Anonym_Extra
Gast
wie würdet ihr mit folgender Situation umgehen?
Euer Partner beginnt die Beziehung doppelt, also er hat zwei Freundinnen parallel. Dann findet ihr das ohne Spionieren nur durch seine Aussagen (die manchmal vermutlich so nicht geplant waren) raus.
Ihr verzeiht ihm und geht ihm jahrelang Vertrauen und alle Freiheiten.
Nach über vier Jahren kommt dann raus, dass er sich viel heimlich mit Frauen getroffen und viel gelogen hat - nicht nur getroffen auch mehr (angeblich kein Sex, aber es war Anziehung dabei). Ihr habt das die ganze Zeit im Bauch gespürt, er gibt aber immer nur den Teil raus, den ihr rausgefunden habt.
Da das nun die ganze Zeit im Bauch rummort wird leider auch spioniert und siehe da, immer mehr gefunden.
Das schlimme ist, die Freundin spürt im Bauch immer dass gelogen wird, weil eine sehr enge Beziehung zum Partner da ist - aber anscheinend scheint er diese enge Beziehung zur Freundin nicht zu haben?
Der Mann erzählt nun überall immer nur einen Bruchteil der Geschichte, wodurch andere ihn als armes Opfer sehen und die spionierende Freundin als die Böse.
Der gemeinsame Konsens der Beziehung (keine Lügen, Fremdgehen etc) wurde direkt am Anfang der Beziehung von beiden besprochen und für gut befunden.
Jetzt ist der Partner immer der Ansicht, dass Lügen, Heimlichkeiten eben einfach nur ein anderes Weltbild darstellen und die Freundin kleinlich ist.
Die Freundin kann nicht mehr, sie liebt den Partner wirklich - vermutet aber dass der Partner das nicht tut.
Und wenn man ein nicht monogames Weltbild hat, dann sollte man doch eigentlich direkt am Anfang einem solchen Konsens ohne Lügen, Heimlichkeiten etc nicht zustimmen, sondern direkt die Beziehung sein lassen, oder?
Ohne Kraft, unendlich traurig, voller Tränen und nicht wissend wie es weiter gehen soll.