Zitat von Ferrismachtblau: Okay, du willst dich nicht ändern, du willst Dir keine Mühe geben ?! Dann lasse ich mich auf die Anmache ein (Anm.:er hat sie zuerst angemacht), ich hätte nie gedacht, dass so ein toller Typ auf mich steht! Das siehste mal, was Du an mir hast! Ich geh da jetzt einfach rein und lass mich drauf ein, denn ich hab genug davon, mich von Dir (und unserer Ehe) einengen zu lassen. Und wenn das bedeutet, dass du dich trennen willst, ist mir egal, dann trenn Dich halt!
Ich glaube, ja, damit kannst du richtig liegen.
Ich gehe davon aus, dass in unserer traumatisierten Kindergesellschaft die meisten Dinge auf Sandkastenebene ablaufen. So ist das halt mit unerlösten Kindanteilen. Man bleibt emptional in diesem Alter stecken. Und bei den meisten haben solche Vernachlässigungen eben rund um die Sandkastenzeit und früher, Dank unserer super Geburtsheilkunde und Inverwahrungsmaßnahmen von Babies/Kleinkindern entgegen jeden gesunden Menschenverstandes, stattgefunden.
Zitat von Ferrismachtblau: Ich aber habe die Depressivität gesehen, weil ich das als Kind schon kannte von meiner Mutter, die depressiv war.
Da haben wir also eines deiner Muster. Muss sich "vertraut" angefühlt haben und könnte sogar bei der Partnersuche eine Rolle gespielt haben. Endlich wieder "zuhause" angekommen!
Zitat von Ferrismachtblau: 1.Mich hat das bei ihr eher genervt, weil es mich an meine Mutter erinnert hat. Die saß manchmal nur am Sofa und ich hab als Jugendlicher dann schon immer morgens gleich gewusst was los ist... --> Sorge, Frust ...dabei hatte ich selber genug Probleme als Pubertär..
macht langfristig coabhängig.
und macht es schwer auf Dauer die eigenen Zustände zu fühlen und zu identifizieren
Zitat von Ferrismachtblau: Es könnte auch sein, dass sie im Sommer schon Angst vor dem Herbst hatte wegen der Verstimmungen, die dann meistens im November recht heftig waren in der Vergangenheit....
manchmal macht man Dinge einfach in der verzweifelten Hoffnung, dass "es" endlich aufhört
Zitat von Ferrismachtblau: Ich denke, ich hätte sie vollkommen gelassen ihre Gefühle und Stimmungen fühlen lassen sollen, obwohl mich ihre Gefühle und Stimmungen innerlich fertig gemacht haben, weil ich sie "gesehen" habe und "mitfühlen" musste. Also größere innere Distanz bei gleichzeitiger Anteilnahme und Wertschätzung. Ich hätte quasi zu ihrem persönlichen Dauer-Profi-Berater mutieren müssen.
nein.
sie hätte sich mitteilen müssen.
und du auch.
in ich Form.
ich fühle mich niedergeschlagen, depressiv, melancholisch.
ich fühle Wut auf diesen Zustand.
ich fühle mich unfähig. usw
ohne direkt nach Gründen und Erklärungen oder noch schlimmer, Rechtfertigungen suchen zu (müssen)
du hättest dich mitteilen müssen:
ich fühle mich verantwortlich für deine Stimmung
ich habe die Befürchtung, dass du mir die Schuld dafür zuschieben könntest
ich fühle mich mangelhaft, wenn es dir nicht gut geht
ich spüre Ärger
usw.
ihr habt beide jeder für sich das mit sich selber ausgemacht
und TROTZDEM gleichzeitig insgeheim die Schuld dem anderen zugeschoben