Porcelina1801
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mich treibt eine Frage um, durch die ich immer wieder durch die Meinung einiger Bekannten an meine Grenzen komme.
Kurze Schilderung meiner momentanen Situation:
Meine Exfrau hat sich im Nov 2017 kurz nachdem wir eine Adoptionanfrage vom Jugendamt bekommen haben sehr überraschend (nach 9 Jahren) von mir (ebenfalls weiblich) getrennt.
Die Trennung lief alles andere als fair. Sie wurde von einem Tag auf den anderen distanziert und kühl. Wir vereinbarten gemeinsam eine kurze Auszeit in der sie Zeit zum Nachdenken haben sollte. Ich ging für eine Woche zu meiner Familie.
Am Ende dieser Woche kam sie vorbei, trennte sich von mir und eröffnete mir, dass sie sich in eine unserer besten Freundinnen verliebt hätte.
Ich bekam dann heraus, dass diese Freundin eine Stunde. nachdem ich unsere gemeinsame Wohnung verlassen hatte bereits eingezogen war.
Meine Exfrau würde gerne noch einmal mit mir sprechen um sich zu erklären. Das teilte sie mir per E-Mail mit.
Ich halte seit dem dritten Tag nach der Trennung Kontaktsperre und schaffe es dadurch (langsam) wieder Boden unter den Füßen zu erlangen.
Jetzt zu der Frage:
Ich bin durch meine Eltern ein ziemlich gebranntes Scheidungskind. Mein Vater verweigert seit nunmehr 20 Jahren den Kontakt zu meiner Mutter. In deren Trennung damals spielte Betrug allerdings keine Rolle.
Diese Kontaktverweigerung war für mich als Kind und junge Erwachsene furchtbar.
Nun bekomme ich von vielen Bekannten zu hören, dass ich mich genauso wie mein Vater verhalten würde, wenn ich einem Gespräch mit meiner Exfrau aus dem Weg gehen würde.
Mir tut das weh, denn ich hätte mir so sehr gewünscht, dass meine Beziehung nicht auf eine solche Weise geendet hätte. Der Kontaktabbruch zwischen meinen Eltern war immer schrecklich für mich und deshalb verletzen mich diese Aussagen auch sehr.
Was sagt ihr denn dazu? Ist die Situation vergleichbar oder doch ganz anders?
