E-Claire
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Zitat von MissLilly:Ich spreche von Menschen die nicht nur einfach eine x-beliebige Affäre haben, sondern sich (mit ihrer Affäre) ein ganzes Doppelleben einrichten, bei der der Partner zu Hause die Zeche (unwissentlich und damit unweigerlich) mit bezahlt.
Jetzt sind wir aber von der eigentlichen Diskussion der Verantwortung allgemein, schon ein ganzes Stück abgekommen.
Ich empfinde Deine Beispiel als Simplifizierung. Schau, ich bin nicht verheiratet, aber ich würde schon davon ausgehen, daß nach dem Decken der gemeinsamen ehelichen Lebenshaltungskosten, beiden Partnern durchaus zusteht, mit einem Teil des eigens (!) verdienten Geld auch tun und lassen zu können, was man will.
Ich tue mich da irgendwie gerade schwer, darf ich mit dem Geld, welches ich verdiene nicht durchaus auch Dinge unterstützen, die der Partner nicht gut findet? Wenn ich verheiratet wäre und mir dann in den Kopf setze, ich möchte ein Tierheim unterstützen und mein Partner ist da aber dagegen, müsste ich dann auf eine solche Unterstützung verzichten?
Und nein, ich habe das Beispiel jetzt nicht gebracht, weil ich Dich unbedingt missverstehen will, sondern um aufzuzeigen, daß ich mir da nicht besonders sicher bin, welche grundsätzliche Haltung ich einnehmen würde, ich habe da tatsächlich noch nicht drüber nachgedacht.
Die Ehefrau in Schutt und Asche, die Geliebte im Chanel ist sicher keine Lösung, aber beide in Chanel und ich kann es mir leisten? Weiß ich jetzt gerade nicht.