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Meine Gedankenfundkiste

Hypatia

Hypatia
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Liebes Forum.

Lange hast du mir gar nicht gefehlt. Also für meine Verhältnisse lange 😄. Ich musste viel verdauen. Seeeeeehr viel. Bin ich fertig damit? Nein. Aber mir fehlt dafür vielleicht auch mein Ort, den ich vor vielen Jahren genau hier fand. Wo ich meine Gedanken abladen kann, wo sie irgendwie festgehalten sind, ohne noch schwer auf meinen Kopf zu drücken. Deshalb bin ich wieder hier. Unter altem Namen, weil ich den echt mochte.

Heute morgen hörte ich ein Lied im Radio und ich bekam die Idee, das vielleicht einfach teilen zu wollen. Einfach meine Gedankenwelt, die für mich lustig und farbenfroh ist. Aber nicht nur. Sie ist auch nachdenklich, traurig, nie einsam, und es fehlt mir jetzt eben etwas, das ich sehr gerne mochte. Wie den meisten hier, denke ich.

Wer mag, darf mir gerne hier schreiben, falls euch was davon interessiert oder ihr etwas mit mir teilen wollt. Alles ist leichter, wenn man nicht alleine ist. Aber im Prinzip stelle ich es mir wie eine Art Tagebuch meinerseits vor, mit allem, was ich eben in meinen Gedanken so finde und mir weiterhilft. Mich erinnert, zurückwirft oder auch vorwärts bringt. Da ich stark durch Musik getriggert werde, auch vermutlich viel davon.

Was war das also für ein Song heute im Zug? (Da ich, glaube ich, ein paar Tage warten muss, um Links einzustellen, erst mal nur so der Titel. Hol ich nach.)
FIVA – Die Stadt gehört wieder mir

„Du kannst die Katze behalten, doch die Stadt gehört mir!“ Was für eine Hookline 😄. Aber wenn jemand denkt, ich wäre sarkastisch, wütend oder bereit, das lächerlich zu betrachten: nein. Die Wahrheit ist: Ich hörte dieses Lied überhaupt nur, weil ich keinen normalen Pop-Sender mehr hören kann, ohne zu denken, jeder Song spricht zu mir. Ich glaube ja, in Wirklichkeit singen die alle über mich 🥴😏. Also hör' ich bis auf Weiteres Alternative & Nischenradio. Denn ja, lieber Kygo, ich weiß: „I save my love for somebody else.“ Aber das musst du mir ja nicht 3-mal die Stunde ins Ohr hauchen.

Bis bald.
Eure Hypatia

• x 6 #1


Charming
Meine Gedanken dazu

was war damals dein Forengrund hier zu sein und was hat dich damals bewogen, das Forum zu verlassen?

☺

• x 2 #2


A


Meine Gedankenfundkiste

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Dennis1982
Guten Abend Hypatia,

ich kann gut nachvollziehen, was du beschreibst. Manchmal braucht man einfach einen Platz, um Gedanken loszuwerden, ohne dass sie einen weiter belasten. Musik macht bei mir auch viel auf, wenn auch in eine andere Richtung. Ich finde es gut, dass du wieder hier bist und das teilst. Schreib einfach, was dir hilft - die Community hilft sicher gerne.

Viele Grüße
Dennis

• x 3 #3


Hypatia
Hi @Charming ,

ich hab mir ja diesmal vorgenommen sehr bei mir und meinen eigenen Themen zu bleiben. Das ist mir beim letzten mal leider nicht gelungen, weshalb ich mich abgemeldet habe. Aber irgendwie ist das mein Wohnzimmer gewesen und ich stelle fest, dass ich diese Art von Interaktion sehr vermisst habe. Aber die Pause war gut. Sehr gut sogar.

Mein erster Aufschlag hier im Forum war ja schon 2021, das ist verjährt. Ich suchte nach Antworten warum ich mich außerhalb meiner Beziehung verlieben konnte. Ich hatte auch schon viele Namen hier und da man mich sowieso erkennen würde, wenn man denn will, dann lieber gleich den, mit dem ich vermutlich am längsten hier war.

