Meine Geschichte- eure Meinungen

Landespflegerin

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Hallo!
Nachdem ich einige Berichte von euch gelesen habe, möchte ich mich mit meinem Trennungsschmerz an euch wenden.
Ich bin vor gut 3 Monaten von meinem Freund verlassen wurden. Wir führten fast 3 Jahre lang eine Fernbeziehung. Ich lebe mit meinem Sohn (11) in HH , er ca. 400 km entfernt.
Wir lernten uns über Freunde kennen und fanden uns sehr sympatisch, trotzdem hat es nach dem 1. "sehen" ein jahr gedauert, bis wir uns wiedergesehen haben. Dann haben wir Tel. nummern getauscht und wir sind ein paar Wochen später an einem WE zu ihm gefahren, wo wir dann auch zusammen gekommen sind. Er erzählte mir, dass er mich schon beim 1. Mal sympatisch fand, aber noch mit seiner vorherigen gescheiterten Beziehung zu kämpfen hatte. Naja, auf jeden Fall sahen wir uns so alle 2-3 Wochen am WE, machten zusammen Urlaub, verlebten die Feiertage zusammen. Meistens bei ihm, da er beruflich stark eingespannt ist. Da er auf einem alten Hof lebt zusammen mit Mutter + Tante blieb der Kontakt zur Familie nicht aus, wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Er lernte auch meine Familie kennen und fühlte sich wohl. Letztes Jahr fragte er ob ich mir vorstellen könne mit ihm eine Familie zu gründen. Ich sagte, ja aber nicht sofort. er sprach auch darüber auf dem Hof eine Wohnung für uns auszubauen. Dann ging es ihm gesundheitlich nicht so gut und seine Firma litt darunter. es kam zu depressionen etc. Vielleicht sollte ich sagen, dass ich sehr zurück haltend bin und es mir schwerfällt jemanden ganz zu vertrauen. Das wußte er auch, und er meint er versteht das. Im Laufe der Beziehung bin ich immer offener gewurden. Dann ging es mir nicht so gut. Habe als ich zu ihm gefahren bin, fast einen Unfall verursacht und das hat mich ziemlich fertig gemacht. Von ihm kam dann nur, als ich es erzählte: Ist mir auch schon mal passiert. Als wir uns das nächste Mal sahen, ging es mir nicht so gut. Er hatte wenig Zeit zudem fand eine große Familienfeier statt. Ich wurde schlecht gelaunt und bin relativ früh gefahren , er schlug eine Auszeit vor. Ca. 2 Wochen später machte er am Telefon schluß. Ich konnte es nicht verstehen, bat um ein Treffen, welches Ostern stattfand. Allerdings in der Nähe einer Autobahnabfahrt zwischen unseren Städten. da sagte er wir wären zu verschieden, jetzt hätte er wieder Zeit für seine Freunde, keine Depressionen mehr etc. Er war auf dem Weg in den Urlaub. ich hatte mich gerade auf eine Stelle in seiner unmittelbaren Nähe beworben ( bevor er sich trennte, er riet mir noch zu!) und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Er meinte, ich soll die Stelle nur annehmen wenn ich unbedingt hier weg möchte, nicht wegen ihm. da die Stelle befristet war, habe ich sie natürlich nicht angenommen. Er meint noch: Wir können ja Freunde bleiben. Alle waren fassungslos- meine Eltern, seine Familie. Er sagte, wir können Freunde bleiben und ich ihn weiterhin anrufen. Habe ihm vor ca. 3 Wochen eine sms geschickt, dass ich meine Sachen gern wieder hätte keine Reaktion. Habe gestern abend bei ihm angerufen- erfolglos ( er sieht allerdings wenn ich amnrufe). Vorhin habe ich ihm noch eine sms geschickt, ob ich ihn mal anrufen könnte. Kam knappe antwort. ja.
ich vermisse ihn total. hatte mir eine Zukunft mit ihm gewünscht, mein sohn auch. Kann einfach nicht abschalten. Seine Mutter ruft mich manchmal an, sie vermißt uns auch.
Habt ihr ratschläge für mich.??

Danke für das Lesen dieses langen Berichtes.

25.06.2007 11:40 • #1


schluri66


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Hallo Landespflegerin,

denk Dir nichts wegen der Länge des Schreibens, wenn ich erst mal loslege, dauerts noch viel länger. Für mich ist es schwierig hier was dazu zu sagen, ist mir alles etwas zu undurchsichtig. Es scheint aber wohl so zu sein, daß er im Moment ziemlich dicht gemacht hat, warum auch immer. So schwer es fällt, und das Du kannst mir glauben, da weiß ich was ich sage, denn mich machen diese Situationen auch immer fürchterlich hippelig, lass erst mal Ruhe einkehren. Gib Dich dabei nicht auf u. gehe erstmal konsequent Deinen Weg. Da er dich ja momentan offensichtlich abblockt, stellt sich die Frage ob hier überhaupt noch was für Dich zu gewinnen ist. Die Menschen neigen natürlich auch dazu mit Ihrer Überlegenheit die Sie dabei bekommen, dem Unterlegenen dies oft allzu deutlich zu zeigen, wobei auch häufig Feigheit od. Unsicherheit dahintersteckt. Ich würde jetzt mal ein, zwei Tage alles ruhen lassen u. dann nochmals versuchen, ob ich Ihn an die *beep* bekomme, bzw. kannst ja auch bei Deinem Handy die Nummer ausblenden, damit er nicht sieht, das Du anrufst. Ich würde mich aber eher auf eine Abfuhr einstellen, denn so dürfte sich eigentlich kein wohlgesonnener Mensch verhalten, wie er es im Moment tut. Ich fürchte es wird Dir wohl für den Moment auch nichts anderes übrig bleiben, wie uns anderen auch, sich erstmal mit dem Schmerz, der Abweisung zurechtzufinden u. zu durchleben. Glaub mir es wird auch wieder besser, wenn Du meinen Thread von vor 3 Wochen oder so beginnend liest, gegenüber heute, ist auch schon ein riesiger Unterschied passiert. Wenn auch immer wieder der Moment kommt, an dem ich zu mir sagen muß, ich fühle mich gerade wie am Anfang der Krise, aber das vergeht alles wieder u. zunehmend schneller. Also nur Mut u. gib Ihm nicht die Macht dich so mit schlechten Gefühlen zu vereinnahmen. Ich weiß kluge Sprüche, die bei mir auch nicht geholfen haben, aber irgendetwas positives muß ich ja im Moment anbringen.

LG schluri

25.06.2007 13:18 • #2


Landespflegerin


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Hallo Schluri!
Vielen Dank für deine worte.
LG Landespflegerin

25.06.2007 13:55 • #3




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