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Kinderentzug durch Ex für nichts

Timeconsumption

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Ich denke, dass das Jugendamt auch bei solchen Konstellationen einen Rat weiß. Aber, wie schon erwähnt: mache alles nur noch schriftlich. Nimm Dir einen Anwalt für Familienrecht und lass Dir die Butter nicht vom Brot nehmen. Man kann durchaus erwarten, dass sie Dir entgegen kommt, was die Kinder angeht. Wenn Du am 01. Deinen Plan bekommst, wird es auch ihr möglich sein, in den Kalender zu gucken, was die Kids an den Tagen haben. Und erstmal werden sie in dem Alter ja nicht jeden Tag ab 14 Uhr verplant sein. Wenn sie die Spieldates provokativ auf Deine Tage legt, würde ich ihr schreiben, dass Du die Kinder dann dorthin fährst. Verneint sie, MUSS sie Dir einen Ersatztag anbieten.

Mitarbeiter der Gastro haben ihren Plan auch nur monatlich, also so ganz fern ab der Realität ist es ja nun auch nicht.

09.01.2022 18:54 • x 2 #31


Brightness2


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Lieber @B747, wenn du eure Kinder regelmäßig 2,5 Tage in der Woche betreuen willst, wird das absehbar nur entweder mit planbaren Arbeitszeiten deinerseits gehen oder aber mit einem ausgeprägten Wohlwollen deiner Ex-Partnerin. Ich fürchte, über die rechtliche Schiene wirst du nicht zum Erfolg kommen. Dafür bist du aktuell aus deiner beruflichen Situation heraus nicht verlässlich genug. Denn es geht ja nicht nur darum, dass die Kinder an deinen verfügbaren Tagen vielleicht nichts vorhaben. Auch deiner Ex-Partnerin steht eine zuverlässige Planung der Kinderbetreuung während ihrer freien Zeit zu. Sei es, wenn sie wieder arbeiten will, sei es für ihre private Freizeitgestaltung, Kurse, Sport, für alle Vorhaben, die regelmäßig stattfinden. Auch deiner Ex steht Planbarkeit zu. Das nicht jeden Monat neu. Das funktioniert aus meiner Sicht nur im Konsens. Oder mit einem Wechsel deiner Arbeitszeiten. Kannst du mit deinem Arbeitgeber verhandeln?
Zitat von B747:
Uns trennen ungefähr 500m, da bin ich auch schnell da wenn etwas ist oder mal kurz zum ins Bett bringen oder zum knuddeln. Aber ja, so habe ich mir das vorgestellt sie sieht es anders.

Ja, Ihr seid getrennt. Das bedeutet aber auch, dass du nicht eben mal schnell in der Privatsphäre deiner Ex rumspringen kannst. Sonst hättet Ihr euch nicht trennen müssen.

10.01.2022 09:58 • x 2 #32



Kinderentzug durch Ex für nichts

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B747

B747


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@Brightness2 ich verstehe gut was du meinst wahrscheinlich habe ich mir das auch bei der Trennung etwas einfacher vorgestellt als es sich nachher darstellen lässt.

Ich will auch gar nicht gegen sie arbeiten, ich würde gerne mit ihr arbeiten. Seit gestern fällt mir die Trennung auch extrem schwer. Die erste Erleichterung dieser Befreiung ist allmählich verflogen und jetzt fängt mein Hirn an alles zu mildern und zu suggerieren es war doch gar nicht so schlimm. Damit hätte ich nun nicht gerechnet.

12.01.2022 05:51 • x 3 #33


Heffalump

Heffalump


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Zitat von PrinceErik:
Ich würde mich zügig von der Tante trennen (edit: scheiden lassen)

Selbst wenn der Wunsch verständlich ist, in D braucht es das Trennungsjahr und die Scheidung beantragen kann nur ein Anwalt. Drei Monate vor Ablauf des Jahres.
Notar kann im Vorfeld, wichtiges auseinander klamüsern, damit Scheidung ohne diverse Berechnungen, Anfragen vom Gericht, durchführbar wird.
Zitat von B747:
Ich hoffe immer noch zu sehr darauf, dass ich sie wach rütteln kann oder sie selbst wach wird. Aber am Ende hat sie ihre Wahrheit und das ist es.

