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DNFTT. Do Not Feed The Troll. Ich würde ja noch ein 2. F einfügen wollen. denn derlei Ansagen hat diese Floristin schon mehr aus ausreichend gehabt und wegignoriert. Gäbe dann ein DNFTFT. Aber das geht dann nicht durch den Jugendschutzfilter.
@HerrZ ich habe bisher nicht gemeldet, ....aber jetzt habe ich eine entsprechende Mail an die FL gesendet. Dir geht es nicht um Inhalte, das ist offensichtlich, nicht zum 1. oder 2. mal versuchst du mich zu diskreditieren und das habe ich jetzt einmal weitergegeben.
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#152
A
Letzte Worte, Trauerfälle
x 3
F
Florentine Mitglied
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Zitat von Minusdioptrie:
Um einen Schmerzperfusor anzubringen, bedarf es einfach keiner stationären Einweisung.
Nochmal, weil es irgendwie nicht durchdringt: den dürfen die in dem Pflegeheim nicht betreiben. Punkt. Keine Infusion, kein venöser Zugang, keine Schmerzpumpe.
@Brightness @tlell Die Verlegung heute hat gut geklappt. Er ist jetzt wieder auf der Palliativstation im Klinikum, hat dort den Tropf angeschlossen bekommen und war dann ganz ruhig und hat geschlafen. Aufgrund der Unterernährung etc. wird dies wohl auch perspektivisch die letzte Station sein. Der Schluckreflex lässt nach oder versagt zwischendurch auch gänzlich, trinken geht nur mehr in kleinsten Mengen und die Ärztin dort sagte, dass das erfahrungsgemäß dann bedeutet, dass sich die Körperfunktionen nach und nach abschalten.
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#153
Funkelstern Mitglied
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@Florentine
Liebe Florentine, dann wünsche ich deinem Opa, dass er bald erlöst ist. Alles Liebe für dich und deine Familie. 🤗
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x 1#154
Hamsterblaster Mitglied
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Zitat von Florentine:
Nochmal, weil es irgendwie nicht durchdringt: den dürfen die in dem Pflegeheim nicht betreiben. Punkt. Keine Infusion, kein venöser Zugang, keine ...
Das Abschied nehmen tut mir sehr leid , ich hoffe das meine Kollegen in diesem fremden Krankenhaus für euch da sind.
Es gibt ja i wie leider nichts was da hilft hab gerade Dienstende und hoffe das dein Verwandter da gerade liebevoll betreut wurde wie man es auch für sich selbst erwartet.
Und ja dein Schicksal ist mir da auch im Dienst präsent geblieben.
Was mich zu folgendem bringt ließ dem sterbenden doch aus dem Lieblingsbuch vor. Halte die Hand aber nach auch Spaziergänge es ist oft so das man nicht allein gehen will aber doch erst geht wenn der geliebte Mensch nicht zusehen muss. .
Total Paradox oder ?
Ich hab keine Ahnung wie ich gerade helfen kann ich Versuch die Person ja immer was als Pfleger kennen zu lernen , locker und frei über das gehen zu reden und den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Icg denke nicht das man das von Angehörigen erwarten muss. Es reicht da zu sein und zu lieben.
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x 4#155
Minusdioptrie Mitglied
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@Florentine er ist im Sterbeprozess, Patienten stellen Nahrungsaufnahme ein, präfinal. Es geht nur noch um Anxiolyse mit einer entsprechenden Analgosedierung. Ein erneuter Ortswechsel wäre ihm erspart geblieben, wenn der Dpiperfusor gelaufen wäre. Genau das ist es, was in den Akuthäusern mittlerweile immer öfter diskutiert wird. Welche Therapien, Op's können ambulant laufen und somit zur Entlastung der Akuthäuser beitragen. Eine neue Krankenhausreform wird dies in naher Zukunft auf den Tisch bringen. Natürlich ist es nicht deine Sache dich um eine Braunüle und eine Pumpe zu kümmern, nichts anderes passiert auf der Palli, aber dieses System ist so nicht mehr haltbar und auch die Bevölkerung sollte Kenntnis darüber erlangen. Und der Tod ist nicht immer unser Feind, manchmal öffnen wir ihm die Tür und bitten ihn einzutreten. Ich arbeite teilweise auf einer Hightech Intensiv, die Polytraumen jüngeren Alters therapiert. Wenn der 22 Jährige Motorradfahrer eine Hirntoddiagnostik erfährt und er zur Explant freigegeben wird, ist das einer der wenigen Fälle, in denen ich werte und nach dem Warum frage.
