Tommy55
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ich habe soeben dieses Forum gefunden und schon ein paar Geschichten gelesen, die mir ein wenig geholfen haben.
Danke schonmal an alle, die sich meinen Text durch lesen.
Kurz die Fakten zu meiner Beziehung:
Meine Freundin ist 25 und ich bin 27 Jahre jung. Wir sind seit knapp fünf Jahren zusammen und lebten die ersten drei Jahre davon in einer Fernbeziehung. Momentan lebe ich in einer eigenen Wohnung und sie lebt in der selben Stadt, allerdings wieder bei den Eltern, weil meine Wohung zu klein ist und wir uns entschieden haben getrennt zu leben, bis wir mit unserem Studium fertig sind.
(In einem Jahr ungefähr)
Jetzt möchte ich mein Problem schildern: Meine Freundin hat schon seit Anfang der Beziehung Bindungsprobleme. Meistens ist es so, dass wenn wir zusammen Zeit verbringen sie schwer zu atmen anfängt und fast immer angespannt ist. Seit Jahren sagt sie mir, dass es nicht an mir liegt, sie sich versucht zu verbessern und es bei anderen Männern genauso war/wäre.
Ich habe schon einmal deswegen schluss gemacht und sie war sehr traurig aber trotzdem nicht bereit dieses Problem anzugehen.
Da ich diese Trennung nicht lange ausgehalten habe bin ich nach etwa einem Monat wieder zu ihr gefahren und habe sie darum gebeten es noch einmal zu probieren. Seitdem ist es teilweise besser geworden und wir haben herausgefunden, dass sie eine Abhängigkeit zu ihrer Mutter und kleinen Schwester (9) hat. Wenn sie einen Abend bei mir verbringt und wir am nächsten Morgen frühstücken, muss sie meistens schon nach Hause, um mit der kleinen Schwester Zeit zu verbringen.
Ich gebe mir solche Mühe, dass ich mich auch in ihrer Familie einbringe und bin ihr sonst auch immer ein guter Partner, was sie mir auch sagt. Allerdings kann ich langsam nicht mehr damit umgehen, dass sie in meiner Gegenwart angespannt ist. Sie sagt oft, dass es durch den Alltagsstress kommt oder schiebt es auf irgendwelche Konflikte mit ihrer Familie, bzw. Freunden.
Jetzt ist so ein Punkt erreicht, wo ich nicht mehr weiter komme. Mein Bauchgefühl sagt mir jedes Mal, wenn wir uns nicht sehen, dass wir praktisch getrennt sind. Ein Freund von mir meinte, dass es Menschen gibt, die einen nicht richtig lieben können und deren Emotionalität zum Großteil bei der Familie bleiben wird. (Egal wieviel Mühe man sich auch gibt)
Ich habe solche Angst, dass die Beziehung zu Ende geht, weil ich es mit dieser Frau nicht mehr aushalte. Irgendwie sagt mir mein Bauch immer wieder, dass ich für die Frau keine große Rolle spiele und dass ich gehen sollte, bevor es mich komplett kaputt macht.
Leider kann ich das gerade nicht. Wenn ich daran denke, fange ich an zu weinen und alles dreht sich nur noch um meine Freundin.
Der Text ist sehr verwirrend und es wäre vielleicht mal gut zu hören, ob jemand von euch etwas ähnliches durch gemacht hat?
Ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll.
Liebe Grüße, Tom