Sie hat doch ihre Wahrnehmung, seit Jahren. Du gehst fremd. Ende.
Das ist auch ihr Trennungsgrund.
Welches Pferd willst du da noch rütteln? Ist dir in all den Jahren mit Ihr nicht gelungen.
Zitat von B747:
Wie initiiert man sowas?

Man sagt, das man nur und ausschließlich wegen der Kinder kommuniziert. Elternebene.

Paarebene hat sie beendet - und dazu gibt es nichts mehr zu sagen.

12.01.2022 06:27 • x 1 #34


Brightness2


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Zitat von B747:
Seit gestern fällt mir die Trennung auch extrem schwer. Die erste Erleichterung dieser Befreiung ist allmählich verflogen und jetzt fängt mein Hirn an alles zu mildern und zu suggerieren es war doch gar nicht so schlimm. Damit hätte ich nun nicht gerechnet.

Spannend! Sag mal, hab Ihr eigentlich außerhalb der paar Gesprächen mit Freunden über eine Paartherapie nachgedacht? Irgendwie scheint Ihr mir dafür in eurer Konstellation gerade prädestiniert. Was heißt denn, deine Frau war schon immer sehr eifersüchtig? Liegt das an Erlebnissen in der Vergangenheit, schlechte Erfahrungen, mangelndem Selbstwert, wurde das aufgearbeitet? Ich habe das Bild einer jungen Mama, die gerade mit zwei kleinen Kindern ziemlich gestresst den Alltag zu meistern versucht und von ihren Mann mit seinen Schichtdiensten -gefühlt- eher wenig Unterstützung und Wertschätzung für ihre Arbeit bekommt -Vorsicht, nur mein Gedanke beim Lesen.
Keine Ahnung, ob bei euch noch was geht, zu retten ist. Sollte das der Fall sein, empfehle ich dir dringend, eure Themen mit professioneller Unterstützung aufzuarbeiten. Gemeinsam. Ansonsten kann die Paartherapie auch als Trennungsbegleitung gute Unterstützung beim Finden gemeinsamer Lösungen beiden.

12.01.2022 10:36 • x 3 #35


alleswirdbesser

alleswirdbesser


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Es könnte ja auch an dem klischeehaften Beruf liegen, wenn das Bild, das der TE eingestellt hatte, von ihm ist. Bei dem Beruf verstehe ich auch, dass man die Arbeitszeiten kaum verhandeln kann.

12.01.2022 10:47 • x 1 #36


Sorgild


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Zitat von B747:
@Brightness2 ich verstehe gut was du meinst wahrscheinlich habe ich mir das auch bei der Trennung etwas einfacher vorgestellt als es sich nachher darstellen lässt. Ich will auch gar nicht gegen sie arbeiten, ich würde gerne mit ihr arbeiten. Seit gestern fällt mir die Trennung auch extrem schwer. Die erste ...


Du genau das ist jetzt aber auch der Unterschied zwischen Partnerschaft und Trennung.
In der Partnerschaft gibt es in der Regel immer diesen Einen, der sich vorrangig um Haus und Kind kümmert, dafür aber eben beruflich zurück steckt. Ich konnte nicht jeden guten Job annehmen, auch wenn die teilweise echt verlockend waren.
Ganz anders der Vater. Der konnte.

Das änderte sich aber mit der Trennung. Ich war von dem Tag an komplett auf mich gestellt und musste in erster Linie selbst zusehen, wie ich mit Kind und Job über den Tag komme. Da konnte ich auf meinen Ex nur noch wenig Rücksicht nehmen.
Mein Ex musste auch seinen Job wechseln, um seinen Pflichten als Vater nachkommen zu können. Ok, später hatte er sich dann irgendwelche Frauen nach Hause geholt, die ihm dann ihrerseits den Rücken frei hielten. Sein B..
Wir hatten feste Umgangsregeln, wie er die hinkriegt, war eben ganz allein seine Sache. Ich hatte mit meinem Leben zu tun und damit, mich an meinen Teil des Deals zu halten. Alleinerziehende Mutter und Vollzeit arbeiten gehen ist nun mal immer ein Akt, den man nicht so nebenher wuchtet.

Wenn dann noch mein Ex gekommen wäre und dann frei nach dem Motto, diese Woche nehm ich so und nächste Woche hätte ich dann gern so und danach keine Ahnung. Du.. dem hätte ich einen Vogel gezeigt.

