Kerstin_2016
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Einst im Spätsommer im letzten Jahr,
war der Seelenschmerz plötzlich da.
Gefunden hatte ich den Mut nun endlich,
und machte die Trennung mir kenntlich.
War der Schmerz so groß die Monate zuvor,
erkannte ich nun wie mein Herz gefror.
Mich selbst zu verlieren,
keine Kräfte zu mobilisieren,
der Akku so leer,
das Herz unendlich schwer.
Wochen der Dunkelheit waren mein Freund,
das Hirn noch unsäglich verträumt,
das Herz vor Kummer gebrochen,
solche Tränen . . . ununterbrochen.
Oh, wie habe ich mich selbst verlassen
und mich dem Schmerz überlassen.
Mich selbst mit Vorwürfen gequält,
unendlich fiese Dinge aufgezählt,
mich selbst so nieder geschmettert,
in dunkle Tiefen weiter geklettert.
Was tat ich Dir an, meiner Seele. . .immer wieder,
ich trat Dich weiter immer tiefer nieder,
verdient hattest Du es nicht,
doch es war meine dunkle Sicht.
Doch Du bliebst bei mir,
dafür danke ich Dir.
Du, die Liebe meiner Seele, warst da für mich,
unterschätzt hatte ich da Dich,
die ganze Zeit hast Du mich getragen,
obwohl ich Dich hab´ geschlagen.
Du hast geschafft mich zu erhalten am Leben
und konntest mir die Liebe geben.
Du, meine Seele, mein Freund, mein eigenes ich,
Du hast mir verziehen, dafür liebe ich Dich.
Ich danke Dir von Herzen,
das Du mich befreit hast von den Schmerzen,
und ich in die Spiegel schau und erkenne,
wie ich mich zu mir selbst bekenne.
Deine Geduld, deine Liebe, Deine Energie,
vergesse ich Dir nie.
Du hast mich zu mir geführt,
damit mein Herz die Liebe erfährt.
Ich bewahre Dich mein größter Schatz,
denn ich habe ihn gefunden meinen Platz:
In mir selbst zusammen mit Dir,
gehst Du nun den Weg zusammen . . mit mir.
