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Meine Borderline Partnerin hat mich verlassen, was nun?

Arnika
Zitat von Mia83333:
Dir muss nichts leid tun, mir geht es sehr gut. Ich habe von den geschilderten Dingen im Themen nichts mehr. Ich führe ein sehr erfülltes ...

Na, doch und natürlich tust du mir leid.

Hier gehen wir ja zwangsläufig eher auf die Dimension der Partner ein. Aber bei BL frag ich mich schon, was für ein verdammt mieses Karma oder Fluch einer verdammt bösen Hexe ist denn das?

Und Hypnosen, sorry, aber ich bitte dich… Das bewirkt im besten Fall ja nur, dass dich ein paar Reize nicht mehr so triggern (wie Zig. zum Kaffee). Aber immerhin.

• x 1 #391


M
Zitat von Arnika:
Na, doch und natürlich tust du mir leid. Hier gehen wir ja zwangsläufig eher auf die Dimension der Partner ein. Aber bei BL frag ich mich schon, ...

Du musst mir ja nichts glauben. Ich kann nur sagen das ich dank der modernen Medizin ein normales glückliches Leben führen kann. Ob du mir das glaubst oder nicht, überlasse ich ganz dir.

• x 1 #392


A


Meine Borderline Partnerin hat mich verlassen, was nun?

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Arnika
Zitat von Mia83333:
Du musst mir ja nichts glauben. Ich kann nur sagen das ich dank der modernen Medizin ein normales glückliches Leben führen kann. Ob du mir das ...

Da hast du mich erwischt. Ich glaube dir nicht. Weil es sowohl mit modernster Therapeutik als auch modernster
Neurowissenschaft einfach unmöglich ist. Was du also behauptest, ist planker Voodoo.

Du kannst ohne Füße nicht gehen - und selbst wenn du modernste Robotik-Füße hast, kannst du nur starr humpeln und nicht Sand zwischen deinen Zehen fühlen. Und das zu reparieren wäre dagegen echt easy.

Also betreibe hier bitte kein Gaslighting und keine Manipulationstaktiken aufgrund deiner Schwarz-Weiß-Denke und Angst vor Ablehnung. Es ist biologisch einfach nicht möglich.

• #393


PapaEmeritus
Man weiß ja zB durch Langzeitstudien, dass sich eher die Symptome verändern, das zugrundeliegende Temperament aber oft gleich bleibt. Man verändert ja nicht die Persönlichkeit, sondern maximal das Verhalten.

• #394


Arnika
@Mia83333 Hast du dir mal überlegt, dass du zuhause genau das machst: „Ich bin ja jetzt dank Hypnose wundergeheilt. Ich einzigartiges Wesen ich - und alles, was du nun machst, ist ab jetzt nur dein Fehler, du Dolm.“

Das hast du ja sogar bei mir versucht 🤣🤣😘

• #395


Arnika
Zitat von PapaEmeritus:
Man weiß ja zB durch Langzeitstudien, dass sich eher die Symptome verändern, das zugrundeliegende Temperament aber oft gleich bleibt. Man ...

Man muss halt dazusagen, diese Studien sagen nur, mit dem Alter ändert sich was. Könnte aber auch rein daran liegen, dass man unattraktiver wird und einem auch sozial die Partner nicht mehr so zufliegen. Weil die das Drama dann auch meiden und schlauer werden. Und dann fällt halt naturgegebenermaßen und automatisch und ohne eigenes Zutun der Haupttrigger weg.

• #396


Arnika
@PapaEmeritus Ich finds aber großartig, wie unsere BL hier versucht, selbst mich zu gaslighten. Selbst im Zuge belegbarer, nachweisbarer und belegbarer Fakten. „Das kannst du ja nicht wissen, du liegst falsch, das weiß sowieso nur ich.“ Ein Lehrstück.

