Hansl
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Zitat von Cocolores:Mal Beispiele, die mir aus meiner letzten Beziehung, die mir spontan einfallen:
"Mach ich morgen"
"Ich kümmer' mich drum"
"Kauf ich Dir neu" (nachdem er was kaputt gemacht hat)
- wurde aber nie umgesetzt. Deswegen habe ich bei den Aussagen nur noch mit den Augen gerollt.
Schau, mMn musst Du in Deinem Denken bei Null anfangen.
Und wir reden doch hier um eine andere Ebene als jetzt zb handwerkliche Anforderungen, Forderungen und Erwartungen.
Weil Dein Ex jetzt keinen Bock auf Diensterfüllung hatte, spiegelt dies jetzt doch nicht die Bedeutsamkeit von Worten, Gedanken wider.
Das heißt: Wir sprechen hier jetzt auch gezielt über Worte und Taten im Spektrum Liebe und Beziehung, finde ich.
Eine andere Ebene.
Schau: Ein Mensch, Mann oder Frau erklärt einer Person: "Ich liebe Dich".
Lässt dann Taten folgen, zerrt den Mensch somit ins Bett. Und lässt danach die Person fallen.
Was bedeuten hier jetzt Worte und Taten?
Es gibt einen Menschen, der erlebte Taten, ohne daß im Vorfeld Worte gefallen wären.
Und wurde dann auch wortlos im Regen stehen gelassen.
Recht klassisch für solch "Tatenfest" könnte Lovebombing sein.
Zitat von Cocolores:Ich liebe Dich ist schnell gesagt, um Dinge durchzusetzen (ich liebe Dich doch, deswegen...)
um Lügen zu verschleiern (das würde ich NIE tun, ich liebe Dich doch!)
Natürlich.
Trotzdem begründen solche Situationen nicht, daß Worte bedeutungslos sind, sondern es ist in diesem Fall der Mensch bedeutungslos, der Worte missbraucht.
Es gibt außer mir sicher noch weitere Menschen auf dieser Erde, für die auch Worte eine hohe Bedeutung haben können.
Natürlich auch wie Taten.
Zitat von Cocolores:Sooo oft liest man hier Geschichten,
Selbsterklärend.
Und: Wenn Du Hoffnung in Dir trägst, hier nicht wie viele mit den Wölfen heulst, dann kannst Du vielleicht erkennen, daß es Menschen gibt, welche ihre Liebe sogar nur einmalig durch Worte zum Ausdruck brachten.
Und nie gebrochen wurden. Somit selbst Worte zur Tat wurden.
Zum Beispiel es dann Menschen gibt, deren Worte nicht geglaubt wurden
Wie Du siehst, vermutlich auch eine philosophische Angelegenheit.
Wer vielleicht einmal erlebt hat wie es ist, sich zu seiner Liebe zu bekennen, diese dann durch Worte zum Ausdruck bringt, doch der "Empfänger" zb. meint, "daß wollen wir mal sehen..."
Um dann die Beweisführung als "Bedingung" zu "fordern"?
Vielleicht tief bedeutsame Worte eines Menschen, der tatsächlich weiß war er fühlt, war er will, was er sagt als bedeutungslos zu "analysieren"...
Doch diese Worte die größte Tat sind. Weil sie wahr sind, wahr und echt gelebt werden.
Auch wenn sie für den oder die andere, anderen bedeutungslos sind.
Es gibt Menschen, diese leben so.
Man kann sie fühlen.
Eben Liebe.
Zitat von Cocolores:Sooo oft liest man hier Geschichten, wo der/die TE schlecht behandelt wird, aber dann kommt: "er/sie sagt doch, das er mich liebt" und der Klassiker: es ist/war ja nicht alles schlecht...
Und wer bist Du?