Natürlich kann man eine Art Wechsel- oder Nestmodell machen. Aber dann sind eben beide zu 50% alleinerziehend. Und dann müssen eben beide zusehen, wie sie Job und Kind unter einen Hut kriegen.
Und zwar jeder für sich. Einfach so bei der Ex vorbei rennen, weil es gerade mal zeitlich für dich geht, läuft dann einfach nicht mehr. Du wünscht dir, das deine Ex mit viel gutem Zureden die Kindesbetreuung voll nach deinem Dienstplan umstellt. Das kann man vielleicht MAL machen. Aber jahrelang? Das wird nix.

12.01.2022 10:50 • x 3 #37


Sorgild


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Zitat von alleswirdbesser:
Es könnte ja auch an dem klischeehaften Beruf liegen, wenn das Bild, das der TE eingestellt hatte, von ihm ist. Bei dem Beruf verstehe ich auch, dass man die Arbeitszeiten kaum verhandeln kann.


Ich habe nichts von einem Beruf gelesen, den der TE nachgeht.
Kommst du jetzt wirklich anhand eines eingestellten Profilbildes auf einen möglichen Job?

Mich würde echt interessieren, wie das Resultat aussieht.

12.01.2022 10:52 • #38


alleswirdbesser

alleswirdbesser


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Zitat von Sorgild:
Ich habe nichts von einem Beruf gelesen, den der TE nachgeht. Kommst du jetzt wirklich anhand eines eingestellten Profilbildes auf einen möglichen ...

Ja, aber vielleicht irre ich mich, oder das Bild ist frei gewählt.

12.01.2022 10:57 • #39


Shadow1979

Shadow1979


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Hallo,

nachdem ich nicht jeden Beitrag komplett sondern quergelesen habe, verzeih, wenn ich hier mit Wiederholungen aufwarte.

Also: als erstes, Ihr seid noch relativ frisch getrennt - da kochen Emotionen hoch (gerade, wenn Deine Exfrau psychisch teilweise wohl eher instabil ist). Die müssen aber rausgenommen werden, auf beiden Seiten. Sonst leiden die, die am wichtigsten sind: die Kinder. Grade weil sie noch relativ klein sind. Und das DARF NICHT sein. Kinder fühlen so viel, nehmen so viel wahr, was wir Erwachsenen einfach übersehen oder anders wahrnehmen. Wichtig ist, dass Ihr ihnen Sicherheit suggeriert. Auf Papa UND Mama ist Verlass. Beide haben uns lieb, nur eben sich gegenseitig nicht mehr (was sie mit der Zeit verstehen werden).

Wenn Kinder zum Spielball gemacht werden, sollten wirklich alle Alarmglocken läuten. Eine Trennungstherapie würde mir da noch einfallen. Aber dazu muss Deine Noch-Ehefrau natürlich bereit sein. Wenn Du nicht an sie ran kommst, muss ihr jemand anderer nahebringen, dass sie mit ihrem Verhalten langfristig großen Schaden anrichten kann. Ebenso wie Du Dir natürlich auch überlegen musst, wie Du ein (Fast)-Wechselmodell hinbekommen willst. Das wurde aber sowieso schon diskutiert.

Wie reagieren denn die Kinder auf die veränderte Situation? Da sollte man auch draufschauen. Vielleicht auch mit einem externen Psychologen (muss ja nicht gleich ein gerichtlich angeordnetes Gutachten sein).

Für die rechtliche Seite braucht's in Eurem Fall wohl wirklich einen Anwalt (oder noch besser zwei, für Dich und Deine Ex). Gute Anwälte, die Ahnung von der Sache haben. Die Aussage Deines Anwalts (da kann man nix machen oder so ähnlich) halte ich für absoluten Schnick-Schnack! Sehr unprofessionell, würde ich sagen.

Vielleicht wär's wirklich am besten, die Latte nicht zu hoch zu legen - 2,5 Tage sind schon bei einem 8-5 Uhr Job nicht immer einfach durchzusetzen und bringen auch viel Unruhe in den Alltag der Kinder, meine Meinung... Wir hatten das am Anfang so (jedes zweite WE und Mittwochspätnachmittags), da wohnte mein Ex noch in der Nähe, und das war mehr Stress als Erholung für uns alle

Irgendejemand hatte auch Freunde angesprochen. Deine und ihre (oder gemeinsame?), die von Außen nochmal einen neutralen Mediator abgeben können. Wenn eine Atmosphäre des ständigen Streits bestehen bleibt, dann tut das ja auch Euch nicht gut. Da kann man sich nicht neue sortieren.

