Hallo lieber @Itsnotmytime ,
ich merke auch immer wieder in meinem Leben, dass das Wohlbefinden auf verschiedenen Säulen wie Beziehung, Freundschaft (soziales Netzwerk), Job (Leistung), materielle Sicherheit, Gesundheit etc. ruht. Wenn eine davon wackelt oder bröckelt ist es umso wichtiger, dass die anderen fest dastehen. Das mit deinen Eltern ist ein ganz schönes Brett, tut mir leid. War/ist bei mir auch so, dass ich da keine Nähe/Unterstützung hatte. Umso wichtiger, Freunde zu haben. Die findet man natürlich nicht an jeder Straßenecke und es braucht auch Zeit, bis sich Freundschaften entwicklen und vertiefen. Das geschieht durch gemeinsam verbrachte Zeit, Erlebnisse etc.
Ich würde dir empfehlen, deinen Fokus jetzt darauf zu legen. Beziehungen können kommen und gehen, Freundschaften bleiben oft ein Leben lang.
Wie sieht es denn mit der Nachbarschaft aus? Alleine auf dem Weg nach Hause ein kurzes Gespräch auf der Straße tut schon gut. Wenn du in einer Stadt wohnst, kannst du dich bei nebenan.de anmelden, da gibt es glaube ich auch Stammtische, gemeinsame Wanderungen etc. Und wenn nicht, kannst du das initiieren.
Was kannst du gut und machst es gerne? Handwerken? Dann kannst du vielleicht deine Dienste dort anbieten (als Hilfe, nicht als Job) und so Leute kennenlernen. Oder ehrenamtlich tätig werden, je nach Interesse und Neigung.
Lade doch deine Telefonfreunde demnächst zu dir ein, kocht zusammen, quatscht, trinkt, spielt ein Spiel. Vielleicht könnt ihr daraus eine Regelmäßigkeit machen.
Zitat von Itsnotmytime: Ja eine davon heiratet davon am 31.8 und natürlich sehe ich dann auch meine ex wieder also nicht die aktuelle vom Themen start. Und natürlich dann auch einen Teil des alten Freundeskreis.....
Wäre schön, wenn du da zu deinen Schwestern und alten Freunden wieder Nähe herstellen kannst. Frag, wie es ihnen geht, was in ihrem Leben passiert ist. Höre zu, gehe auf das Gesagte ein.
Das wird schon wieder, ist jetzt halt ne echt blöde Zeit. Aber wie du siehst, hast du hier viele Leidensgenossen und viele, die den schei. überwunden haben.