• x 2 #4


Hypatia
Zitat von Dennis1982:
Guten Abend Hypatia, ich kann gut nachvollziehen, was du beschreibst. Manchmal braucht man einfach einen Platz, um Gedanken loszuwerden, ohne dass sie einen weiter belasten. Musik macht bei mir auch viel auf, wenn auch in eine andere Richtung. Ich finde es gut, dass du wieder hier bist und das teilst. Schreib einfach, ...

Vielen Dank, das hab ich vermisst. KI ist nett, aber echte Resonanz ist doch was anderes Lachendes Gesicht.

• x 2 #5


Hypatia
Guten Morgen,

heute sehe ich ein wenig müde aus. Aber macht nix, lächeln ist sowieso die bessere Ausstattung im Leben.

Ich sitze im Zug und denke über meine 7 Plagen des Liebeskummers nach. Hm, ich glaub sieben waren es nicht, aber die hatten es in sich.

1. Luft
Als erstes musste ich wieder lernen zu atmen. Neben der puren Panik im ersten Moment blieb mir das Wegbleiben meines Atems 2-3 Wochen erhalten. Soetwas kannte ich noch nicht. Das saß tiefer als alles andere. Ich glaube es war einfach ein tiefer emotionaler Schock.

2. Träume
Das gleiche bei Träumen. Selbst wenn ich nur 5 Minuten kurz auf der Couch wegnickte, hatte ich das Gefühl 3 Tage durchgeträumt zu haben. Und sie machten alle keinen Sinn, dachte ich. Bis ich irgendwann die KI fragte und die sagte, naja das ist ja ganz klar. Sie erklärte mir den Traum, den ich am komischsten fand. Ab da hörten sie auf. Ich erzähl euch den später mal.

3. Selbstzweifel
Ich war immer ein Mensch der sich selbst am härtesten beurteilt hat. Ich kämpfe, gebe selten auf. Aber ich musste etwas anderes lernen, wenn mich das nicht kaputt machen sollte: Selbstfürsorge. Ich behandelte mich selbst wie ein verwundetes Tier. Ich dachte auch, ich müsste mich in Selbstliebe üben. Aber ich denke das folgt vielleicht ein wenig daraus, wenn man anfängt sich selbst ernst zu nehmen.

4. Haut
Das erste mal beobachtete ich wie sehr Stress meine Haut traktierte. Und wie lange ich brauchte, sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie war wirklich ein Spiegel meiner Seele. Aber auch hier half Selbstfürsorge.

5. Gedankenkreisen und Müdigkeit
Diese Müdigkeit zu maskieren war ziemlich schwierig. Ich glaube es war nichtmal der schlechte Schlaf, eher dieses ausgelaugt sein durch all diese Gefühle. Alles was man zum 105. mal durchdenkt. Aber am Ende helfen einem nur die eigenen Klarheit und Grenzen, auch irgendwann zu sich selbst zu sagen: stopp. Das führt zu keinem neuen Ergebnis. Ich kann es nicht ändern. Ich muss es heute nicht lösen. Eine milde Form von radikaler Akzeptanz.

6. Traurigkeit
Schon auch ein Teil von Gedankenkreisen, aber eher diese ganz, ganz tiefe Form, die man nicht denkt, sondern fühlt. Der brutale Verlust von etwas das man gar nicht loswerden wollte. Alles unterhalb des Egos und des eigenen Willens.

Ich glaube das waren die akuten Dinge die mich die letzten Monate in Schach hielten. Und es auch noch tun. Nur nicht mehr 24/7. Allerdings glaube ich: ich habe Angst loszulassen. Immer wenn ich es tue, schlägt es 10x so stark zurück. Aber da hilft nur: weiter üben. Irgendwann ist es gut, auch für mich.

Habt einen schönen Tag 🍀 .

• x 5 #6


Hypatia
Gerade denke ich, dass sich die echte Hypatia im Grabe umdrehen würde, wenn sie wüsste womit sich Fake-Hypatia hier beschäftigt 😄.

Aber heute geht es mir gut. Viele soziale Kontakte gehabt, viele andere Probleme auf der Arbeit. Vor mir im Bus sitzt ein Kind mit Geburtstagsballons und hat einen Riesenspaß damit. Und vielleicht tut mir das hier auch mehr gut als ich dachte 🙂.