Und ja: ohne REDEN wird's leider nicht funktionieren. Wenn sein muss, eben, wie gesagt, schriftlich. Sag ihr auch ganz deutlich, dass Du vorerst keinen Kontakt mehr zu ihr willst, außer wenn es um die Betreuung der Kinder geht und dass nur zu diesem Thema verhandelt wird. Alles andere läuft - auch wenn's zur Scheidung kommt - eh mehr oder minder automatisch.

Bei uns war das ähnlich, wir konnten die erste Zeit kein bisschen privat miteinander reden. Alles, was gemacht wurde, waren Abmachungen über die Kinderbetreuung (mit zusammengebissenen Zähnen, wenn die Kinder in der Nähe waren). Und nach dem Scheidungstermin konnten wir sogar einen Kaffee trinken gehen, ganz entspannt . Hätte am Anfang auch niemand gemacht.

Also: Anwalt, Jugendamt, Freunde, Therapeuten. Und keine unüberlegten ad-hoc-Entscheidungen. Das könnte nach hinten los gehen, auch wenn man selber noch so geladen ist und sofort reagieren möchte. Lieber alles dokumentieren, aufheben und, ja, im Bedarfsfall verwenden. Aber gut überlegt!

Alles Gute!

12.01.2022 11:40 • x 3 #40


Delphin123


B747, verzerrtes Bild eines Piloten, Fernreisen und Hälfte des Monats weg, Frau notorisch eifersüchtig.
Die Indizien sind jetzt nicht wirklich wenige.

Und bei Piloten, Polizisten, Bundeswehr und Außendienstvertretern stimmt das Vorurteil leider häufiger als frau lieb sein kann. Gelegenheit, Einsamkeit, gemeinsame Dienstpläne, Overnighter, vom AG geförderte Kameraderie, große örtliche und geistige Entfernung vom heimischen Klein-Klein, das haben diese beziehungsunfreundlichen Berufe gemein. Wenn Deine Frau Flugbegleiterin oder Bodenpersonal war, weiß sie ganz genau, was abgeht. Wenn sie es nicht war, ahnt sie es. Frag Mal die Bundeswehrfrauen hier im Forum zu ihren Erfahrungen.

12.01.2022 11:43 • #41


B747

B747


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Zitat von Brightness2:
Sag mal, hab Ihr eigentlich außerhalb der paar Gesprächen mit Freunden über eine Paartherapie nachgedacht?


Nein da kamen wir nicht drauf. Kann dir aber nicht sagen wieso. Ich glaube wir haben versucht das Problem einfach unter uns zu lösen (mit mäßigem Erfolg) weil dir den Blick für sowas wie außenstehende Hilfe gar nicht hatten.

Zitat von Brightness2:
Was heißt denn, deine Frau war schon immer sehr eifersüchtig? Liegt das an Erlebnissen in der Vergangenheit, schlechte Erfahrungen, mangelndem Selbstwert, wurde das aufgearbeitet? Ich habe das Bild einer jungen Mama, die gerade mit zwei kleinen Kindern ziemlich gestresst den Alltag zu meistern versucht und von ihren Mann mit seinen Schichtdiensten -gefühlt- eher wenig Unterstützung und Wertschätzung für ihre Arbeit bekommt -Vorsicht, nur mein Gedanke beim Lesen.


Das kommt wohl daher, weil zum einen ihr Ex sie betrogen hat und zum anderen wir uns auf der Arbeit kennengelernt haben und sie automatisch dachte, dass es mit anderen Frauen mit denen ich beruflich unterwegs bin dann auch so läuft. Und ja wie viele schreiben ist das Klischee auch weit verbreitet in meinem Job in Kombination mit wahrscheinlich der Tatsache wie wir uns kennengelernt haben ist das Kopfkino perfekt gewesen.

Kann wohl sein dass sie im Alltag eher wenig Unterstützung hatte. Allerdings, nachdem der Kleine geboren wurde war ich wegen Kurzarbeit auch lange zu Hause und das war eine ziemlich schöne Zeit wo ich auch viel mit den Kindern machen konnte und wo wir alle zusammen waren.

