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Kontaktverbot v Borderline Ex - aber möchte Frieden

sadMonkey

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Hallo zusammen,

Wen die Hintergrundgeschichte wie es zum konkreten von ihr ausgesprochenen Kontaktverbot und absoluter Blockierung überall kam, hier bei Bedarf nachzulesen:
Spoiler / Trigger

nach meiner dritten und wohl letzten Trennung mit meiner Ex, da mir diesmal eindeutig klar wurde, dass sie vermutlich Borderline hat. Die Trennung und das Verhalten, lesen sich wie die typische Borderline-Beziehung und Borderline-Trennung, abgesehen davon, dass sie im Beziehungsalltag eigentlich nie in die Abwertungsphase kam.

Den Worten bei den Trennungen entnehme ich aber, dass sie wohl stattdessen der Typus ist, der allen Ärger, Anspannung, Zerissenheit usw. solange in sich hinheinfrisst, bis "das Fass überläuft". Das beschrieb sie wörtlich sogar so.

Diesmal gab es von ihr ein Kontaktverbot bzw. Wunsch Kontakt zu unterlassen, wie früher schon öfter, dass sie dann aber brach und sich meldete. Diesmal, bevor ich wusste was sie wohl hat und ihr Verhalten in Sachen Abwertung derart verletzend waren, habe ich ihr klar die Meinung gesagt und eine Grenze aufgezeigt in Bezug auf respektloses Verhalten mir gegenüber.

Sie hatte mich zuvor nach von ihr angekündigtem Kontaktabbruch und Nummer löschen, teilweise blockieren (sieht man ja in WhatsApp jeweils beides) wie schon früher üblich nach einigen Tagen wieder in ihre Kontakte aufgenommen und nächsten Tag angeschrieben.

Wir schrieben 2 Tage normal, sehr locker, sie öffnete sich mir sogar und schrieb wie überlastet sie aktuell mit Stress bei der Arbeit ist, wie schlecht sie sich fühle und sehr viele Dinge auch in Richtung Depression usw.

Obwohl ich als Verlassener zuvor schon kalt behandelt wurde und Kontakt nicht möglich war, half ich ihr, munterte sie auf und sie hatte sogar Wertschätzung dafür übrig, bedankte sich, sagte wie enorm ich sie am ersten Tag schon aufgebaut hätte, und dass sie am zweiten Tag auch immer noch trotz viel Arbeitstress nun viel besser drauf sei. Und sie schrieb mir wie schön es seit gestern (=Tag1) gewesen sei wieder von mir zu hören und mit mir zu schreiben.

Ich schrieb ihr am Abend von Tag 2 daraufhin eine etwas längere Nachricht, achtete sehr darauf nicht zu betteln, nicht die Beziehung ins Spiel zu bringen uns auch kein Druck zu machen und nichts S. - weil ich weiß, wie sie in den Phasen darauf reagiert.

Ich bot an ihr weiterhin gerne zu helfen, dass es mir eine Freude sei, ich ebenso gerne mit ihr geschrieben hätte wie sie ja auch meinte und, da sich zuvor auch schrieb sie fühle sich sehr alleine, ich anbiete unverbindlich und freundschaftlich auch auf einen Kaffee, zu telefonieren oder eben zu schreiben wann immer sie mag. Das ich eben da bin für sie - freundschaftlich.

Das Missverstand sie wohl wieder sofort als Versuch der Anmache und nächsten Morgen hatte ich eine WhatsApp-Nachricht auf dem Handy dass Kontakt mit mir ja eh sinnlos wäre, uns nur behindern würde neue Partner kennenzulernen (das war gerade 2,5 Wochen nach der Trennung. ) und als ob das nicht genug wäre hob sie noch hervor, dass sie ja bereits erwartungsvoll auf ihre Tinderdates blicken wolle und ja, sie wolle wieder neu daten sobald es sich ergibt. Und sie müsse das jetzt so hart schreiben, damit ich es verstehen würde.

Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, warum man bei einer Trennung ohne Streit mich nun so maximal verletzen muss wegen definitiv harmloser Hilfsangebote (das ist definitiv so, allein schon, weil auch ich mit der Frau nicht mehr zusammen sein möchte oder sonstwas) und das nachdem ich ihr ohne Gegenleistung und ohne eine zu verlangen, einfach aus Menschlichkeit heraus, weil mir ihre Nachrichten an den 2 positiven Tagen zuvor von ihren Aussagen her echt Sorgen bereiteten.

Da setzte ich auch Grenzen und die Situation eskalierte ein wenig, weil ich ihr deutlich die Meinung dazu sagte - weil das für einen "normalen" Menschen - denke ich mal - ja absolut psychopathisch ist als Dank für unverbindliche Hilfe, die ihr ihr gab.



