J
Jasmin
Mitglied
- Beiträge:
- 266
- Themen:
- 16
- Danke erhalten:
- 44
- Mitglied seit:
Hallo an alle,
hatte gestern meine erste Therapiestunde und denke es ist einfach nötig um die Dinge klarer zu sehen und auch endlich loszulassen. Nach meinen Panikattaken in der Nacht, die im Moment aussetzen, sind die Tage immer noch die Hölle. Wenn das Wetter jetzt schöner wird, tut mir das unendlich weh, anstatt dass ich mich freue. Ich denke dann immer an die vielen Motorradtouren, die wir zusammen unternommen haben und zu allem Elend sehe ich ihn in Gedanken jetzt mit seiner neuen Frau fahren. Warum kann man so etwas nicht abstellen. Ich versuche mich ja abzulenken, was aber echt schwer ist, habe mit ihm ein komplettes Netzwerk an Kontakten verloren (Motorradgruppe, seine Familie, auch seine Schwester, die seit 20 Jahre meine Freundin ist, meldet sich kaum noch). Es ist so als wäre ich einfach ausgelöscht. Natürlich wollte er Freundschaft und Kontakt und hat ständig Hilfe angeboten, aber das macht ja überhaupt keinen Sinn. Irgendwie ist jegliche Freude in mir wie ausgelöscht, fühle mich leer und überfordert. Der Alltag lastet ebenso schwer, ständig geht irgendwas kaputt (das Auto, ein Teil in der Küche), Dinge die er vorher immer für mich repariert hat. Ich muß die Dinge jetzt selbst in die Hand nehmen, ist schon klar, aber warum kostet mich das so viel Kraft und bringt mich zur Verzweiflung. Nicht mal meine Eltern kann ich mal anrufen, die sind vor 1 1/2 beide zusammen verstorben und Geschwister habe ich auch nicht. Irgendwie fühle ich mich ganz allein ... hoffentlich hilft mir die Therapie. Wollte mir das mal von der Seele schreiben und euch allen die ihr so ähnlich fühlt liebe Grüße schicken. Jasmin
hatte gestern meine erste Therapiestunde und denke es ist einfach nötig um die Dinge klarer zu sehen und auch endlich loszulassen. Nach meinen Panikattaken in der Nacht, die im Moment aussetzen, sind die Tage immer noch die Hölle. Wenn das Wetter jetzt schöner wird, tut mir das unendlich weh, anstatt dass ich mich freue. Ich denke dann immer an die vielen Motorradtouren, die wir zusammen unternommen haben und zu allem Elend sehe ich ihn in Gedanken jetzt mit seiner neuen Frau fahren. Warum kann man so etwas nicht abstellen. Ich versuche mich ja abzulenken, was aber echt schwer ist, habe mit ihm ein komplettes Netzwerk an Kontakten verloren (Motorradgruppe, seine Familie, auch seine Schwester, die seit 20 Jahre meine Freundin ist, meldet sich kaum noch). Es ist so als wäre ich einfach ausgelöscht. Natürlich wollte er Freundschaft und Kontakt und hat ständig Hilfe angeboten, aber das macht ja überhaupt keinen Sinn. Irgendwie ist jegliche Freude in mir wie ausgelöscht, fühle mich leer und überfordert. Der Alltag lastet ebenso schwer, ständig geht irgendwas kaputt (das Auto, ein Teil in der Küche), Dinge die er vorher immer für mich repariert hat. Ich muß die Dinge jetzt selbst in die Hand nehmen, ist schon klar, aber warum kostet mich das so viel Kraft und bringt mich zur Verzweiflung. Nicht mal meine Eltern kann ich mal anrufen, die sind vor 1 1/2 beide zusammen verstorben und Geschwister habe ich auch nicht. Irgendwie fühle ich mich ganz allein ... hoffentlich hilft mir die Therapie. Wollte mir das mal von der Seele schreiben und euch allen die ihr so ähnlich fühlt liebe Grüße schicken. Jasmin

