Zitat von Fridoline: Wie geht es euch mit der Limerenz in Bezug auf Gefühle der Hoffnung?
Ich denke, Hoffnung ist die Basis jeglicher Gedanken.
Leider ist es nicht selten falsche Hoffnung.
Zitat von 6rama9: Sehr deutlich Limerence
Zitat von 6rama9: Ich behaupte mal, dass die meisten Menschen in toxischen Beziehungen oder schädlichen Affären darunter leiden.
Zitat von 6rama9: mal das Affärenforum durchflöhen und nach dem typischen Anzeichen suchen. Du wirst reichlich fündig.
Ich persönlich finde, hier in dieser Forumswelt sollte man nicht auf fachlich korrektes vertrauen.
Zu viele "Experten", die sich hier zu Diagnosespezialisten profilieren.
Ich persönlich finde dieser Begriff, dieses Zustandsbild stellt sich sehr dehnbar dar.
Mit Sicherheit nicht wie Krebs oder eine Schizophrenie diagnostizierbar.
Darum finde ich es interessant, wenn nur vermutlich Betroffene ihre Erfahrungen erörtern.
Zitat von Stillermitleswr: Warum denkst du, dass du darunter leidest?
Dies ist keine Krankheit.
Nicht jeder der verliebt ist leidet.
Ich persönlich bin schon lange voller tiefstem Schmerz.
Doch weil ich weiß warum und für wen leide ich nicht.
Ich fühle.
Zitat von Stillermitleswr: Es bedeutet ja so sehr verliebt zz sein, dass es über die normale Gefühle hinausgeht.
Aber wer verhängt nun die Grenzen?
Wer schreibt einem anderen Mensch vor, wie er zu lieben hat?
Wer legt fest, ab wann eine pathologische Gefühlstiefe vorliegt?
Kann es nicht sein, daß auch Resilienz eine Rolle spielt?
Charakter und Situation eben eine emotionale Situation prägen?
Zitat von Stillermitleswr: Ich denke daher ist es allgemein schwer das zu unterscheiden, da ja jeder seine Gefühle anders lebt und zeigt
Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.
Zitat von Kenneich: Dann wieder glaube ich daran, in ihm meine Dualseele gefunden zu haben.
Dies halte ich für eine temporäre Spinnerei, meist Anfänger bzgl. Verliebtheit spinnen so Zeug zusammen.
Zitat von blaublond: so auf den Typen fixiert
Schon Dein Jargon "Typen" bildet eine Männer entwertende Grundeinstellung ab.
In meinen Augen disqualifizierst Du Dich durch so ne abwertende Bezeichnung als ernstzunehmende Partnerin.
Ich bezeichne Dich ja auch nicht als "Schnalle".
Zitat von blaublond: sie hat davon in Psychologenkreisen gehört
/gelesen und sofort an mich gedacht
Tolle Psychologin.
Die mal zufällig etwas auf dem Klo in der Praline liest?
Zitat von blaublond: Limerenz ist leider noch mehr, hat Komponenten einer Suchterkrankung und Zwangserkrankung und geht leider über selbstaufgebaute Schwärmerei, Fokussierung der Person und etwas Verliebtheit hinaus.
So wird es wohl definiert, ja.
Trotzdem finde ich dies als dehnbares Phänomen.
Laut Definition bin ich von L. in starkem Ausmaß betroffen.
Jedoch empfinde ich meine Gefühle weder als pathologisch, noch übertrieben.
Vielleicht darum nicht, weil ich mir Gedanken darüber mache, machte, welchem Menschen meine Gefühle, meine Zuneigung gelten.
Auch warum.
Welche Erwartungen ich zulassen kann, welch Hoffnung.
Welche Träume.
Was bin ich bereit zu investieren?
Stehe ich zu mir?
Stehe ich zu ihr?
Vorallem: Wie stehen die Chancen zueinander zu finden, meine Gefühle erwidert werden?
Mir ist es eine Frau wert, dieses Paket an Emotionen zu tragen, ob schön oder oft quälend.
Noch nie zweifelte ich eine Sekunde daran, es mit diesem Menschen versuchen zu wollen.
Trotz einer sicher bestehenden emotionalen Abhängigkeit würde ich zumindest für mich keine abnorme Gefühlswelt bezeichnen.
Jede Sekunde Lebenszeit ist es mir wert.
Zitat von blaublond: Ich will hier in dem Thread aber weder meine Situation im Fokus stellen, noch eine Debatte über Limerenz und seine Daseinsberechtigung anstoßen. Mein Eingangspost ziehlte darauf ab, andere "Betroffene" (bzw die sich für betroffen halten) zu finden und mich mit ihnen über die Symptomatik und Lösungsansätze auszutauschen.
👍