cybergnom
Mitglied
- Beiträge:
- 152
- Themen:
- 6
- Danke erhalten:
- 268
- Mitglied seit:
ich habe jetzt lange überlegt, aber mich lässt ein Gedanke nicht los. Und das soll jetzt keinesfalls arrogant oder hochnäsig klingen, es sind einfach Gedanken, die mir zur Zeit im Kopf herum schwirren.
(Als ich den Beitrag jetzt nochmal durchgelesen habe ist mir aufgefallen, dass das ne ganz schöne Selbstbeweihräucherung ist
Kurz zum Hintergrund:
In meinem anderen Thema geht es ja um meine Ex, die auf Grund von wenig Selbstwert am Ende aus der Beziehung ausgebrochen ist, weil sie sich nicht mehr gut genug fühlte.
Im Verlauf dieses Themas kam ein paar Mal die Tatsache zur Sprache, dass ich deutlich mehr verdiene als sie und das auch einer der Hauptgründe war bzw. gewesen sein könnte.
Nun kommt noch dazu, dass ich durch mein Studium, Job und Weiterbildungen relativ eloquent und schlagfertig bin. Ich kenne viele Menschen und komme auch mit Fremden sofort gut ins Gespräch. Egal wo ich hinkommen, ich bin quasi gleich "drin".
Des weiteren habe ich einen großen Bekanntenkreis und einen intakten Freundeskreis gepaart mit einer super Familie.
Im Umgang mit meiner Partnerin bin ich ein klassischer Alpha-Softie. Ich weiß was ich will, gebe auch gerne die Richtung vor. Aber gleichzeitig schenke ich "ihr" auch sehr viel Aufmerksamkeit, bin jederzeit für "sie" da und versuche nach bester Möglichkeit das "wir" zu stärken.
Das Problem ist, dass meine Beziehungen in den letzten 12 Jahren immer daran gescheitert sind, dass die Partnerin vor mir geflüchtet ist. Alle drei Exen haben nach mir einen Partner genommen, der das absolute Gegenteil war. Gelegenheitsjobber, Eigenbrötler, deutlich jünger, usw.
Und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr beschleicht mich der Verdacht, dass das ein Muster ist. Am Anfang im Kennenlernen ist der Gnom total toll, guter Job, "tons of social proof", einfühlsam und warmherzig. Aber je länger die Beziehung dann geht, desto mehr distanzieren sich die Damen. Als ob sie mit der Zeit merken, dass sie irgendwie oft unterlegen sind. Oder sie keine Macht auf irgend einem Gebiet bekommen.
Dabei spielte es übrigens keine Rolle, welchen Bildungsgrad und welchen sozialen Status die Frauen hatten. Meine ExEx war studierte Architektin und hatte massig Verantwortung im Job, auch mit stabilem familiären Hintergrund. Sie ist damals zu einem arbeitslosen Kerl warmgewechselt, der fast 8 Jahre jünger war als sie (das hielt ungefähr zwei Jahre).
Deshalb meine Frage mal in die Runde:
Kann es sein, dass es Fälle gibt, in denen ein Mann oder eine Frau einfach nicht beziehungstauglich ist, weil zu viel passt? Weil damit 99% der potentiellen Partner über kurz oder lang selbst "zu kurz kommen" und sich in einer Beziehung durch nichts profilieren können?