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LonesomeHeart
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Hallo,
ich habe mich schwer getan mein Problem in eines der Themenbereiche einzuordnen. In der Hoffnung, dass es sich wirklich um eine vorübergehende Krise in meine Ehe handelt habe ich meinen Beitrag hier einsortiert.
Mein Mann und ich sind seit 7 Jahren zusammen und seit 2 1/2 Jahren verheiratet. Wir haben zwei gemeinsame Kinder im Alter von 5 Jahren und 8 Wochen. Mein Mann hat mir nun vor fünf Wochen gesagt, dass er nicht mehr sagen kann ob er mich noch liebt. Er hat mir gesagt, dass er die Kinder und unser gemeinsames Leben liebt aber bei mir vor eine emotionale Wand läuft und nicht sagen kann ob und was da noch ist. Er begründet diesen Zustand damit, dass ich ihn in den vergangenen Monaten sehr enttäuscht habe.
Zur Erklärung, er hat vor gut 1 1/2 Jahren sein Studium mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossen und danach über ein Jahr nach einem Job gesucht. In dieser Zeit hat er sich - so seine Aussage - von mir nicht verstanden und unterstützt gefühlt. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber das soll jetzt eigentlich auch nicht das Thema sein. Jedenfalls haben wir uns in den letzten Wochen regelmäßig zusammengesetzt und ernste Gespräche geführt. Die ersten drei Wochen nach der Trennung hat er auch noch zuhause gewohnt. Vor zwei Wochen ist er dann zu seinen Eltern gezogen. Er sagt, dass sich bei ihm durch die Gespräche schon etwas bewegt hat. Die anfängliche Enttäuschung und Wut auf mich ist nun wohl nicht mehr da.
Dennoch kann er nicht sagen was da ist. Gestern sagt er zu mir, da ist sicher noch was, aber er kann derzeit keine Nähe - weder körperlich noch emotional - zulassen. Für ihn ist unser derzeit rein platonisches Verhältnis (wir sehen uns 2-3 mal die Woche wegen der Kinder) sehr angenehm, sagt er. Trotzdem versteht er, dass das für mich nicht geht. Ich kann ihn nicht als Freund haben, ich möchte mehr.
Jetzt überlege ich halt was wir machen können. Sollten wir vielleicht tatsächlich für eine gewisse Zeit vollkommen auf Abstand gehen? Aber eigentlich sagt er, dass ihm die Gespräche gut tun und er sich nicht bedrägt oder genervt fühlt.
Oder sollten wir weiter gemeinsam daran arbeiten? Aber wie? Wie kann ich es schaffen, dass er meine Nähe wieder zulassen kann? Ich denke er hat Angst erneut verletzt zu werden und kann sich deshalb nicht auf mich einlassen.
Habt ihr einen Rat? Wie sehr ihr das?
Danke, und viele Grüße
LH
ich habe mich schwer getan mein Problem in eines der Themenbereiche einzuordnen. In der Hoffnung, dass es sich wirklich um eine vorübergehende Krise in meine Ehe handelt habe ich meinen Beitrag hier einsortiert.
Mein Mann und ich sind seit 7 Jahren zusammen und seit 2 1/2 Jahren verheiratet. Wir haben zwei gemeinsame Kinder im Alter von 5 Jahren und 8 Wochen. Mein Mann hat mir nun vor fünf Wochen gesagt, dass er nicht mehr sagen kann ob er mich noch liebt. Er hat mir gesagt, dass er die Kinder und unser gemeinsames Leben liebt aber bei mir vor eine emotionale Wand läuft und nicht sagen kann ob und was da noch ist. Er begründet diesen Zustand damit, dass ich ihn in den vergangenen Monaten sehr enttäuscht habe.
Zur Erklärung, er hat vor gut 1 1/2 Jahren sein Studium mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossen und danach über ein Jahr nach einem Job gesucht. In dieser Zeit hat er sich - so seine Aussage - von mir nicht verstanden und unterstützt gefühlt. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber das soll jetzt eigentlich auch nicht das Thema sein. Jedenfalls haben wir uns in den letzten Wochen regelmäßig zusammengesetzt und ernste Gespräche geführt. Die ersten drei Wochen nach der Trennung hat er auch noch zuhause gewohnt. Vor zwei Wochen ist er dann zu seinen Eltern gezogen. Er sagt, dass sich bei ihm durch die Gespräche schon etwas bewegt hat. Die anfängliche Enttäuschung und Wut auf mich ist nun wohl nicht mehr da.
Dennoch kann er nicht sagen was da ist. Gestern sagt er zu mir, da ist sicher noch was, aber er kann derzeit keine Nähe - weder körperlich noch emotional - zulassen. Für ihn ist unser derzeit rein platonisches Verhältnis (wir sehen uns 2-3 mal die Woche wegen der Kinder) sehr angenehm, sagt er. Trotzdem versteht er, dass das für mich nicht geht. Ich kann ihn nicht als Freund haben, ich möchte mehr.
Jetzt überlege ich halt was wir machen können. Sollten wir vielleicht tatsächlich für eine gewisse Zeit vollkommen auf Abstand gehen? Aber eigentlich sagt er, dass ihm die Gespräche gut tun und er sich nicht bedrägt oder genervt fühlt.
Oder sollten wir weiter gemeinsam daran arbeiten? Aber wie? Wie kann ich es schaffen, dass er meine Nähe wieder zulassen kann? Ich denke er hat Angst erneut verletzt zu werden und kann sich deshalb nicht auf mich einlassen.
Habt ihr einen Rat? Wie sehr ihr das?
Danke, und viele Grüße
LH
Erzählt werden kann viel, um die Verantwortung für das was man selbst glaubt gibt es keinen Weg. Auch und besonders das Gefühlsgelände ist Märchengelände, gern vorgetragen als Alternative zu einer einfachen und schnöden Wahrheit.
