larrylouis
Gast
in meinen Träumen
doch kalt und herzlos
weht der Hauch,
der meinem Herz
entsteigt.
So liebevoll bist du mir
zugeneigt,
dass es mich schmerzt,
dich so zu sehen.
So sehnsuchtsvoll
und doch so hart
so gänzlich hemmungslos
und zart
und dennoch
ohne ein Gefühl
der Liebe,
das du nur unter
Leid verbirgst.
Und wortlos
blätterst du die
Seite,
auf der geschrieben war,
dass ich dich liebe.
Gefühle tötest du
im Schlaf,
das ist ein Leichtes
Dir.
Dein Herz verschließt du,
weil nicht darf
nicht sein kann,
was dich verletzt.
So ist dein Geist
vor allem Übel
und auch vor mir
in eine Gruft gesetzt.
Bewacht und angebunden
schlummert deine Leidenschaft
und stirbt in kleinen Schritten,
doch wächst auch deine Kraft
zu widerstehen
aller Qual,
bevor du sie erlitten.
Gefangen bist du längst
in meinen Träumen.
Doch auch in deinen
Augen kann ich sehen,
dass deine Träume
weiter gehen
und nur drauf warten
endlich frei zu sein.
Lass los und komm,
die Wünsche bleiben einsam
auf dem Weg,
den du in eine andere Richtung
gehst
bis du dich hoffentlich,
dann doch
einmal besinnst
und drehst
und auf der ersten Seite
meines Buches,
das LEBEN heißt,
als dessen Muse stehst.