• x 4 #7


Hypatia
Ich würde gerne etwas Trauriges über mich erzählen. Nicht soooo schlimm, aber ich möchte es trotzdem irgendwohin schreiben. Ich weiß nämlich nicht ob das normal ist oder ob es vielen Menschen so geht.

Ich hab mich so lange nicht gemocht. Ich konnte mich nur durch den Blick von Menschen von außen als schön wahrnehmen. Jetzt hatte ich Glück mit den Menschen die mich umgeben, vielleicht habe ich die auch so gewählt, das wäre jetzt nicht unwahrscheinlich. Aber sie gaben mir das Gefühl schön zu sein. Von innen und von außen. Aber in mir habe ich das nie mit der letzten Überzeugung gespürt. Und je älter ich werde desto schwerer wird das, weil einem immer vorgegaukelt wird, dass Jugendlichkeit die einzige Form von Schönheit ist.

Jetzt habe ich das Glück und Pech in einer Zeit von Social Media zu leben. Teilweise einer Scheinwelt ohne Gleichen. Aber andererseits gibt es den Vorteil: Frauen in meinem Alter und aufwärts finden dort statt. Sie demokratisieren die Medienlandschaft, indem sie sich nicht zu einer Randgruppe degradieren lassen. Und sie sind schön und anziehend mit all ihren vermeintlichen Makeln und nicht nur mit ihrer Ausstrahlung.

Lange konnte ich das nicht wahrnehmen. Lange dachte ich, mit jeder Falte wäre ich weniger wert. Weil ich es nicht von innen fühlte und es auch nicht verstand.

Aber mich selbst zu behandeln wie ein verwundetes Tier, das Pflege braucht, wie ich oben schon schrieb, half mir offenbar bei einem neuen Blick auf mich selbst.

Es begann wirklich damit, dass ich mir, als es mir schlecht ging, selbst zugestand: 'Ja, das ist wirklich schlimm. Du hast verdient, dass sich jemand um dich kümmert.' Und dann fiel mir auf, dass nur ich übrig blieb, der das tun kann. Ich kochte mir also Tee, deckte mich warm zu und tat nur das, was mir auch gut tat und ich mir zutraute. Ich überforderte mich nicht mehr ständig, indem ich mir Sachen abverlangte, zu denen ich emotional einfach nicht in der Lage war. Ich begann meine eigenen Grenzen zu respektieren, anstatt sie ständig nieder zu trampeln. Ich fing an, meinen Geist und meinen Körper zu achten. Etwas, was mir vorher niemand beibringen konnte, begann ich zu fühlen. Ich darf mir zuhören. Ich darf mich ernst nehmen. Ich bin wichtig und ich muss mich nicht nur mit Härte vorwärts bringen.

Ja, ich bin ein Freund von: von nichts kommt nichts. STRENG. DICH. AN. Und ich denke noch nicht mal, dass ich rückwirkend alles, was ich in meinem Leben erreicht habe, durch diese Erkenntnis ändern würde. Aber ich hätte es mit viel weniger Zweifeln, Angst und Überforderung getan. Mit etwas mehr Stolz auf mich und mein Dasein. Etwas mehr Wertschätzung und Freude. Ich hätte mehr Liebe für mich übrig gehabt.

Liest sich ein wenig wie aus einem Selbstliebe Ratgeber. Aber das kann einem niemand beibringen. Vielleicht die Tür zeigen, ja. Und an der Stelle vermisse ich hier @ QueenA , weil sie das schon lange wusste 🙂. Und nein, ich vergehe trotzdem nicht in Dankbarkeit für das Erlebte, was mich zu diesem Punkt geführt hat. Ich nehme es nur als einen positiven Entwicklungschritt an und hoffe, dass sich dieses Gefühl wirklich manifestiert hat.

Und ja, liebe Männer. Ihr nehmt durchaus Frauen über 40 wahr. Seltsame misogyne Mythen, die da kursieren und euch ebenso wenig gerecht werden wie Frauen, mit sichtbaren Zeichen des Lebens.

Als Soundtrack kommt mir natürlich
Kitschkrieg feat. Blumengarten - Gut genug
in den Sinn 😆. Reich ich auch nach, wenn ich Links posten darf. Übermorgen glaub ich.

So. Für heute bin ich müde und lege mich schlafen. Gute Nacht und streichelt euch heute einfach mal selbst über den Kopf, wenn ihr mögt. Ihr seid es wert 🙂. Schlaft gut 🍀.