Aus o.g. Gründen sprach sie ein Kontaktverbot aus und drohte die Nummer zu wechseln, wenn ich mich nochmal bei ihr melden würde.

Ich respektiere das, will ja niemandem nachstellen. Wie im Text oben zu lesen ist, habe ich aber aufgrund ihrer Aussagen tatsächlich große Sorgen um sie einerseits.

Andererseits war das bevor mir klar wurde wie eindeutig bzw. dass sie überhaupt vermutlich Borderline oder eine vergleichbare ähnliche schwere Störung haben muss, die sie zu einem solchen Verhalten wie oben beschrieben antreiben muss.

Nun verstehe ich unter dem Aspekt des Borderline und weiß aus vielen guten Fachportalen zum Thema und auch Videos, dass man den Menschen trotzdem als liebenswürdigen Menschen sehen sollte, der einfach für sein eigenes Verhalten nichts kann.
Sie "funktioniert" eben so und der Grund dafür ist oft auch eine traurige Vergangenheit.

Zudem wird mir aus Sicht des Borderliners klar, an welchen Stellen ich auch Fehler gemacht bzw. Dinge unbewusst getan habe, die sie mit ihrer Störung verletzt haben und sehe auch mein Verhalten in anderen Augen.

Ich würde also irgendwie gerne Frieden schaffen damit beide ihrer Wege gehen können und gleichzeitig - ohne sie zu triggern und das Wort Borderline anzusprechen - sagen, was mir nun bewusst wurde.

Sie sagte kurz nach der Trennung ich würde sie einfach nicht verstehen und da dachte ich schon, dass ich sie verstehe.
Aber ich muss sagen jetzt wo ich weiß was dahinter steckt, sehe ich wirklich zig Situationen in anderem Licht, und jetzt verstehe ich wirklich warum sie in vielen Situationen verunsichert, ängstlich o.ä. war.

Da ich sie ja aber nicht kontaktieren darf und ihr auch nicht nachstellen will, aber andererseits einfach eine verständnisvolle Nachricht schreiben wollte, die sie vielleicht vom Inhalt auch positiv überraschen würde, frage ich mich, was ich jetzt tun soll.

Wie würdet ihr mit diesem Dilemma umgehen?

07.03.2021 06:01 • #1


Heffalump

Heffalump


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Zitat von sadMonkey:
einfach eine verständnisvolle Nachricht schreiben wollte, die sie vielleicht vom Inhalt auch positiv überraschen würde

Warum? Wirkt es auf mich wie bedürftig deine Anfrage hier ist. Was willst du ihr mitteilen, das sie der Geisterfahrer auf der Autobahn ist? Sie wird dir einen Vogel zeigen. Oder willst du den verständnisvollen mimen, der von gestern auf heute nun alles zu 100% versteht?
Auch da wird sie dir einen oder zwei Vögel zeigen.

Allein dein Ansinnen wird schon missverstanden. Ich rate dazu es zu unterlassen, denn die Botschaft, die du senden willst, kommt beim Empfänger gänzlich anders an, egal welche Botschaft du an die Taube hängst.

07.03.2021 07:08 • x 1 #2



Kontaktverbot v Borderline Ex - aber möchte Frieden

x 3


ttttt


Ist das Beziehungsende nicht schon ein halbes Jahr her?

07.03.2021 08:04 • x 1 #3


Scheol

Scheol


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Zitat von sadMonkey:
Hallo zusammen, Wen die Hintergrundgeschichte wie es zum konkreten von ihr ausgesprochenen Kontaktverbot und absoluter Blockierung überall kam, hier bei Bedarf nachzulesen: nach meiner dritten und wohl letzten Trennung mit meiner Ex, da mir diesmal eindeutig klar wurde, dass sie vermutlich Borderline hat. Die Trennung und das Verhalten, ...



Sie in Ruhe lassen .

Und dein eigenen Konflikt lösen .

Du willst sie nicht kontaktieren ABER,....

Warum möchtest du dann schreiben ? Warum ist es dir wichtig ?
Was hat das für DICH für ein Nutzen ?
Was erwartest du dir davon ?
Was erwartest DU für eine Reaktion ?

Alles fragen die DICH betreffen , sie weniger .

Ist das eine offizielle Diagnose mit BPS ?

Oder schätzt und vernutest das nur ?

Wie siehst du das Verhalten deiner Person in dieser Beziehung ?

On / off , will und möchte man erstmal mit machen .

07.03.2021 08:11 • x 1 #4




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