Zitat von Shadow1979:
Vielleicht wär's wirklich am besten, die Latte nicht zu hoch zu legen - 2,5 Tage sind schon bei einem 8-5 Uhr Job nicht immer einfach durchzusetzen und bringen auch viel Unruhe in den Alltag der Kinder, meine Meinung... Wir hatten das am Anfang so (jedes zweite WE und Mittwochspätnachmittags), da wohnte mein Ex noch in der Nähe, und das war mehr Stress als Erholung für uns alle


Wahrscheinlich hast du recht, womöglich sind 2,5 Tage zu viel. Es ist schon relativ viel action auch für die Kinder permanent woanders zu sein und keine Kontinuität zu haben. Das sehe ich am kritischsten. Dann müsste ich da nochmal drüber nachdenken. Am liebsten würde ich mit ihr ganz normal darüber reden wie wir es am Besten machen ich finde es so verrückt jetzt nicht mehr mit ihr reden zu können sondern alles schriftlich abzuhandeln.

Zitat von Shadow1979:
Also: Anwalt, Jugendamt, Freunde, Therapeuten. Und keine unüberlegten ad-hoc-Entscheidungen. Das könnte nach hinten los gehen, auch wenn man selber noch so geladen ist und sofort reagieren möchte. Lieber alles dokumentieren, aufheben und, ja, im Bedarfsfall verwenden. Aber gut überlegt!


Klingt vernünftig... fällt mir aber mega schwer. Grade würde ich am liebsten zu ihr rüber gehen und mir ihr reden aber ich lasse es.

12.01.2022 14:15 • #42


thegirlnextdoor


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Zitat von B747:
Am liebsten würde ich mit ihr ganz normal darüber reden wie wir es am Besten machen ich finde es so verrückt jetzt nicht mehr mit ihr reden zu können sondern alles schriftlich abzuhandeln.

Aber dann versucht es doch mal über einen Paartherapeuten/Mediator!
Das kann unheimlich viel bewirken.
Muss ja keine lange Therapie sein - nur n paar Gespräche, in denen ihr lernt, normal miteinander zu kommunizieren.

Für die Kinder und euren eigenen Seelenfrieden wäre das mit Sicherheit am besten.

Und ich finde es eigentlich nicht zuviel, wenn Kinder ihren Papa 2,5 Tage/Woche sehen.
Wie soll sich denn sonst ein vernünftiges Verhältnis aufbauen?
Aber da müssten halt alle am selben Strang ziehen, sonst ist es für die Kinder und alle Beteiligten wirklich nur Stress.

12.01.2022 14:20 • x 4 #43


alleswirdbesser

alleswirdbesser


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Und so eine Art Nestmodell in abgespeckter Form käme zumindest vielleicht am Anfang nicht in Frage? Dass du zum Beispiel an ein paar Nachmittagen in der Woche ins Haus kommst, sich mit den Kindern beschäftigst, während sie etwas außerhalb erledigen kann? Oder ist das Haus groß genug, dass sie sich in ein Zimmer zum Lesen oder was aucg immer zurückziehen könnte, bis du die Kinder ins Bett bringst und gehst? Sie ist vermutlich noch in Elternzeit und somit flexibel?

12.01.2022 14:26 • x 1 #44


Shadow1979

Shadow1979


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Zitat von thegirlnextdoor:
Und ich finde es eigentlich nicht zuviel, wenn Kinder ihren Papa 2,5 Tage/Woche sehen.
Wie soll sich denn sonst ein vernünftiges Verhältnis aufbauen?
Aber da müssten halt alle am selben Strang ziehen, sonst ist es für die Kinder und alle Beteiligten wirklich nur Stress.


Wenn's von der Distanz her passt und es einrichtbar ist, sicher. Blöd is halt nur, wenn es in Stress ausartet...
Und ein vernünftiges Verhältnis geht schon auch mit alle zwei Wochen sehen. Gibt ja auch so nette Sachen wie Teams und WhatsApp Video für zwischendurch, besonders, wenn die Mama nervt und man auftrumpfen kann... der Papa würde aber...den ruf ich jetzt an oder umgekehrt .
Spaßig gemeint, unsre Kinder wissen, dass erziehungstechnisch Mama und Papa (und dooferweise jetzt auch Bonusmama und Bonuspapa) an einem Strang ziehen. Aber meine Kinder sind auch größer und wir schon drei Schritte weiter als Geschieden-Eltern.

12.01.2022 14:31 • #45



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