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Mehr Gemütlichkeit

Fenjal
@Abendrot tja, der Supermarkt hat z.b. Äpfel wie Pink Lady, vs unserem Gravensteiner oder Boskop, die Leute kaufen diese gewachsten Pink Lady Äpfel.

Kaum Aroma, wenig Säure, schlechte Haltbarkeit, einer sieht wie der andere aus, dennoch er wird gekauft.
Dann die riesigen Fkeischtheken, zum Schleuderpreis, allein die Farbe, der stumpfe wässrige Eindruck des Fleisches...., niemals würde ich dort irgendetwas kaufen.
Diese Einkäufe befeuern die Massentierhaltung, das machen sich die Leute nicht klar.

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FloraVita
Zitat von Abendrot:
Meine Nachbarn sind dankbar , daß ich nur noch die Gänse habe und die Perlhühner abgeschafft habe . Sie haben sogar Jahr für Jahr 30 Hähnchen ausgehalten , dafür habe ich meine Pfauen abgeschafft .


Au ja, Perlhühner und Pfauen...
War auch froh als der Nachbar seine abgeschafft hatte.
Als ich seine Perlhühner das erste Mal hörte aber noch nichts von der Anschaffung wusste, wunderte ich mich was bei ihm so schrecklich quietscht

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A


Mehr Gemütlichkeit

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A
Zitat von Fenjal:
@Abendrot tja, der Supermarkt hat z.b. Äpfel wie Pink Lady, vs unserem Gravensteiner oder Boskop, die Leute kaufen diese gewachsten Pink Lady Äpfel. Kaum Aroma, wenig Säure, schlechte Haltbarkeit, einer sieht wie der andere aus, dennoch er wird gekauft. Dann die riesigen Fkeischtheken, zum Schleuderpreis, allein ...

Einmal bin ich an der Fleischtheke vorbeigegangen , da lag ein gut abgehangeners Stück Rindfleisch , nicht rot , eben gut abgehangen , wie es dann so aussieht .
Ich habs gekauft und der Verkäufer freute sich und sagte , sie wären es nicht losgeworden . Seien gefragt worden , warum schlechtes Fleisch angeboten wird , das würden sie melden . Ist wirklich passiert, Dummheit , nein besser Unwissenheit macht sich immer mehr breit .

#48


Worrior
Ich hatte in jungen Jahren mal eine Freundin die hatte zwei Esel. 🤣
Sie meinte immer sie hätte ja eigentlich drei aber das war seltsam, den dritten hab ich nie gesehen. 🤨

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Blindfisch
Zitat von Worrior:
Sie meinte immer sie hätte ja eigentlich drei aber das war seltsam, den dritten hab ich nie gesehen.

Da du von deinen jungen Jahren redest, gehe ich davon aus das dein Bartwuchs noch nicht ausgeprägt war. Mit der Notwendigkeit der Rasur und der damit einhergehenden Dringlichkeit in den Spiegel zu schauen, wäre dir wahrscheinlich der dritte Esel ins Auge gefallen. Entspannter Smiley

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Gorch_Fock
Zitat:
Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Träume? Und wie geht ihr mit der Angst vor der Bürokratie um?

Diese Träume können in der Extremform halt auch im Extremismus enden. Wenn ich meine, ich bin mein eigener König, dass ich in einer GmbH oder Staatssimulation lebe, die mir keine Vorschriften machen kann und Steuern muss man schon gar nicht zählen.

Das "Königreich Deutschland" ist genau mit diesen Träumen von einem freien Leben auf Nepp-Tour gegangen, hatte sogar zuletzt Bauernhöfe aufgekauft. Als "Staatsangehöriger" mit Fantasieausweis durfte man dann sehr oft Arbeitseinsätze leisten ("Vision wird Tat"). Und ganz viel Geld an den König zahlen. Und nein, kein "Engel-Geld", sondern harte Euros.

