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Den Tod als Erlösung zu sehen - bei @sadsoul war es dem Vernehmen nach der Fall.
Das ist eine bittere Situation, den Tod als Erlösung zu sehen....und ich wiederhole mich,
dass @sadsoul durch den Tod weiteres Leiden erspart blieb.
Mein Schwager sagte, auf dem Sterbebett liegend: "Ich kann nicht mehr!" 10 Monate nach
der Krebsdiagnose sagte er das, nachdem ihm 11 Tage zuvor gesagt wurde, er würde einer
stationären palliativen Begleitung zugeführt. Alle Angehörigen wussten, dass sein Tod naht.
Seine Frau blieb die 11 Tage bei ihm. Ich nahm am 11. Tag den finalen Anruf entgegen.
Mein Schwager war erlöst....52 Jahre alt, 45 Jahre Fussballer (Spieler und Trainer) topfit,
immer "gesund" gelebt. Er hatte keine Chance.
Einen Tag vor meinem Geburtstag kam der finale Anruf....
Zitat von @froschkönig:
Zitat:Wir wussten, es kann passieren, aber so schnell.
...wir als Angehörige wussten, dass der finale Anruf kommen wird. Und auch wenn der Tod des
Schwager eine Erlösung für ihn war, tröstet das nur sehr schwer über den Verlust hinweg.
Zitat:"Was bleibt...es ist die Erinnerung an einen Mann, der geliebt hat, geliebt wurde, beliebt war,
ein Typ war....als Mensch, als Mann, als EM, als Vater, als Sohn, als Bruder, ....
Meinen Schwager 11 Tage begleitet zu haben, viele Gespräche mit dem ihn betreuenden
Ärzten und Krankenschwestern gehabt zu haben, hat mir viele Schrecken über Sterben und
Tod genommen...erst recht deshalb, weil ich selbst mehrere Krebsdiagnosen bekommen
habe. Nein.... das Sterben und der Tod sind kein Schreckgespenst....
Zitat:Sterben und Tod sind der letzte Akt im Leben eines jeden Menschen.
Macht etwas aus eurem Leben. Beschäftigt euch AUCH mit dem, was euch alle auf jeden Fall
begegnen wird - ohne Ausnahme.
Zitat:Cest la vie