Gone
Mitglied
- Beiträge:
- 1
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 2
- Mitglied seit:
Im Mai haben mein Mann und ich uns getrennt. Wir waren 12 Jahre zusammen, davon 7 verheiratet. Wir haben 3 Kinder zwischen 2 und 9. Jetzt bin ich 34.
Die letzten Jahre waren sehr anstrengend. Kleine Kinder, Hausbau, im Job Fuß fassen.
Als ich mit dem dritten Kind (das er unbedingt wollte) schwanger war, fing er an, wieder vermehrt durchs Nachtleben zu schweifen. Dazu legte er den Ehering ab.
Es gab viele viele unschöne Begebenheiten. Enttäuschungen. Er war so oft betrunken und nicht fähig zu Familienausflügen.
Er hat unsere Jüngste nivht einmal als Baby gebadet oder sie mir nachts, wenn sie weinte abgenommen.
Er hat mir sogar ins Gesicht gesagt, dass es ihm sch.gal ist, wenn ich nicht mehr kann. Deswegen kommt er nicht aus der Kneipe heim.
Es war so wahnsinnig lieblos geworden zwischen uns.
Und trotzdem. Ichvhatte fest daran geglaubt, dass er einfach überfordert ist. Und wenn die Kurze etwas größer ist und wir im neuen Haus sind, dann werden wir wieder zueinander finden.
Aber das haben wir nicht geschafft.
Er hat was mit seiner Kollegin angefangen. Ich saß daheim und hütete unsere Kinder. Stopfe im wahrsten Sinne des Wortes alles in mich rein und war so unglücklich. Als ich ihm das sagte, machte er komplett dicht. Ich kam nicht mehr an ihn ran. Es waren wirklich schlimme letzte Monate.
Aber mit ihr "ist alles so leicht"
Ich musste selbst drauf kommen, dass er ne Neue hat. Er sagte mir, er muss auf Dienstreise. Stattdessen war er mit ihr in unserem Ferienhaus.
Er hat den Geburtstag unseres Kindes (bevor alles rausgekommen ist) lieber mit ihr, als mit seinem Kind verbracht.
Und jetzt macht er all die Dinge mit ihr, die uns gehörten.
Er war sogar mit ihr in der Stadt unserer Hochzeitsreise.
Ich gab ihm 2 Wochen Bedenkzeit und musste ihn dann schweren Herzens arauswerfen. Er wäre immer noch hier und würde beides parallel laufen lassen. Das wäre ihm das Liebste. Aber ich wär vor die Hinde gegangen.
So viele Anschuldigungen.
Und trotzdem bin ich so unendlich traurig. Die Traurigkeit überrollt mich wie eine Welle, mit so großer Wucht, dass ich keine Luft mehr bekomme.
Wir hatten einmal etwas ganz Besonderes, das im Alltag kaputt gegangen ist.
Wir waren unzertrennlich und meistens am lachen.
Und er fehlt mir so unendlich.
Manchmal schlafen wir noch miteinander. "Damit wir wenigstens 1x im Jahr guten Sex haben" sagt er dazu.
Und am Sex lags nicht. Der war immer gut. Und mind 2x/Woche.
Er ist jetzt 5 Monate weg und es tut immer noch so unglaublich weh.
Er ist 2-3x pro woche bei mir und den kindern. Er kümmert sich um ein Vielfaches mehr um sie als früher. Aber seine ständige Anwesenheit macht mich fertig. Ich kann einfach nicht loslassen. So dringend bräuchte ich Abstand.
Wenn er hier ist verlasse ich das Haus. Aber erbleibtbimmer noch 1-2 Stunden hier, wenn ich wieder da bin. Zum quatschen.
In den letzten 5 Monaten hatte ich 5 Sexpartner. In den 34 Jahren vorher 2.
das tut mir auch nicht gut.
Aber ich vermisse die Nähe.
Ich war beim Psychologen. Sie sagte mir, dass ich keine Therapie brauche, sondern einfach eine schwere Trennung durchmache.
Es tut mir nur so leid für die Kinder, wenn mir scheinbar aus dem Nichts Tränen runterlaufen und ich es nicht unter Kontrolle bekomme.
So gern hätte ich den Mann zurück, den ich geheiratet habe. Nicht den, der er geworden ist. Wo ist er hin?
Ablenkung hilft, ja. Aber am Ende ist es doch nur Ablenkung.
Ich habe wieder angefangen, meine Hobbys aufleben zu lassen.
Allein mit 3 Kindern war das vorher schwer. Aber seit er weg ist, ist er so oft hier oder hat die Kinder, dass ich erst lernen musste, wie ich die Zeit mit mir verbringen kann
Wann wird der Schmerz aufhören? Manchmal fshr ich in Gedanken an eine Baum, nur damit das aufhört. Würde ich niemals machen. Aber die Gedankwn lähmen mich
Liebe Grüße
Gone
Ich danke dir. Nach so einem Beitrag habe ich gesucht. Du zeigst mir, ich bin auf dem richtigen Weg.