Läuft zuhause also sicher super 🤣🤣🤦‍♀

• #397


PapaEmeritus
@Arnika

Naja, Studien zeigen oft eine Veränderbarkeit der Symptome, nicht unbedingt der zugrundeliegenden Persönlichkeitszüge. Da ich eh denke, dass PS einfach eine normale Variation im menschlichen Verhalten sind, macht das auch Sinn. Du kannst ja aus einem introvertierten Menschen auch eher keinen extrovertierten Menschen machen. Der kann lernen offener und sozialer zu sein, angetrieben wird der aber immer durch seine zugrundeliegende Introversion. Und genauso so schätze ich das bei PS ein. Das Betriebssystem ist immer das selbe.

• #398


Arnika
Zitat von PapaEmeritus:
@Arnika Naja, Studien zeigen oft eine Veränderbarkeit der Symptome, nicht unbedingt der zugrundeliegenden Persönlichkeitszüge. Da ich eh denke, ...

Absolut. Ich sage immer, „ich bin introvertiert, aber laut dabei.“ Ich habe einfach früh begriffen, den Ruhigen gehört nicht die Welt…

Das wurde natürlich dann ein Teil von mir, das ist nicht nur (mehr) reine Fassade, liegt mir auch gar nicht im Blute, aber ich brauche dennoch viel Zeit für mich selbst, mir wird mit mir selbst nie fad.

Aber selbst das war schon eine immense Kraftanstrengung und Verhaltensanpassung über viele Jahre oder Jahrzehnte. Und jetzt stell dir mal das um den Faktor 1000 vor. Ich werde ja sogar für „kindliche Schüchternheit überwunden“ bewundert. Und bei mir funktioniert das Gehirn. Der Alarmknopf war in Ordnung und ich konnte mit der Vernunft gegensteuern - ein BL kann das nicht.

• x 1 #399


PapaEmeritus
@Arnika

Ich bin tatsächlich auch ein sehr introvertierter Mensch. So schätzen mich viele nicht ein, aber ich bin’s. Ich bin zwar absolut schlagfertig, stabil, geh regelmäßig auf Konzerte, aber ich bin introvertiert. Ich habe meine Introversion sogar perfektioniert, wenn man das so sagen kann. Hab ich mich früher oft gezwungen gefühlt, bestimmte Dinge zu machen, weil es sozial erwünscht ist, mache ich es heute einfach nicht mehr. Ich denke sogar, dass sich Menschen im Laufe ihres Lebens mehr zu dem entwickeln, was sie temperamentsbedingt sind. Verstehst du was ich meine? Zwänge fallen weg, man kann eigene Entscheidungen treffen usw. Und dann wird man sich fast schon zwangsläufig hinsichtlich seiner Einstellungen entwickeln. Natürlich muss man sich hier und da anpassen, aber das passiert mMn nur in einem gewissen Rahmen.

• #400


Arnika
Zitat von PapaEmeritus:
@Arnika Ich bin tatsächlich auch ein sehr introvertierter Mensch. So schätzen mich viele nicht ein, aber ich bin’s. Ich bin zwar absolut ...

Ja genau. Und ich hatte bei Leibe keine introvertierten Eltern 😅 Meine internistische Schüchternheit wurde mir also von klein auf eher abtrainiert, phasenweise natürlich nicht immer erfolgreich, sondern das war dann eher mehr Druck, sich zurückzuziehen. Ich denke, du weißt, was ich meine.

Aber sich dann wie du oder ich zu „überwinden“, das kannst du nicht schaffen, wenn die Amgydalla wegen jedem Sch… Alarm feuert. Das basiert ja nicht zuletzt auf Vertrauen zu Mitmenschen. Und die würde nämlich grad dann feuern, wenn du einen besten Freund gefunden hast.

• #401


Arnika
@PapaEmeritus Das Drama hört ja hier nicht bei der Family auf - das selbe Schema hast du ja auch bei Therapeuten. „Vom Hero zum Zero“. Weshalb die zwar oft jahrelang in Therapie gehen - und immer mit dem absoluten Wunderwuzzi, aber auch dann schnell wieder wechseln. Selbst absolute Profis kratzen dann im besten Fall auch nur an der Oberfläche.