#51


L
@Amyontour Hühner, Enten und Kaninchen machen im Verhältnis zu Großtieren wenig Arbeit und sind auch relativ günstig und von den Auflagen her einfach zu halten. Wir hatten sehr lange Hühner, Laufenten (super für Schnecken, die den Gemüsegarten belagern wollen), 3 Schafe und Kaninchen und das hat immer viel Spaß gemacht. Gegessen haben wir nie eins von denen, ab und zu hat der Fuchs oder Marder was vom Federvieh gestibitzt, dann wurde halt wieder ersetzt.

Bei Großtieren schaut es schon ein bisschen anders aus. Wenn du dementsprechend viel Weideland hast, wäre das schon mal gut. Silage muss man richtig lagern und Heu ist richtig teuer geworden in den letzten Jahren. Dazu kommen andere Kosten wie Tierarzt oder zb Zaunerhaltung und man braucht auf alle Fälle landwirtschaftliches Gerät - auch alles nicht billig.

Ich persönlich finde, dass diese Art der Arbeit erdet und ich helfe echt gerne im Stall aus. Aber ich möchte nicht erstverantwortlich sein und es JEDEN Tag machen müssen. Du hast einfach keinen freien Tag mehr. Mal ein paar Tage wohin fahren ist auch oft schwierig, weil man jemanden braucht, der sich kümmert. Bei Federvieh und Kleintieren geht das meist ganz flugs, eine Kuh kann je nach Jahreszeit schon aufwändiger sein. Vor allem braucht man jemanden, der sich auch im Krankheitsfall (längerfristig) kümmert und tatsächlich scheitert es oft bei vielen genau daran. Nicht jeder kann sich mal schnell um eine Kuh kümmern, vor allem gibt es viele, die sich das gar nicht trauen.

Ich finde, es ist eine schöne und bereichernde Arbeit/Hobby, aber es ist eben je nach Bestand auch ein Knochenjob. Du rückst aus bei jedem Wetter und jeder möglichen körperlichen Verfassung und das Tag für Tag. Wobei es natürlich schon ein Unterschied ist, wie groß der Bestand ist.

Ich persönlich möchte weder meinen Chai noch den Stall und die Arbeit dazu missen, aber ich habe eben den Luxus, dass ich nur freiwillig helfe und mir das gut einteilen kann.

Wenn man sich das alles durchrechnet, du das Grundstück hast und Freunde und Familie, die mit anpacken, dann ist das schon möglich - mit den Auflagen muss man sich natürlich beschäftigen, aber das sollte man sowieso immer, bevor man sich ein Tier holt. Es gibt dazu gut vernetzte Gruppen zu den verschiedenen Tieren, wo man wertvolle Tipps kriegt und auch Leute findet, die bei gewissen Dingen helfen können, wenn man das selber nicht kann (Schafschur zb oder Klauenpflege). Ich finde, das ist heute sogar einfacher als vor 30 Jahren, weil man sich über die sozialen Medien gut vernetzen kann. Natürlich wird aber auch viel Mist verbreitet, aber wir wissen ja, dass man nicht alles glauben darf, was im Netz steht 😁 .

Also ohne Kuh 🐄 sicher viel einfacher als mit, aber wenn wirklich Leidenschaft dahinter steckt, warum nicht auch mit? Machbar ist es sicher! 🙂 Als gemütlich würde ich es aber, glaube ich, nicht bezeichnen. Bodenständig und rustikal vielleicht eher.

x 6 #52


Amyontour
Ich möchte noch dazu sagen dass es für mich mehr Stress bedeutet 2 Stunden im Stau zu stehen, meine Termine durch Gründe nicht zu erreichen, korrintenkacker (Hasen sind noch süß)…
Wir alle plagen über Bauchschmerzen und dann will man uns teures Zeug verkaufen.

Dabei bräuchten wir nur Natur und etwas Ruhe.

Ob es eine Kuh wird oder nur Hühner und paar Beete, da muss ich schauen wie es mir Spaß macht.

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Balu85
Zitat von Amyontour:
Für mich persönlich würde das bedeuten, ein paar Hühner zu halten, vielleicht eine Kuh, und mein eigenes Gemüse anzubauen. Klingt einfach, oder?

