Tia
Gast
Ich hab viel mitgelesen, den ein oder anderen Kommentar geschrieben und jetzt traue ich mich mal, mich mit meinem Anliegen an Euch zu wenden.
Ich möchte gar nicht ausschweifen - denn ich merke immer wieder wie schwer es ist, anderen die Geschichte so erzählen wie es wirklich war. Ein paar Fakten:
- die Trennung liegt 4 Monate zurück
- er hat sich getrennt
- wir waren 1.5 Jahre zusammen
- ich bin Mitte 40
- ich bin am Boden - so habe ich mich noch nie gefühlt
So. Auf meinem Weg seit Tag x bis heute bin ich so ziemlich durch alle Phasen und Sub-Phasen gerannt und geschlichen. Der Schmerz ist immer noch da. Manchmal klein und lauernd, dann wieder wie ein Tsunami. Ich komme irgendwie durch den Tag, kann aber nach wie vor nicht entspannen, geschweige denn froh und zufrieden sein.
However, von Beginn an treibt mich um, was genau zu diesem Nega-Gefühlschaos geführt hat.
Bisher waren Trennungen nicht so.
Das mag daran gelegen haben, dass ich sie beendet habe.
Sagt mir bitte:
Ist es der Verlust der Liebe oder die Kränkung, verlassen worden zu sein?
Ich weiß, dass jetzt der ein oder andere sagen wird: 1.5 Jahre ist doch gar nichts.
Ich muss es aber für meine Situation sehen - ich hatte hier ein echtes, neues Lebenskonzept.
Ich danke Euch von Herzen,
Tia