Auch ein Grund, weshalb die meisten Therapeuten das von vornherein ablehnen. Klingt hart, aber ist im besten Fall nur unfruchtbarer Energieaufwand - oder geht viel zu oft wie bei der hier bereits erwähnten Pfarrers-Stalkerin komplett nach hinten los.

• x 2 #402


PapaEmeritus
@Arnika

Ich hab das tatsächlich inzwischen bis zu einem gewissen Maß akzeptiert. Ich will und muss niemanden verändern, der das nicht will. Wer einen echten Veränderungswillen hat, sollte natürlich jede mögliche Unterstützung bekommen. Aber die Motivation sich zu verändern, ist ja oft zu gering, wenn das Verhalten funktioniert. Welche Motivation hätten wir zB, unsere Introversion zu verändern? Richtig, keine. Für uns funktioniert das ja und wir kennen und wollen es nicht anders. Das muss man einfach so akzeptieren. Ob da die Hirnstruktur, erlerntes Verhalten oder sonstwas ne Rolle spielt, ist mir persönlich vollkommen egal. Ich habe gesehen, wie der Mensch sich wiederholt verhalten hat, anscheinend kein Problem damit gesehen hat, was soll ich da noch machen? Ich finde es eh problematisch, dass das Verhalten überhaupt passiert. Wie soll man denn so jemandem vertrauen? Und ich hab den Menschen weit in mein Leben und meine mir wichtige Familie gelassen. Bei diesen Verhaltensmustern gibt es für mich auch kein „ein Mal ist kein Mal“. Diese Verhaltensmuster sind so destruktiv, da reicht eigentlich ein einmaliger Durchlauf. Irgendwie haben wir als Gesellschaft da auch vollkommen verlernt, klare Grenzen zu ziehen und zu sagen: das ist akzeptables Verhalten, und das nicht. Wir wollen verstehen, wir wollen verändern usw. Warum? Manchmal ist destruktives Verhalten einfach nur das, nach was es aussieht. Manchmal ist Kälte einfach nur Kälte, Abwertung einfach nur Abwertung, Bestrafung einfach nur Bestrafung, Kontrolle einfach nur Kontrolle und nicht eigentlich ein unbewusster Schrei nach Liebe.

• x 2 #403


P
Zitat von Mia83333:
Ich kann nur sagen das ich dank der modernen Medizin ein normales glückliches Leben führen kann.

Ich denke, dass emotionale Vernachlässigung oder Missbrauch in der Kindheit nicht bei jedem dieselben Schäden verursachen.
Bei dem einen reicht schon emotionale Vernachlässigung, bei dem anderen hinterlässt selbst schwerer Missbrauch
keine langfristigen Schäden.
Es kommt ja immer auf die Sicht des kleinen Kindes an und wie hilflos sich das Kind gefühlt hat.
Und die Medizin kann ja heute schon einiges leisten. Darf ich fragen welche Medizin Du nimmst oder ist das nur aufgrund von Therapie?

Zitat von PapaEmeritus:
Mir wurde tatsächlich Stalking vorgeworfen. Wurde sogar deswegen angezeigt (Nachstellen

Das ja auch so ein Klassiker. Aber um von Stalking zu reden, muss die Person das Opfer schon wiederholt aufsuchen und seine Lebensgestaltung nicht unerheblich beeinträchtigen.
Mit 1x vor der Tür auftauchen ist es nicht getan.
Wenn sie das nicht beweisen kann, wäre ich da entspannt.

• #404


PapaEmeritus
@PeterN

Naja, ich hab ja nach der Trennung nicht mal wirklich bei ihr vor der Tür gestanden. Das war ja alles erfunden. Die Polizistin meinte, es wäre mir untersagt zu klingeln und anzurufen. Da bin ich aus allen Wolken gefallen. Das hatte ich nie gemacht. Ich muss ja aber zum Glück nicht nachweisen, dass ich das nicht gemacht habe, sondern man muss mir nachweisen, dass ich das gemacht hab. Und das ging ja nicht, wie auch. Es hat sich auch anscheinend niemand wirklich die Mühe gemacht, das nachzuprüfen.

• #405


A


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