Kontrollverlust=> aus den augen aus dem sinn?

LenCHen

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Hallo ihr lieben,


so, ein neuer beitrag, denn meine gefühlswelt befindet sich zur zeit so seltsam in graue watte gepackt!!
also, er hat sich vor weinigen tagen von mr getrennt....und ich will jetzt- nachdem er mir so einiges "angetan" hat- irgendwie auch keinen kontakt mehr, da ich noch haargenau die worte im kopf habe, die er mir an denselbigen geschmissen hat..auch wenn das teilweise unter tränen von statten ging- aber gesagt ist gesagt!!!
wenn ich mich jetzt bei ihm melden würde, wäre es ja im prinzip unnützes hinterher laufen und sich selbst erniedrigen...er würde seine meinung soweiso nicht ändern.
aber trotzdem ist da so eine schwer definierbare angst, dass ich die "kontrolle" über ihn verliere(mir fällt leider kein anderes wort dafür ein!!).....dass ich bald soweit aus seinem leben verschwinden werde, dass ich so gar leinen einfluß mehr auf ihn habe!
sind solche gefühle normal??
brint es die zeit, dass man sich nicht mehr von seinem ex aus der fassung bringen läßt (das frage ich natürlcih für mich...lasse mich nämlich nur gern aus der fassung bringen)???
och mensch...wieso müssen menschen eben manchmal so komplett aus dem len des anderen verschwinden...es sit so seltsam!!
wie fühlt man sich denn wenn man solche phasen durchgestanden hat und wie lange dauert sowas denn??

gruß
L. ???

03.01.2003 10:12 • #1


Schneeflocke


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Hi Du!

[quote author=LenCHen]
> wenn ich mich jetzt bei ihm melden würde, wäre es ja im
> prinzip unnützes hinterher laufen und sich selbst
> erniedrigen...er würde seine meinung soweiso nicht ändern.

Seh ich grundsätzlich (jetzt nicht nur bei Dir) genauso.

> aber trotzdem ist da so eine schwer definierbare angst,
> dass ich die "kontrolle" über ihn verliere(mir fällt
> leider kein anderes wort dafür ein!!).....dass ich bald
> soweit aus seinem leben verschwinden werde, dass ich so
> gar leinen einfluß mehr auf ihn habe!
> sind solche gefühle normal??

Ich kann *ganz genau* verstehen, was Du meinst. Ich denk aber, das ist ausschließlich (und das mein ich jetzt nicht böse! mir gehts/gings genauso) ein gekränktes Ego. "Der will nix mehr mit mir zu tun ham, so ein Ar., ich will aber nicht, dass er ... (halt irgendwas macht)". Ich kenne das Gefühl, mich ärgerts bei mir, weils total sinnlos und (meiner Ansicht nach) "kindisch" ist. Niemand kann, darf, sollte einen einen anderen kontrollieren / kontrollieren wollen. Bei meinem derzeitigen "Problem" gehts inzwischen sehr gut, da hab ich nur ganz selten meine Phasen, wo ich denk "was treibt er", obwohls mich gar nix angeht.

Aber nochmal, ich versteh das und ich kenn das Gefühl, kämpfe aber immer dagegen an. Außerdem bringts eh nix Das mußt einfach so sehen - Du kannst unter dem Gefühl leiden oder es zum Teufel schicken (versuchen).

> brint es die zeit, dass man sich nicht mehr von seinem ex
> aus der fassung bringen läßt

Ich denke "ja", früher oder später.

> och mensch...wieso müssen menschen eben manchmal so
> komplett aus dem len des anderen verschwinden...es sit so
> seltsam!!

tja... ist halt so :/

> wie fühlt man sich denn wenn man solche phasen
> durchgestanden hat und wie lange dauert sowas denn??

Bei einem Ex von mir (9jährige Beziehung, aber nicht der Grund, warum ich da bin) funktioniert das inzwischen super, ich bin froh, wenn ich ihn nicht sehe, keinen Kontakt hab, _egal_, was er treibt. *ggg*

Liebe Grüße und halt die Ohren steif!

Sonnenstrahl

03.01.2003 14:05 • #2


Ehemaliger User


Ich kann das auch gut nachvollziehen: Meine Frau hat mich im August verlassen, wir haben zwei Kinder, 3J+1J, dadurch sehen wir uns "regelmäßig". Sie hasse mich, ich nerve Sie, Sie liebt mich schon seit drei Jahren nicht mehr (unser Sohn ist gerade mal 1J geworden). Immer mußte alles nach Ihrem Willen gehen, ich durfte mich schon während der Ehe nie um meine Kinder kümmern. Ich hätte also allen Grund froh zu sein, daß es vorbei ist. Wenn da nur nicht die Kinder wären und der permanente (innere) "Kampf" gegen Ihren Egoismus und Ihre Vereinnahmung (was die Kinder angeht).

Trotzdem ertappe ich mich (noch) sehr oft selbst dabei, zu grübeln, was sie denn wohl gerade macht (mit und ohne den Kindern), ob Sie an mich/unsere Beziehung denkt.

Dazu kommt, daß ich gerade in das Dorf zurückziehe, wo der "Rest der Familie" wohnt. Das war eine Kurzschlußreaktion, weil ich meinen Kinder nah sein will, ich bereue es mittlerweile aber auch nicht, weil es zudem auch wirtschaftlich günstig ist und ein Dorf mehr "Wohnkomfort" bietet, als eine Stadtwohnung (Kinderzimmer, 2 Garagen, viel Natur, lockere Umgebung etc.). Aber es ist halt so, daß ich dadurch schlecht inneren Abstand gewinnen kann.

Wie gesagt, ich müßte froh sein, mich nicht mehr mit Ihr auseinandersetzen zu müssen, so Respekt-, Anstands- und Achtungslos wie sie sich mir und meiner Rolle als Vater gegenüber verhält. Und dennoch gibt es kaum mal fünf Minuten, wo ich nicht an "diese Situation" denke. Nichts kann mich längerfristig "ablenken". Zu Beginn war das nur mit Antidepressiva auszuhalten, mittlerweile geht's auch wieder ohne. Aber trotzdem...

Allerdings sagt mir mein Gefühl und auch mein Verstand, daß ich mit der Frau nie wieder zusammenleben könnte, so wie Sie das abzieht...

Ich wünschte mir nur so sehr, daß wir uns, was die Kinder betrifft gegenseitig unterstützen und gemeinschaftlich für Sie da sind und daß Sie mich als Vater miteinbezieht. (Letztens hatte mein Kleiner Geburtstag, da lud Sie u.a. meinen Bruder und dessen Frau und Kind zu Kaffee ein. Ich "durfte" nicht bei meinem Sohn sein und seinen Geburtstag feiern, weil es nicht mein Umgangstag war)

Ich hoffe, daß mir die Zeit Gleichgültig Ihr und Ihrem Verhalten gegenüber schenkt...

Markus

03.01.2003 19:15 • #3




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