• x 6 #8


Hypatia
Oh Schade, zu früh aufgewacht 🙄. Dabei geh ich doch heute Abend weg 🤔. Hm, dann muss ich wohl einen Mittagsschlaf einlegen.

Ich hoffe ihr startet besser in den Tag 🙂🍀.

• #9


Hypatia
Oh @FoolishHeart ! Du bist auch wieder hier 🙂. Und du betreibst dein Café wieder, wenn ich das richtig sehe! Sehr cool. Da fällt mir grad wieder Tequila Sheila ein, das war lustig 😄. Bis bald 👋🏻.



Edit: oh, ich darf jetzt Links posten, toll!

• x 1 #10


Hypatia
Dann jetzt hier FIVA - Die Stadt gehört wieder mir

EDIT: Schade, das Video von Inas Nacht geht hier nicht, dann anders.

Das wäre das Video das ich eigentlich ausgesucht habe:
'https://music.youtube.com/watch?v=iDIIqmjt6Ic&si=vubADnlDD4nQ21Ip'

Für hier dann nur den:



Am Besten sind diese tiefen Tubas, finde ich. Oder heißt das Tuben? Nein, ich glaub das ist nur bei Kalamaris so 😆.

• x 2 #11


HappyMike
Zitat von Hypatia:
Ich würde gerne etwas Trauriges über mich erzählen. Nicht soooo schlimm, aber ich möchte es trotzdem irgendwohin schreiben. Ich weiß nämlich nicht ob das normal ist oder ob es vielen Menschen so geht.

Ich hab mich so lange nicht gemocht. Ich konnte mich nur durch den Blick von Menschen von außen als schön wahrnehmen. Jetzt hatte ich Glück mit den Menschen die mich umgeben, vielleicht habe ich die auch so gewählt, das wäre jetzt nicht unwahrscheinlich. Aber sie gaben mir das Gefühl schön zu sein. Von innen und von außen. Aber in mir habe ich das nie mit der letzten Überzeugung gespürt. Und je älter ich werde desto schwerer wird das, weil einem immer vorgegaukelt wird, dass Jugendlichkeit die einzige Form von Schönheit ist.

Jetzt habe ich das Glück und Pech in einer Zeit von Social Media zu leben. Teilweise einer Scheinwelt ohne Gleichen. Aber andererseits gibt es den Vorteil: Frauen in meinem Alter und aufwärts finden dort statt. Sie demokratisieren die Medienlandschaft, indem sie sich nicht zu einer Randgruppe degradieren lassen. Und sie sind schön und anziehend mit all ihren vermeintlichen Makeln und nicht nur mit ihrer Ausstrahlung.

Lange konnte ich das nicht wahrnehmen. Lange dachte ich, mit jeder Falte wäre ich weniger wert. Weil ich es nicht von innen fühlte und es auch nicht verstand.

Aber mich selbst zu behandeln wie ein verwundetes Tier, das Pflege braucht, wie ich oben schon schrieb, half mir offenbar bei einem neuen Blick auf mich selbst.

Es begann wirklich damit, dass ich mir, als es mir schlecht ging, selbst zugestand: 'Ja, das ist wirklich schlimm. Du hast verdient, dass sich jemand um dich kümmert.' Und dann fiel mir auf, dass nur ich übrig blieb, der das tun kann. Ich kochte mir also Tee, deckte mich warm zu und tat nur das, was mir auch gut tat und ich mir zutraute. Ich überforderte mich nicht mehr ständig, indem ich mir Sachen abverlangte, zu denen ich emotional einfach nicht in der Lage war. Ich begann meine eigenen Grenzen zu respektieren, anstatt sie ständig nieder zu trampeln. Ich fing an, meinen Geist und meinen Körper zu achten. Etwas, was mir vorher niemand beibringen konnte, begann ich zu fühlen. Ich darf mir zuhören. Ich darf mich ernst nehmen. Ich bin wichtig und ich muss mich nicht nur mit Härte vorwärts bringen.

