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Kranke Frau verlassen wegen neuer Liebe

Denise15

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Hallo, habe meine Story schon einmal geschildert, aber leider etwas verworren ( 3 Tage nach Trennung , war zu durcheinander)
Nun von Anfang an: War 12 Jahre verheiratet, Wir wollten uns scheiden lassen, einvernehmlich, ohne Streit. 3 Tage vor dem Scheidungstermin , hatte meine Frau einen schweren Unfall ( 4 Wochen Koma) und ist seitdem schwer behindert. , geistig und körperlich, ( Pflegefall) Realität ist nicht wirklich da, sie kennt mich zwar noch und ist total auf mich fixiert ( von Scheidung weiß sie nichts mehr - wirklich). Habe sie nach 4 Monaten Krankenhausaufenthalt (täglich besucht) in häusliche Pflege genommen. Im letzen Monat ihres Krankenhausaufenthaltes lernte ich eine andere Frau kennen ( hat sich einfach so ergeben, habe nicht gesucht), die sich gerade mit dem Gedanken trug , sich scheiden zu lassen ( ihr Mann hat sie ständig betrogen) Es hat sich eine fast 2-jährige Affäre ergeben, bis sie sich scheiden ließ. Haus wurde verkauft und sie nahm sich eine Wohnung , in die wir zusammen einziehen sollten. Habe es ihr auch vorher indirekt gesagt , das ich das auch möchte, wenn sie geschieden ist. Mein Problem war meine Frau , ich hätte sie in ein Pflegeheim geben müssen, kurz gesagt, ich brachte es zu diesem Zeitpunktnicht nicht übers Herz, sie in ein Heim zu geben. Meine Freundin hat mehr als 2 Jahre gewartet , das ich diesen Schritt mache, schaffte es aber nicht. Sie hat es mir auch öfter gesagt, wenn ich nicht einziehe , wird sie sich irgendwann von mir trennen. Sie wusste natürlich von meiner Frau. Sie hat dann einen anderen Mann kennen und lieben gelernt und mich verlassen.das ist jetzt 2 Monate her. Zu unserer Beziehung muss ich sagen, das wir beide sehr verliebt waren , wie noch nie in unserem Leben zuvor. Sie hat sich keine Zukunft gesehen ( verstehe sie jetzt auch) Das ich sie zurück bekomme, habe ich meine Frau jetzt in ein Heim gegeben ( tut weh). Meine Freundin will aber nicht mehr, sie sagt weil ich sie solange warten und im Ungewissen ließ , habe ich ihr vor 6 Monaten ihr Herz gebrochen und sie hat sich neu verliebt. Leide seit dieser Zeit sehr, habe "alles" versucht, ( incl. Kontaktsperre) Als letzten "Versuch" habe ihr heute einen Brief geschrieben-Inhalt- unsere gemeinsame(n) , schönen Zeiten/Erlebnisse , auch das mir fehlt, ich sie aber loslasse, weil ich sie immer noch über alles liebe und ihr alles Gute gewünscht. Natürlich kam nicht die gewünschte Antwort. Sie sagte, jetzt ist es zu spät, sie sei wieder verliebt und es ist aus.Sie wird aber die schönste Zeit ihres Lebens , die sie mit mir hatte , nie vergessen und möchte gerne das wir Freunde bleiben .
Das kann ich aber nicht, solange ich noch verliebt bin. Habe ihr nicht geantwortet, sondern auf allen Medien blockiert. Hoffe damit , wenn sie sieht , das ich jetzt für sie nicht mehr erreichbar bin, ( habe es 2 Monate erfolglos versucht) das sie mich so vermisst , wie ich , sie und sie wieder zu mir zurück kommt/möchte. Sie fehlt mir so, ich hoffe ich mache das richtige, indem ich mich zurückziehe.

16.07.2017 23:10 • #1


Froschkönig

Hallo,

Ja richtig ziehe dich zurück.
Sie hat einen neuen Typ und ist glücklich mit den.
Sie hat dir gesagt es ist zu spät.
Sehr gut das du sie auf allen Medien blockiert hast.
Das hätte nicht jeder gemacht, die Kranke Frau aufnehmen und Pflegen.
Wenn die Scheidung vor der Tür steht.

17.07.2017 02:25 • x 1 #2


Killian

Killian

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Hey Denise , erstmal mein Mitgefühl für den schweren Schicksalsschlag Deine Frau betreffend . Das ist sehr hart .

