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Olaf19X
Gast
Hallihallo Gleichgesonnene.
da es vorbei ist und ich keinen Zweitversuch möchte, möchte ich mich möglichst kurz fassen und auf die verletzenden Details in meiner letzten Beziehung verzichten. Daher möglichst Fakten.
Wir waren knapp ein Jahr zusammen. Wir wohnen leider eine knappe Autostunde entfernt. Für mich wurde allerdings schnell klar, dass das nicht das Problem ist. Vielmehr war sie für meinen heutigen Geschmack ein wenig lange Solo, als dass sie einfach zu feste Lebensstrukturen hatte. Sie hatte feste Einteilungen: Arbeit, Hobby, Freunde, Party und irgendwann kam ich - nur wenn Zeit war.
Ich glaube ihr, dass sie Gefühle für mich hatte, sie war anfangs sehr zugeneigt, merkte aber dass es eben mit Entbehrung zu tun hat, eine Beziehung zu führen und dass diese Entbehrungen für sie nicht drinnen waren, also was tut man: Man packt alles oben drauf und das wird Stress. Den hat man ihr angemerkt. Und das übertrug sich auf mich, ich war genervt, weil ich merkte, dass sie mich irgendwie als Belastung zu sehen scheint, auch wenn ich wo ich nur konnte, versucht habe sie zu entlasten.
Mir war das dann irgendwann zu blöd und ich merkte, ich sehe darin keinerlei Zukunft. Es ging immer mehr aus einander statt zusammen.
Wir redeten darüber bzw. ich sprach das Thema an, nicht einmal, sondern etwa 3/4 unserer gemeinsamen Beziehung war ich am jammern darüber, dass wir uns zu selten sehen. Das ganze endete mit vielen Vorwürfen, faktisch hatte sie aber an jedem Wochenende schon fest etwas vor, war verplant bis in die weite Zukunft. Also keine Chance für mich.
Darauf trennten wir uns. Ich stellte fest, es veränderte sich - garnichts. Ja, wirklich garnichts, denn ich saß die Wochen und Monate davor allein daheim - musste meine Wochenenden selbst planen, natürlich mit Rücksicht auf Sie, sie im Gegenzug nahm überhaupt keine auf mich. Weggehen mit Frauen? Niemals, aber sie fuhr mit Männern (Freunde, die ich nicht kennen gelernt habe) in den Urlaub.
Planung mit mir? Kam nicht vor, Planung mit Freunden? Selbstverständlich.
Der Leser denkt jetzt: Sei froh diese Frau los zu sein. Doch irgendwie bin ich es nicht, es verändert sich bei mir faktisch rein garnichts, ich sehe sie eben garnicht mehr, vorher hab ich immer den Wartemodus gehabt und nun bin ich frei. Komisches Gefühl, aber ich bin frei wie ich vorher auch frei war, nur mit dem Unterschied, dass ich nun "tatsächlich" alles tun uns lassen darf.
Wie lege ich diesen Schalter im Hirn um, dass sich faktisch nichts verändert. Vermisse ich sie Samstag Abend, so habe ich sie die letzten sechs Monate Samstag Abend vermisst, also keinerlei Veränderung.....
Ich verstehe nur die Gedanken nicht. Normalerweise müsste ich nun frei durch die Welt laufen dürfen, habe Freunde, die mich auch am Wochenende gern fragen, mit nehmen auf Tour. Meistens sitze ich doch seit Wochen zu hause und denke über sie nach, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir diesen oder den nächten oder den letzten Samstag Abend gemeinsam den Tag oder Abend verbracht hätten. Das haben wir nie, dazu kam es ja nie.
Wie kann ich wieder genießen, nicht ständig wenn ich unterwegs bin aufs Handy sehen, ab und an schreiben wir auch noch. Ich bin eher sparsam geworden, früher war ich der Vielschreiber.