Ja, ich bin ein Freund von: von nichts kommt nichts. STRENG. DICH. AN. Und ich denke noch nicht mal, dass ich rückwirkend alles, was ich in meinem Leben erreicht habe, durch diese Erkenntnis ändern würde. Aber ich hätte es mit viel weniger Zweifeln, Angst und Überforderung getan. Mit etwas mehr Stolz auf mich und mein Dasein. Etwas mehr Wertschätzung und Freude. Ich hätte mehr Liebe für mich übrig gehabt.

Liest sich ein wenig wie aus einem Selbstliebe Ratgeber. Aber das kann einem niemand beibringen. Vielleicht die Tür zeigen, ja. Und an der Stelle vermisse ich hier @ QueenA , weil sie das schon lange wusste . Und nein, ich vergehe trotzdem nicht in Dankbarkeit für das Erlebte, was mich zu diesem Punkt geführt hat. Ich nehme es nur als einen positiven Entwicklungschritt an und hoffe, dass sich dieses Gefühl wirklich manifestiert hat.

Und ja, liebe Männer. Ihr nehmt durchaus Frauen über 40 wahr. Seltsame misogyne Mythen, die da kursieren und euch ebenso wenig gerecht werden wie Frauen, mit sichtbaren Zeichen des Lebens.

Als Soundtrack kommt mir natürlich
Kitschkrieg feat. Blumengarten - Gut genug
in den Sinn . Reich ich auch nach, wenn ich Links posten darf. Übermorgen glaub ich.

So. Für heute bin ich müde und lege mich schlafen. Gute Nacht und streichelt euch heute einfach mal selbst über den Kopf, wenn ihr mögt. Ihr seid es wert . Schlaft gut .

Was die Falten betrifft: Die sind sowieso maßlos überschätzt. Im schlimmsten Fall sieht man damit aus, als hätte man tatsächlich schon gelebt. Skandalös. 😉

Dass Männer Frauen über 40 noch wahrnehmen, halte ich übrigens ebenfalls für ein bislang viel zu wenig erforschtes Phänomen. Vermutlich geschieht das heimlich, nachts und außerhalb der Reichweite von Social Media. 😏

Aber im Ernst: Wenn man irgendwann nicht mehr jeden Morgen innerlich gegen sich selbst in den Ring steigen muss, ist das vermutlich schon ziemlich viel gewonnen.

• x 3 #12


Hypatia
Zitat von HappyMike:
Was die Falten betrifft: Die sind sowieso maßlos überschätzt. Im schlimmsten Fall sieht man damit aus, als hätte man tatsächlich schon gelebt. Skandalös. 😉 Dass Männer Frauen über 40 noch wahrnehmen, halte ich übrigens ebenfalls für ein bislang viel zu wenig erforschtes Phänomen. Vermutlich ...

Oh danke für den Beitrag, der Teil mit dem nachts, im Dunkeln war lustig😄.

Und ja, ich kann das auch gar nicht nachempfinden. Sogar im direkten Vergleich nicht. Ich habe eine nette Kollegin. Wir verstehen uns gut und sind uns vom Typ Frau her ähnlich, nur bin ich eben 25 Jahre älter als sie. Und nein, ich fühle mich überhaupt nicht unsichtbar neben ihr. Alles wie eh und je.

Tatsächlich trat ich auch morgens nicht gegen mich in den Ring. Eigentlich steh ich eher auf und mag mich☺. Und dann ging ich raus in die Welt und es fing an mit, hier noch ein bisschen optimieren, da noch ein wenig besser, der ist darin schneller, der beliebter, der andere schlauer und irgendwie verliere ich darin immer meine mir eigenen Stärken. Aber: ich muss nicht überall die Beste sein, kann ich ja auch gar nicht, um gut genug zu sein. Irgendwie sowas geht da in meinem Kopf vor 😏.

Aber ja, jetzt ist es ein schönes warmes Gefühl, als würde man sich selbst gut einpacken gegen die Unwetter im Leben.

• #13


Hypatia
Grüße vom Oktoberfest 2026. Freitag Abend und ich mittendrin, ich bin echt dankbar für so tolle Kollegen 🎵🍀🙃. Macht es euch so schön ihr könnt, man lebt nur einmal.

• x 3 #14


Hypatia
Wie gern hätte ich dir davon erzählt. 🙂
Erstmal schlafen, morgen kann ich das Vermissen wieder effektiver im Zaum halten.

• x 3 #15


A


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