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#156
tlell Mitglied
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@Florentine ich wünsche euch Frieden auf diesem letzten Weg. Es gibt glaube ich keine Worte die man sprechen könnte die irgendwas leichter machen. Deswegen sag ich einfach nichts weiter. Ich denke an dich/euch.
Ignorier es einfach! Antworte nicht mehr. Genug mit es geredet.
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x 1#157
HerrZ Mitglied
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@Florentine
Das, was da passiert, ist leider menschenunwürdig. Ein würdevolles Sterben sollte und muss machbar sein. Was hier alle durchmachen, ist wirklich gruselig. Mein Papa ist vor 2 Jahren gestorben. Kurz bevor man ihn aus der Palliativstation in ein Hospiz oder Pflegeheim entlassen wollte. Ich denke, was ihm beim Gehen half, war das Gefühl dass er gehen durfte. Sich um seine Frau -meine Mutter-gekümmert wird. Neben Schmerzmittelgabe hatten wir bei der Klinik ein Sterbefasten eingefordert. Es war auch für ihn und uns anfangs ein Kampf - der sich aber in einen Abschied wandelte. Er ging friedlich, glaube ich.
Falls das geht - ermöglicht ihm das Gefühl dass er gehen kann und darf. Dann wird er auch gehen. Mehr an praktischem Tipps kann ich Dir leider nicht mitgeben.
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x 1#158
Minusdioptrie Mitglied
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Bei entsprechender Analgosedierung und Anxiolyse werden ihm vor allem die Opioide eine sanfte Verabschiedung ermöglichen und ..... schöne Augenblicke offenbaren, was sich sehr oft in einer entspannten Mimik zeigt. Darüber brauchst du dich nicht zu sorgen, Florentine.
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x 1#159
W
whynot60 Mitglied
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Zitat von Minusdioptrie:
Es geht nur noch um Anxiolyse mit einer entsprechenden Analgosedierung.
Ich fasse es echt nicht mehr! Ist der Pschyrembel Dein Gebetbuch oder wie? Du verstehst es ja sogar noch, in die KI-Zukunft ernsthafte Hoffnung zu setzen.
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#160
Minusdioptrie Mitglied
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@whynot60 das ist richtig;-). Die Technologie ermöglicht es mir z.b. von meinem Laptop eine Katecholaminpumpe auf der Herz/Thorax zu modifizieren;-). Soetwas erfreut mein Herz, sorry für OT. Sorry, pst, Pschyrembel... 2023 schreiben wir;-)
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#161
F
Florentine Mitglied
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Zitat von Hamsterblaster:
locker und frei über das gehen zu reden
Das gelingt mir leider nicht. Aber ich lese ihm vor aus der Zeitung oder singe ihm was vor, darüber hat er sich bisher zumindest immer gefreut. Im Moment ist sein jüngster Sohn auch da, sodass meine Großmutter auch jemanden im Haus hat und nicht allein ist.
Zitat von HerrZ:
Falls das geht - ermöglicht ihm das Gefühl dass er gehen kann und darf. Dann wird er auch gehen
Ja, die Kräfte gehen spürbar zu Ende, er ist nur noch Haut und Knochen. Das Sterbefasten hat er quasi "von selbst" eingeleitet. Ich hoffe nur sehr, dass sich nun nicht nochmal das Rad von vorne dreht.
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#162
C
Charla Gast
Zitat von Florentine:
Aber ich lese ihm vor aus der Zeitung oder singe ihm was vor, darüber hat er sich bisher zumindest immer gefreut.
Du kannst ihn deine Nähe spüren lassen, ihn sanft berühren, alles aussprechen, was dir auf dem Herzen liegt und du ihm noch sagen möchtest, du kannst dich bei ihm bedanken, auch sagen, dass er gehen darf und für die Oma gesorgt und sie nicht allein ist. Das Gehör ist das Letze, was sich verabschiedet.