Zitat von BlueLagoon: Ich müsste mich mal einlesen in manisch depressiv. Ich kenne mich da bisher wenig aus.
Lies ruhig mal darüber. Launisch ist natürlich auch eine Defiitonssache. Meine Mutter war sehr launisch, aber die STimmungen wechselten häufig und schnell. Den einen Tag merkte ich schon als kleines Kind, das sie sich wieder in einern negativen Stimmung befindet, was mich in eine Habachtposition brachte. Bloß nicht reizen, lieber folgsam und anpassend sein, als noch weiter Öl ins Feuer zu gießen. Am nächsten Tag sang sie vielleicht schon am Morgen und ich wusste erleichtert, heute ist ein guter Tag.
Sie merkte aber auch nicht wie sich das auf das Kind auswirkt, wenn es keine ode wenig emotionale Sicherheit gibt. Aber ich denke, bei ihr führten auch traumatische Erfahrungen durch den zweiten Weltkrieg eine Rolle, die nie aufgearbeitet wurden.
Wenn es aber Phasen sind, in denen die Stimmung deutlich erkennbar wechselt, könnte es auch eine manische Depression sein. Aber wie gesagt, eine Diagnose kann nur ein Fachmann stellen und ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall auch die Einschätzung eines Psychiaters einholen. Denn dann führen Ungleichgewichte im Hirnstoffwechsel zu stark wechselnden Stimmungen, die man medikamentös vielleicht wenigstens zum Teil behandeln könnte ..
Wenn man sich aber auf den Seiten von dgbs.de umsieht, kommt man zum Schluss, dass es nicht heilbar im eigentlichen Sinne ist. Und mit der Selbstanalyse ist es auch so eine Sache, dass man leicht falsch damit liegt.
Der Mann der Freundin war übrigens um die 40, als die Störung zutage trat, aber die DGBS teilt auch mit, dass die meisten Betroffenen zwischen 15 und 20 sind.
Aber das spielt hier auch keine Rolle, da ja keine Diagnose vorliegt.