich einfach nicht alleine sein. Rein objektiv betrachtet kann die Liebe auch auf meiner Seite nach so kurzer Zeit nicht so groß gewesen sein, aber die Trennung hat mich wochenlang wirklich umgehauen, ich konnte nicht arbeiten, hatte schlimmste Depressionen und konnte mich für nichts mehr aufraffen.
Ich bin jetzt also Single und auch nicht auf der Suche. Und es ist so ungewohnt. Fast 20 Jahre lang war mein Partner mein bester Freund und erster Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Mir fehlt er beinahe mehr als bester Freund denn als Partner.
Ich habe einen guten Job, bin völlig unabhängig, verdiene genügend Geld, habe tolle Freunde und eigentlich keine großen Sorgen im Leben. Eigentlich müsste mir das doch ausreichen. Aber irgendwie fehlt mir ein Mann an meiner Seite, einfach weil es so ungewohnt ist, dass keiner mehr da ist.
Kann man das Singlesein lernen? Wie lange dauert es, bis man sich daran gewöhnt? Und habt ihr vielleicht Tipps, wie man sich das alles leichter machen kann? Indem man sich z.B. die Vorteile des Singleseins vor Augen hält?
ich bin jetzt mit Mitte 30 das erste Mal im Leben Single. Ich war bis letztes Jahr in einer sehr langen Beziehung, wir kamen zusammen, als ich 16 war. Diese Beziehung ist auf sehr unschöne Weise in die Brüche gegangen. (er hat mich schlimm betrogen) Allerdings hatten wir uns schon vorher auseinander gelebt, die Trennung war also letztlich das Vernünftigste. Direkt im Anschluss schlitterte ich völlig ungeplant in die nächste Beziehung, die allerdings nach nur etwas mehr als 2 Monaten in die Brüche ging, weil seine Gefühle plötzlich weg waren und er keine Perspektive sah. Diese Trennung hat mich beinahe mehr getroffen als die Trennung nach der langen Beziehung. Und ich vermute, da liegt der Knackpunkt: Ich kann offensichtlich einfach nicht alleine sein. Rein objektiv betrachtet kann die Liebe auch auf meiner Seite nach so kurzer Zeit nicht so groß gewesen sein, aber die Trennung hat mich wochenlang wirklich umgehauen, ich konnte nicht arbeiten, hatte schlimmste Depressionen und konnte mich für nichts mehr aufraffen.
Ich bin jetzt also Single und auch nicht auf der Suche. Und es ist so ungewohnt. Fast 20 Jahre lang war mein Partner mein bester Freund und erster Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Mir fehlt er beinahe mehr als bester Freund denn als Partner.
Ich habe einen guten Job, bin völlig unabhängig, verdiene genügend Geld, habe tolle Freunde und eigentlich keine großen Sorgen im Leben. Eigentlich müsste mir das doch ausreichen. Aber irgendwie fehlt mir ein Mann an meiner Seite, einfach weil es so ungewohnt ist, dass keiner mehr da ist.
Kann man das Singlesein lernen? Wie lange dauert es, bis man sich daran gewöhnt? Und habt ihr vielleicht Tipps, wie man sich das alles leichter machen kann? Indem man sich z.B. die Vorteile des Singleseins vor Augen hält?
Dabei hat er vorher noch von Zusammenziehen, Eltern vorstellen usw. geredet, wo ich ihn immer deutlich einbremsen musste.