Pascal2910
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In den ersten Phasen denkt man immer in Bildern man sieht nur das gute und die Zeit in der man sich getroffen hat oder frisch verliebt war. Man möchte nicht wahr haben das es kein Chance mehr gibt dahin zurück zu kehren. Dann gibt es Phasen in denen man sieht was man selbst getan hat und wie viel es war was vielleicht viel zu wenig gewürdigt wurde und letztlich bestimmt auch mal, auch wenn es weh tut. was sie alles getan hat.
Wir vergessen manchmal darüber nachzudenken wieso es so gekommen ist und das (zb. in meinem Fall) auch ich ein halbes Jahr sehr unglücklich war. Wir sehen keine Chancen weil wir so beschränkt sind nur noch an eine Sache zu denken und vergeuden diesen willen etwas zu tun. es gibt jeden Moment in dem wir leben neue Chancen wir könnten ein neues Abenteuer planen oder etwas neues ausprobieren, wir sind wir und wir haben so Viel Energie und Kraft. Es fällt manchen genau so wie mir so schwer in die Zukunft zu Sehen und an eine neue Partnerin oder einen Partner zu denken, weil wir selbstverständlich noch an dem alten Festhalten. Es macht mich heute zwar etwas traurig aber irgendwie auch sehr Glücklich und ich weiß das es früher oder später bestimmt passiert. Genau so wie ich ihr damals über den Weg gelaufen bin und sie interessant fand, kann es mit jedem anderen passieren.
Ich habe immer darüber nachgedacht wie es wäre wenn ich meine Ex zum Beispiel nach Silvester mal frage, ob sie Lust auf einen Kaffee hat. Nicht weil ich sie zurück will, ich will wissen wie es sich anfühlt, vielleicht merke ich auch was ich alles an ihr nicht in meinem Leben möchte (Freundschaft oder mehr). Denn wie gesagt auch ich war längere Zeit sehr unglücklich und man begibt sich so oft in das Extrem: Entweder war nur ich schuld oder nur sie war schuld. So ist es nicht und auch wenn der Eine weg vielleicht leichter als der andere ist haben wir beide Die Fehler gemacht die dazu geführt haben. Es gehören immer zwei dazu.
Die Position in der man sich nach der Trennung befindet ist schmerzhaft aber auch rückwirkend erbärmlich, man begegnet nach der Trennung den Partner nicht auf Augenhöhe, man bettelt und verspricht und würde alles tun. Nun drehe ich auch mal den Spieß um und denke mal aus Ihrer Sicht.: Was will man mit so einem Typen? hat man wirklich Lust ein erbärmliches Elend anzunehmen? was will man denn damit? Man hat keine Lust etwas anzufangen um sich gleich um den Verlassenen zu kümmern. Nur wenn man für sich selbst da ist und sich nicht verbiegt und für sich alleine steht, ohne auf eine Hoffnung mit ihr hinzuarbeiten besteht Paradoxer Weise eine der realistischen Chancen. Warum? Weil man dann wieder sich selbst gefunden hat und Taff ist, weil man weiß was schief lief und auf keinen Fall diesen Prozess wiederholen möchte. Weil man endlich seien Eier wiedergefunden hat die irgendwo verschrumpelt seit einem halben Jahr herumliegen und das War es was nicht nur sie sondern andere und auch ich geliebt habe. Ich habe gesagt was ich will ich habe dem Partner zugehört und ihn respektiert und versucht ihn/Sie zu Verstehen weil es mir wichtig war auch Ihn sehr glücklich zu machen.
In den ersten Tagen der Trennung ist man unglaublich egoistisch man beginnt mit Gedanken wie:
-Ich will sie zurück und mache alles anders
-ich will mich verändern
-ich hoffe sie kommt wieder
-ich hoffe ich finde einen Weg
Doch in all den Momenten wo es normal zwischen uns lief vergesse ich nun das Wesentliche, wann Frage ich Sie mal wie es ihr geht (ohne dabei an Hoffnung für mich zu denken) Wann denke ich daran das es auch ihr nicht gut geht und wenn sie mir je etwas bedeutet hat dann sollte ich mich auch zusammenreißen und auch Ihre wünsche hier und Jetzt respektieren.Wieso kann man sich nicht für seinen Partner freuen? eben weil man noch an einer Sache festhält die sehr von mir ausgeht und Sie überhaupt nicht mal nach Ihrer Meinung fragt.
Ich habe mittlerweile Momente die sich Manifestieren in dem ich Sie gerne in den Arm zu nehmen um SIE zu trösten und Ihr mal zuzuhören um auch für Sie da zu sein, egal was vorgefallen ist. Sie ist kein Böser Mensch sonst wäre ich nicht so lange mit Ihr zusammen, wir haben Viel gestritten doch ich hätte jederzeit das Handtuch werfen können, doch es gab immer Momente in denen man darüber gestanden hat. Dies ist wahrscheinlich der schwerste Schritt und einer der härtesten Erkenntnisse für mich selbst doch es hatte mich sehr geholfen so zu denken, ich weiß noch nicht in welche Richtung ich gehe und ob Sie das überhaupt will