Ich will nicht nur tatsächlich, sondern vor allem gedanklich frei sein und ich habe das Gefühl, sie ist mir da voraus, sie scheint es zu sein.
da es vorbei ist und ich keinen Zweitversuch möchte, möchte ich mich möglichst kurz fassen und auf die verletzenden Details in meiner letzten Beziehung verzichten. Daher möglichst Fakten.
Wir waren knapp ein Jahr zusammen. Wir wohnen leider eine knappe Autostunde entfernt. Für mich wurde allerdings schnell klar, dass das nicht das Problem ist. Vielmehr war sie für meinen heutigen Geschmack ein wenig lange Solo, als dass sie einfach zu feste Lebensstrukturen hatte. Sie hatte feste Einteilungen: Arbeit, Hobby, Freunde, Party und irgendwann kam ich - nur wenn Zeit war.
Ich glaube ihr, dass sie Gefühle für mich hatte, sie war anfangs sehr zugeneigt, merkte aber dass es eben mit Entbehrung zu tun hat, eine Beziehung zu führen und dass diese Entbehrungen für sie nicht drinnen waren, also was tut man: Man packt alles oben drauf und das wird Stress. Den hat man ihr angemerkt. Und das übertrug sich auf mich, ich war genervt, weil ich merkte, dass sie mich irgendwie als Belastung zu sehen scheint, auch wenn ich wo ich nur konnte, versucht habe sie zu entlasten.
Mir war das dann irgendwann zu blöd und ich merkte, ich sehe darin keinerlei Zukunft. Es ging immer mehr aus einander statt zusammen.
Wir redeten darüber bzw. ich sprach das Thema an, nicht einmal, sondern etwa 3/4 unserer gemeinsamen Beziehung war ich am jammern darüber, dass wir uns zu selten sehen. Das ganze endete mit vielen Vorwürfen, faktisch hatte sie aber an jedem Wochenende schon fest etwas vor, war verplant bis in die weite Zukunft. Also keine Chance für mich.
Darauf trennten wir uns. Ich stellte fest, es veränderte sich - garnichts. Ja, wirklich garnichts, denn ich saß die Wochen und Monate davor allein daheim - musste meine Wochenenden selbst planen, natürlich mit Rücksicht auf Sie, sie im Gegenzug nahm überhaupt keine auf mich. Weggehen mit Frauen? Niemals, aber sie fuhr mit Männern (Freunde, die ich nicht kennen gelernt habe) in den Urlaub.
Planung mit mir? Kam nicht vor, Planung mit Freunden? Selbstverständlich.
Der Leser denkt jetzt: Sei froh diese Frau los zu sein. Doch irgendwie bin ich es nicht, es verändert sich bei mir faktisch rein garnichts, ich sehe sie eben garnicht mehr, vorher hab ich immer den Wartemodus gehabt und nun bin ich frei. Komisches Gefühl, aber ich bin frei wie ich vorher auch frei war, nur mit dem Unterschied, dass ich nun "tatsächlich" alles tun uns lassen darf.
Wie lege ich diesen Schalter im Hirn um, dass sich faktisch nichts verändert. Vermisse ich sie Samstag Abend, so habe ich sie die letzten sechs Monate Samstag Abend vermisst, also keinerlei Veränderung.....
Ich verstehe nur die Gedanken nicht. Normalerweise müsste ich nun frei durch die Welt laufen dürfen, habe Freunde, die mich auch am Wochenende gern fragen, mit nehmen auf Tour. Meistens sitze ich doch seit Wochen zu hause und denke über sie nach, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir diesen oder den nächten oder den letzten Samstag Abend gemeinsam den Tag oder Abend verbracht hätten. Das haben wir nie, dazu kam es ja nie.
Wie kann ich wieder genießen, nicht ständig wenn ich unterwegs bin aufs Handy sehen, ab und an schreiben wir auch noch. Ich bin eher sparsam geworden, früher war ich der Vielschreiber.
Ich will nicht nur tatsächlich, sondern vor allem gedanklich frei sein und ich habe das Gefühl, sie ist mir da voraus, sie scheint es zu sein.