Julia1234
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ist es normal dass ich so trauere obwohl ich die Trennung wollte/ will?
Im Januar habe ich mich nach 19 Jahren Beziehung von meinem noch Mann getrennt.
Wir haben uns total auseinander gelebt, sind im Stress durch den Alltag gehastet und hatten wenn überhaupt nur noch organisatorische und oberflächliche Worte füreinander.
An Sex und Nähe mangelte es seit Jahren.
Ich habe das Nestmodell durchgezogen und bin in eine kleine Wohnung gezogen in der ich aber nur nachts schlief. Tagsüber kümmerte ich mich im gemeinsamen Haus um Kinder und den Alltag.
Wir hatten also nach wie vor viel Kontakt. Mein noch Mann bedrängte mich zurück zu kommen. Er nannte es kämpfen um mich, dies verstärkte meine Meinung zur Trennung aber nur. Er sagte immer und immer wieder ich soll zurück kehren.
Nun überschlugen sich die Ereignisse. Durch unseren Sohn erfuhr ich dass er eine neue Freundin hat. Erst stritt er es ab, dann zog er aber direkt bei ihr ein als ein Streit zwischen uns eskalierte.
Nun möchte er ausziehen ( hat noch einige Möbel bei uns im Haus, ist aktuell bei seiner Freundin untergekommen).
Betreut die Kinder bereits gemeinsam mit seiner neuen Freundin und möchte so schnell es geht die Scheidung.
Eigentlich sollte mich das ganze nicht so treffen oder? Da ja ich die Trennung wollte. Aber warum kann ich nach 5 Wochen nicht schlafen, nicht essen, an nichts anderes denken?
Was ist los mit mir? Bereue ich die Trennung? Ging alles nur zu schnell?
Bin ich einfach nur doof weil ich das haben möchte was ich nun nicht mehr haben kann?