Ja klingt einfach....aber dafür braucht man halt auch Platz. Auf dem Land sollte das auch kein Problem sein. Ich denke nicht das man Hühner anmelden muss, oder Kaninchen. Wieder was anderes ist es wenn es ums Schlachten geht. Da gibt es sich wieder Vorschriften, wobei die sich meines Wissens bei Eigenbedarf im Rahmen halten (Sachkundenachweis reicht wohl).
So eine Kuh...ja....unterschätz mal nicht den Platzbedarf. Bei uns haben einige Schafe oder Kamerunschafe. Und in trockenen Sommern müssen die dann teils auch schauen wie sie an Futter kommen.
Und das ist alles auch viel viel Arbeit die man halt so nebenbei machen muss. Neben dem eigentlichen Job. Und wenn man davon wirklich auch ein Stück weit Leben will...also sich selbst versorgen naja...das braucht dann schon etwas mehr als 3 Hochbeete.
Zur Bürokratie.....wer viel fragt geht viel irre. Wichtiger ist seine Nachbarn zu kennen.

x 1 #54


A
Zitat von Balu85:
Zur Bürokratie.....wer viel fragt geht viel irre. Wichtiger ist seine Nachbarn zu kennen.

🎯

x 1 #55


Amyontour
@Balu85 von der Kuh habe ich mich gedanklich verabschiedet, dafür waren die Ratschläge hier sehr hilfreich 🤗

x 1 #56


Amyontour
Und nein, ich will davon nicht leben, Gartenarbeit ist aber Therapie …
Nie empfinde ich es Arbeit weil ich mein Garten schön mache

x 2 #57


FloraVita
Zitat von Balu85:
Ich denke nicht das man Hühner anmelden muss,


Doch, in Deutschland ist das Pflicht. Sie müssen beim Veterinäramt oder Tierseuchenkasse gemeldet werden und der Bestand jährlich mitgeteilt. Kosten 20 Euro, jährlich, bei normaler Anzahl (variiert von Bundesland zu Bundesland).
Macht nur nicht jeder.

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Balu85
Zitat von Amyontour:
Und nein, ich will davon nicht leben, Gartenarbeit ist aber Therapie …

Ja kann es sein. Ich hab ja auch 2 Hochbeete für Gurken und Möhren, sowie ein Ecke für Kartoffeln und einige Sträucher Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren. Gerade für meine Tochter immer super zum Naschen im Garten.
Aber geht halt auch mal schnell....das Mäuse, Schnecken oder Kartoffelkäfer ordentlich zuschlagen.
Bewässerung hab ich letztes Jahr automatisiert. Weil ich nicht immer abends gießen kann (ist halt blöd wenn man erst 22:15 vom Arbeit kommt).
Also so als kleines Zubrot ist das schon super. Aber wer wirklich damit auch seine Kosten reduzieren möchte muss da auch schon Zeit reinstecken. Wer die immer über hat, kein Ding. Wer sie an anderen Stellen abzwacken muss -> blöd.
Was ich ulkig finde sind Laufenten....aber an denen ist halt nichts dran. Aber ich könnte mich beömmeln wenn die durch die Gegen watscheln.


Zitat von FloraVita:
Doch, in Deutschland ist das Pflicht.

ah...ok, wusste ich ni. Aber hab ja auch keine. Die BG Forstwirtschaft und Agrar könnte auch noch auf den Plan gerufen werden. Oder so. Mir gingen die 3 Jahre auf den Zeiger einfach weil ich ein großes Grundstück im ländlichen Raum habe. Als ich den dann endlich verklickern konnte das ich weder Tiere züchte noch sonst irgendwas Anbaue war Ruhe.

Zitat von FloraVita:
Macht nur nicht jeder.

Deswegen ist es wichtig mit den Nachbarn gut auszukommen 😜

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FloraVita
Zitat von Balu85:
Deswegen ist es wichtig mit den Nachbarn gut auszukommen


Oh ja! Auch weil Hähne gerne mal um 4 Uhr morgens schon krähen und keine Rücksicht darauf nehmen, dass Nachbarn im Sommer gerne bei offenem Fenster schlafen Grinsendes Gesicht
Und hoffen, dass zu Vogelgrippesaison, die Behörde nicht stichprobenartig kontrolliert.

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A


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