Zitat: daraufhin hat sie sich einen neuen Namen geholt, was ihr sehr gut getan hat.
Es war für sie wie gesagt ein Symbol der Unabhängigkeit und der absoluten Freiheit seines Terrors
Guter Hinweis, habe auch den Nachnamen meines Ex-Mannes behalten (womit er auch einverstanden war, wir sind durch das gemeinsame Kind ja weiterhin Familie). Ich hätte nur äußerst ungern meinen Geburtsnamen erneut annehmen wollen.
Zitat von Wurstmopped: Verzeihen muss man sich nur selbst, viel zu lange an etwas geglaubt und versucht zu haben, was einem nur geschadet hat.
Verzeihen, dass man viel zu lange geglaubt hat, was einem erzählt wurde über das eigene Ungenügend-Sein, Schlecht-Sein, Nicht-Liebenswert-Sein, Nicht-Richtig-Sein.
Zitat von Solskinn2015: Mir wird von soviel Härte und Verbitterung hier richtig schlecht. Ob hier wirklich jeder besser ist, als diejenigen die ihr aus Eurem Leben verbannt, wage ich zu bezweifeln, wenn ich das hier so lese.
Ich glaube du verwechselt Schmerz mit Bitterkeit.
Zitat von awake: Kurz und gut, es wird ein gesetzlicher Betreuer bestellt werden. Ich bin raus und es geht mir gut damit.
Herzlichen Glückwunsch, zu beiden Punkten. Das freut mich für dich!
Bei meiner Familie ist es so, dass ich einen Mittelweg gewählt habe. Ich bin sehr früh von zu Hause weg und habe dann paar tausend km Abstand zwischen uns hergestellt. Meine Eltern habe ich in sehr unregelmäßigen Abständen besucht.
Mein Vater hat sich seine charmante Art bis zum Schluß bewahrt und hat noch im Sterbebett meine Mutter beleidigt und bedroht. Sein Tod hat mich nicht berührt; böse bin ich ihm schon lange nicht mehr.
Der uralte Schmerz aus der Kindheit ist nie ganz weg gegangen und ich habe akzeptiert, dass das zu mir gehört. Meine Mutter sehe ich weiterhin sehr unregelmäßig und ich habe ein schlechtes Gewissen deshalb.