Finde es sehr anständig das Du Dich trotzdem um sie gekümmert hast, sie hast nicht im Stich oder fallen gelassen auch wenn es vorher keine große emotionale Bindung mehr gab. Ganz toll und großes Kino ! Kann nicht Jeder und echt Respekt dafür !

17.07.2017 07:46 • x 1 #3


Killian

Killian

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Finde es sehr unschön das die Neue Dich so unter Druck gesetzt hat und das mit dem gebrochenen Herzen empfinde ich als Unsinn, Ausrede und Ausflucht um nach dem Liebesgesülze jetzt das neue Pferd im Stall zu rechtfertigen und Dir den schwarzen Peter in die Tasche zu schieben und sich selbst zu entlasten.

17.07.2017 08:01 • x 2 #4


Killian

Killian

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Hatte noch was geschrieben aber langsam keine Lust mehr allgemein, heisst man soll nen Beitrag editieren, was passiert, man tut es und plötzlich die Meldung geht nicht mehr und weg das ne Stunde schreiben !

Mach sie weg sorry, wer so unempathisch ist, Dich einfach unter Druck setzt ohne Mitgefühl für Deine Situation und einfach um zu besitzen, lass es und nachtrauern bringt nix !

17.07.2017 09:43 • #5


Denise15


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Du hast recht, aber verlassen zu werden, wenn man so verliebt ist, tut richtig weh, fast 3 Monate ist es jetzt her , mein Leiden wird aber nicht besser

17.07.2017 10:01 • x 1 #6


Killian

Killian

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Na je mehr Du darauf wartest umso weniger wird das auch was . Schon alleine durch Deine Erwartungshaltung hältst Du das am Leben. Lass es sterben in dem Du garnichts mehr erwartest und einfach weiter lebst wie vorher auch. Ist ja nun kein Weltuntergang mal verlassen zu werden.

17.07.2017 10:05 • x 1 #7


dollesDing

dollesDing

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Hallo Denise15,

deine Geschichte macht mich sehr betroffen. Sie unterscheidet sich in ihrer Dramatik von den meisten anderen und behandelt ein Thema, vor dem die Meisten Menschen große Angst haben. Bestenfalls bespricht man das sogar in seiner Partnerschaft miteinander (war wäre wenn?), aber dass dies tatsächlich eintreten kann, erleben die meisten Gott sei dank nicht.
Es ist schwer, hier dir richtigen Worte zu finden.
Das das vielen so geht, sieht man daran, dass dein Thema oft gelesen wurde, jedoch bisher nur wenige Antworten kamen.

Ich arbeite selbst im Pflegebereich (Behindertenhilfe) und kenne das Gefühl der Verantwortung gegenüber Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben nur mit Assistenz Anderer führen können.
Hier spielen die Themen Selbstaufgabe und gesunde Abgrenzung immer mit rein und können ein Dilemma darstellen.
Besonders dann jedoch, wenn es um einen nahen Angehörigen geht.

Du schreibst, deine Frau hat eure Trennung vergessen?
Wie ausgeprägt ist ihr Beeinträchtigung nach dem Unfall?
Ist sie kognitiv betroffen?
Und hat sich die Möglichkeit der Kommunikation geändert?
Wer begleitet sie außer dir noch?

Bist du berufstätig?
Wie stehst du zu Therapie für dich und Auszeit (Ortswechsel, Reisen, Reha)?

17.07.2017 10:27 • #8


Denise15


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Hallo
Ja, bin berufstätig, mache mit ihr alle möglichen Therapien.
Sie lebt in ihrer eigenen Welt, sagt selber sie ist behindert, versteht aber die Bedeutung nicht.
Kann sich nur mit Rollater fortbewegen, ohne Halt fällt sie um.
Leider auch Inkontinenz.
Habe Pflegehilfen wenn ich arbeite, ruft mich aber am Tag mindestens 20x an, ,Das Telefon wegnehmen funktioniert nur bedingt. ( wenn sie mich nicht anrufen kann, ist es für das Pflgepersonal schwer auszuhalten).
Sie hat auch kein Zeitgefühl ,wenn ich Mittag sage , ich komme um 16h , ruft sie ständig an, weil sie nicht weiß, wie lange das dauert.

17.07.2017 10:58 • #9




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